Stuttgarter CSD distanziert sich von Pädophilenszene


05.03.14

Stuttgarter CSD distanziert sich von Pädophilenszene

Kein Platz für Pädophilie in Baden-Württembergs Bildungsplan

(MEDRUM) Die Interessengemeinschaft CSD Stuttgart, Organisator der Stuttgarter Demonstration für den grün-roten Bildungsplan, hat sich von der Pädophilenszene distanziert.

Die als Gegendemonstration am 1. März 2014 in Stuttgart durchgeführte Kundgebung zur Unterstützung des grün-roten Bildungsplans zur Akzeptanz sexueller Vielfalt wurde auch von K13-Online, einem Internetportal, das der Pädophilenszene nahe steht, unterstützt. Dort hieß es: "Die K13online Redaktion wird erneut an beiden Demos zur LIVE-Berichterstattung auf unseren Webseiten teilnehmen. Wir rufen die Besucherinnen & Besucher unserer Webseiten und insbesondere die Pädophilenszene auf, ebenfalls an der Demo für sexuelle Vielfalt teilzunehmen .... Wer als pädophil-liebender Mensch auch an der Demo in Stuttgart teilnehmen möchte, der kann sich frühzeitig mit uns in Verbindung setzen. Wir können dann einen Treffpunkt vereinbaren und gemeinsam protestieren."

Von diesem Aufruf hat sich die Interessengemeinschaft des Stuttgarter CSD ausdrücklich distanziert. Auf Anfrage von MEDRUM teilte die IG CSD mit: "Von Unterstützung aus dem Umfeld der Pädophilienszene in Bezug auf die Gleichberechtigung und Akzeptanz von LSBTTIQ-Menschen distanzieren wir uns als IG CSD Stuttgart e.V. ausdrücklich." Wie aus der Stellungnahme weiter hervorgeht, freut sich die IG CSD zwar als Veranstalter der 'Kundgebung für Vielfalt' über die Unterstützung aus allen Gesellschaftsschichten sowie Bevölkerungsgruppen, machte aber ebenso klar, dass dies nur für jene Teile gilt, die sich an "rechtsstaatliche Grundsätze - also bestehendes Recht und die gesellschaftliche Ordnung" - halten.

ImageDer IG CSD hat sich ebenso von Berichterstattungen, die einen gegenteiligen Eindruck erwecken wollen, distanziert.  Wörtlich stellte der Vorsitzende der IG CSD, Christoph Michl, weiter fest: "Kein Platz für Pädophilie! Weder auf Kundgebungen der LSBTTIQ-Community noch in baden-württembergischen Bildungsplänen."

An der Kundgebung des CSD in Stuttgart hatten am 1. März etwa 400 Personen teilgenommen. Während die Kundgebung des CSD friedlich und ungestört verlief, war die Demonstration der Bildungsplangegner teilweise gewaltsamen Störversuchen, die nach Einschätzung der Polizei insbesondere von der linken Szene ausgingen, ausgesetzt. Wie MEDRUM berichtete, wurden dabei sogar Polizeikräfte angegriffen, die zum Schutz der Demonstrationsfreiheit eingesetzt waren.

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Über die IG CSD

Die Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V. ist Veranstalter des jährlichen Christopher Street Day (CSD) Festivals in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Über seinen Zweck sagt der Verein, er wolle die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen und –realitäten von gesellschaftlichen Minderheiten aufgrund der sexuellen Orientierung beziehungsweise der sexuellen Identität und der Vielfalt von Geschlecht aufklären. Hierzu rechnet der CSD insbesondere lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen (LSBTTIQ).

Über K13-Online

Information über K13-online findet sich in Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Krumme_13

Das Online-Portal K13 wird von dem bekennenden Pädophilen Dieter Gieseking betrieben, der in der Vergangenheit wegen der Verbreitung eines kinderpornographischen Textes verurteilt wurde.


Buchempfehlung zum Thema Aufklärung und "sexueller Kindesmissbrauch":

Die missbrauchte Republik - Aufklärung über die Aufklärer


02.03.14 Zur Toleranz der Vertreter sexueller Vielfalt: Tritt in die Genitalien MEDRUM

Leserbriefe

Die Vielfalt und die Würde des Menschen

Die sogenannte "sexuelle Vielfalt" wird uns noch öfters ihre Kuckuckskinder präsentieren. Nicht nur die Pädophilen wittern Morgenluft, es gibt ja auch noch die Tierliebe und die Liebe zur Blutsverwandtschaft. Wen heute solche Visionen noch mit Grauen erfüllen, der mag zehn oder zwanzig Jahre weiter denken, wenn dies alles zur "Normalität" gehören könnte, zu der man sich gerne outet.

So brauchen wir alle Orientierung im Dschungel menschlicher Triebe und Verirrungen, damit die Würde des Menschen noch irgendwie in seinem Ebenbild erkennbar wird: 1Mo 1,27 "Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau."