Christdemokraten für das Leben: Krüger ist untragbar geworden


12.11.10

Christdemokraten für das Leben: Krüger ist untragbar geworden

Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung weiter im Kreuzfeuer der Kritik

(MEDRUM) In die Debatte um Thomas Krüger, SPD-Mitglied und Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, haben sich jetzt auch die Christdemokraten für das Leben (CDL) zu Wort gemeldet. Er sei untragbar geworden, erklärte die Vorsitzende der CDL, Mechthild Löhr, der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Löhr hält die von Krüger bei einem Gender-Kongreß vertretenen Auffassungen, insbesondere seine Lobpreisung der Abtreibungspraxis in der ehemaligen DDR für inakzeptabel. Krüger solle die Gelegenheit erhalten, „seine völlig einseitigen linksideologischen Überzeugungen zu seinem privaten Vergnügen, nicht aber länger auf Kosten und zu Lasten des Steuerzahlers auszuleben", so Mechthild Löhr laut JUNGE FREIHEIT („Christdemokraten für das Leben" fordern Rücktritt von BpB-Chef Krüger).

Ausgelöst wurde die massive Kritik an Thomas Krüger durch seine umstrittene Rede beim Gender-Kongreß Ende Oktober in Berlin. Wie MEDRUM berichtete, haben die Bundeszentrale für politische Bildung und Krüger in der Vergangenheit mehrfach Aufsehen erregt. Erst im August 2010 wurde die Bundeszentrale vom Bundesverfassungsgericht wegen mangelnder Achtung von Grundrechten gerügt.

Zum Protest sah sich in der Vergangenheit auch die Deutsche Evangelische Allianz genötigt. Krügers Behörde hatte Ende 2008 ein Magazin für weiterführende Schulen in Millionenauflage mit einem persönlichen Begleitschreiben von Krüger verteilt, mit denen evangelikale Christen beschuldigt wurden, verfassungsfeindliche Ideologien zu verbreiten. Krüger geriet wegen dieses Fehlgriffs massiv unter Druck und musste seine haltlosen Aussagen zurücknehmen.

Auch die heutige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder übte in der Vergangenheit bereits Kritik an Krüger. "Die Bundeszentrale für politische Bildung hat als Leitbild aufgetragen bekommen, das demokratische Bewusstsein in der Bevölkerung zu fördern. Sie ist nicht der Ort, um falschen Ideologien zu verbreiten. Es wird Zeit, dass man bei der Bundeszentrale über Konsequenzen - auch personeller Art - nachdenkt.", forderte die Bundespolitikerin bereits Ende 2005.


MEDRUM -> Die Bundeszentrale für politische Bildung auf Abwegen

MEDRUM -> Bundeszentrale für politische Bildung - eine gender-ideologische Anstalt


Leserbriefe

Thomas Krüger

Herr Krüger ist nicht untragbar GEWORDEN! Das war er schon VORHER! mit seinen Aussagen in dem besagten "BpB- Magazin"!! Was erwarten wir denn als Christen noch von SPD, Grünen und Linken? Diese Parteien sind bewusst "antichristlich". Schließlich haben SPD und Grüne die Evangelische Kirche längst unterwandert und quasi übernommen. Schon immer haben sich diese Leute den Herrschenden angepasst. Das war auch zu Hitlers Zeiten so. Auch heute ist die EKD mit ihrem Kurs wieder die treue Dienerin des Staates und führt staatliche Aufgaben aus. Nach der Wahl von Nikolaus Schneider als 1. Mann der EKD, wurde er dazu noch vom einst bibeltreuen Gnadauer- Gemeinschafts-Verband mit Lob bedacht. Christoph Morgner und Michael Diener sind ebenfalls als Anhänger einer historisch-kritischen Theologie bekannt. (http://www.evpfalz.de/presse/index_14143.php) Auch der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Jürgen Werth (Wetzlar), begrüßte den Wahlausgang: „Mit Präses Nikolaus Schneider steht künftig ein Mann an der Spitze der EKD, der immer wieder versucht hat, Glauben und Leben, Kirche und Gesellschaft zusammen zu bringen.“ Und das, obwohl Schneider als Leugner der Jungfrauengeburt Jesu bekannt ist.(http://www.schneider-breitenbrunn.de/2010-11/evangelikale-begruessen-neue-ekd-spitze/) Jesus Christus und Seine Nachfolger mit der Gesellschaft zusammenbringen zu wollen, ist nicht biblisch. Dies hatten weder Jesus noch die Apostel gefordert. Wenn also schon Kirche und Pietismus einen solchen Kurs fahren, was wollen wir dann noch von den Parteien erwarten?

Gender-Ideologie

Was Krüger vertritt, ist ja ein UN- und EU-Programm, das bisher eher im Verborgenen von oben nach unten durchgepeitscht wurde und nun endlich – hoffentlich – einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wird. Ich kann mir nur wünschen, dass, ähnlich der Islamisierung, auch die Genderitis vom Volk als höchst gefährlich erkannt und bekämpft, rechtzeitig bekämpft, wird.