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Kreuzzug hedonistischer Extremisten gegen Christen in Berlin


31.08.10

Kreuzzug hedonistischer Extremisten gegen Christen in Berlin

Aufruf zu gewaltsamen Aktionen gegen den "Marsch für das Leben" am 18. September

von Kurt J. Heinz

(MEDRUM) Die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung "Marsch für das Leben 2010" müssen am 18. September 2010 in Berlin erneut mit gewaltsamen Aktionen hedonistischer Extremisten und Autonomer rechnen, die das Eintreten für Werte bekämpfen wollen, die von der Verfassung geschützt sind.

ImageIn einem Aufruf "1000 Kreuze in die Spree" (Bild links) kündigen sich gewaltsame Aktionen gegen die friedliche Gedenkveranstaltung des Bundesverbands Lebensrecht (BVL) am 18. September 2010 in Berlin an.

Wie im Vorjahr will der BVL einen friedlichen Schweigemarsch durchführen. Die Teilnehmer tragen weiße Holzkreuze als Zeichen der Trauer und des Gedenkens an die Tag für Tag in Deutschland durch Abtreibung getöteten Kinder und an die Frauen, Männer und Familien, die darunter leiden.

Voller Haß auf christliche Werte soll erneut gegen Christen vorgegangen werden, die sich durch ihre Teilnahme am Schweigemarsch für den Schutz des ungeborenen Lebens aussprechen und Gebrauch von ihrem Recht einer freiheitlichen Ordnung machen, für deren Verfassungswerte öffentlich einzutreten. Das wollen hedonistisch eingestellte Gruppierungen, die sich selbst als "anti-faschistisch, anti-sexistisch, feministisch, autonom, emanzipativ, anti-homophob, links und queer" bezeichnen, nicht tatenlos hinnehmen.  "Laut" und mit "vielfältigen Aktionen" soll den von freiheitlichem, sozialem und demokratischem Geist getragenen Bürgern "entgegengetreten" werden, die sich für den Schutz der Schwächsten einsetzen. Martin Lohmann, Vorsitzender des BVL, sagte dazu beim letzten Schweigemarsch in Berlin: "Wer das Leben schützt, sorgt für Humanität und Solidarität in Deutschland."

Was die Aufrufer unter ihrem Kreuzzug "Kreuze in die Spree" verstehen, zeigten sie 2009, als sie Teilnehmern des letztjährigen Schweigemarsches weiße Kreuze gewaltsam entrissen und in die Spree warfen sowie eine Bibel anzündeten. Die Abtreibungsfanatiker scheuten keine noch so schändliche Schmähung, um Christen und Lebensschützern ihre Verachtung zu demonstrieren. Charakteristisch dafür war der Ruf "Wir sind Feministen und scheißen auf die Christen".

Im jetzigen Aufruf heißt es:

"Wir rufen dazu auf, dem Marsch der Fundamentalist_innen laut und mit vielfältigen Aktionen entgegenzutreten und fordern:

  • Streichung des Paragraphen §218 aus dem Strafgesetzbuch
  • Entscheidungsfreiheit für oder gegen eine Abtreibung ohne Bevormundung
  • Die Verwirklichung des Rechts auf freie Familienplanung und Sexualität für alle, ohne dabei die Freiheiten anderer einzuschränken.

18. September 2010, 12.00 Uhr, Karl-Liebknecht-Strasse/Ecke Spandauer Strasse"

Die Herausgeber und Unterstützer des Aufrufes treten damit für die Extremforderung ein, die vorgeburtliche Kindstötung völlig freizugeben. Das ist gleichbedeutend mit "Abtreiben nach Belieben". Die Formulierung "ohne die Freiheiten anderer einzuschränken" ist eine Täuschung, weil das Recht des ungeborenen Kindes auf Leben und sein Schutzbedürfnis vollständig mißachtet werden. Mit dieser Forderung identifiziert sich als Unterstützer des Aufrufes auch die staatlich geförderte Abtreibungsberatungsorganisation "pro familia" (Landesverband Berlin). Im Aufruf wird den Lebensschützern vorgeworfen, sie verbreiteten Unwahrheiten, etwa weil sie vor dem „Post-Abor­tion-Syndrome“ warnen, einer angeblich durch Schwangerschaftsab­brüche ausgelösten psychischen Störung. Die selbe Auffassung vertrat auch der Leiter der Beratungsstelle "pro familia" in Saarbrücken, Heinz Krämer, der sich nicht scheute, bei einer Aufklärungsaktion des katholisch geprägten Vereins "Durchblick e.V." (Mitglied des BVL), bei der Embryo-Modelle an die Haushalte im Saarland versandt wurden, das Post-Abortion-Syndrom als "Erfindung christlicher Sektierer" darzustellen. Der Frauenarzt und ehemalige Chefarzt Wolfgang Furch bezeichnete dies gegenüber den betroffenen Frauen als verantwortungslos.

Auch in Hinblick auf die Werte des Grundgesetzes stellt sich die Frage nach dem Verantwortungsbewußtsein der Aktivisten für eine schrankenlose Abtreibung. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes werden mit derartigen Forderungen Zielsetzungen vertreten, die eindeutig verfassungswidrig sind. In diesen Aktionen kommt der gleiche Geist zum Ausdruck, den das Landesvorstandsmitglied der Linkspartei Schleswig-Holsteins und Bundesdelegierten der Partei DIE LINKE, Asja Huberty, zeigte, als sie sich für "Krieg gegen das Abtreibungsverbot" aussprach (MEDRUM -> Manifest und Kriegserklärung einer Linken).

Genannt sind als Aufrufer _innen:

  • AK Linker Feminismus (aklf),
  • Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost (ABSO),
  • LaD.I.Y.fest Berlin,
  • Emanzipative Antifaschistische Gruppe (EAG),
  • Autonome Neuköllner Antifa (ANA),
  • Antifa Prenzlauer Berg apb,
  • FAQ-Infoladen,
  • Forschungsgruppe Christlicher Fundamentalismus

Genannt sind als Unterstützer_innen:

  • Antisexismusbündnis Berlin (asb),
  • Antifa Hohenschönhausen,
  • pro familia (Landesverband Berlin),
  • reflect, AK moB - Arbeitskreis mit ohne Behinderung,
  • GrxIxP (Group in Progress, Hamburg),
  • smash homophobia,
  • Fels - AG Queerfeminismus.

Unterschriftenaktion für die Abschaffung von Beratungsscheinen der EKD zur Abtreibung -> Onlineunterzeichnung

Grundlage: Prof. Dr. Dr. habil. Rainer Mayer

„Die ethische Problematik der Schwangerschaftskonfliktberatung“.


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