Zwangszuführung einer Grundschülerin zur Sexualerziehung in Salzkotten


09.02.12

Zwangszuführung einer Grundschülerin zur Sexualerziehung in Salzkotten

Einwände der Schülerin und Besorgnisse ihrer Eltern um die Entwicklung ihres Kindes finden kein Gehör

(MEDRUM) Die Leiterin einer katholischen Grundschule in Salzkotten hat dem Elternpaar einer Schülerin angekündigt, ihre Tochter zwangsweise der Sexualerziehung zuführen zu lassen. Entwicklungsbedingte Einwände der Eltern zum Schutz ihres Kindes, ihr Töchterchen von Sexualerziehungsveranstaltungen zu befreien, ließ die Schulleiterin nicht gelten.

Tochter kam verstört nach Hause

Aufgrund schlechter Erfahrungen baten die Eltern einer Grundschülerin die Liboriusschule in Salzkotten Ende Januar 2012, ihre 9-jährige Tochter von der Teilnahme an der Sexualerziehung zu befreien. Zu ihren Gründen sagten die Eltern: "Die Teilnahme ist unserer Tochter an diesen Stunden nicht mehr zumutbar, da der Inhalt nicht wertneutral durchgeführt wird, nicht ihrer Reife entspricht und sie in ihrer Entwicklung massiv beeinträchtigt. Durch die Teilnahme an dieser Unterrichtseinheit wird sie quasi seelisch vergewaltigt. Außerdem entspricht derartige Sexualerziehung nicht der, die wir als christliche Eltern unserer Tochter zu Hause vermitteln und wirkt sich auf das Kind deswegen schockierend aus." Wie die Eltern berichten, kam ihre Tochter zuvor "verstört" aus der Schule nach Hause und weigerte sich, die weiteren Sexualunterrichtsstunden zu besuchen. Sie bekäme dort „sehr ekelige Dinge" zu hören.

Sexualerziehung kein Schulfach wie jedes andere

Für die Eltern waren die Negativeindrücke ihrer Tochter trifftiger Grund, die Freistellung ihres Kindes von den Sexualkundeveranstaltungen zu beantragen. Sie wiesen die Schulleiterin darauf hin, dass die staatliche Sexualerziehung ein "Schulfach besonderer Art" sei. Deshalb habe es für die Unterrichtung dieses Faches auch einer besonderen gesetzlichen Regelung bedurft und sei nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig, die vom Bundesverfassungsgericht vorgegeben seien. Die Eltern in ihrem Antrag: "Dazu gehört u.a. dass die schulische Sexualerziehung auf den Entwicklungsstand des Kindes Rücksicht zu nehmen hat. Die Belehrung soll erst erfolgen, nachdem der Lehrer sich gründlich über die psychologische Situation und den Reifegrad der Kinder informiert hat". Die Erfahrung lehre, so die Eltern weiter, dass gerade Jugendliche durch pädagogisch falsch angelegte Erziehungsmaßnahmen auf dem Gebiet der Sexualität seelisch verletzt und in ihrer Entwicklung schwer beeinträchtigt werden können. Wenn die schulische Sexualerziehung Verletzung und Schädigung bei Jugendlichen verursachen könne, umso größer seien diese bei Kindern. Solche Verletzungen und Schäden richte Mathematikuntericht nicht an, betonten die Eltern gegenüber der Schule in ihrem Befreiungsantrag.

Zwangsweise Zuführung durch die Ordnungsbehörde angekündigt

Die Schulleiterin setzte sich über die Einwände der Eltern hinweg. Auf die ablehnende Reaktion der Schülerin bezogen meinte die Schulleiterin, es sei nicht nachzuvollziehen, was an den Unterrichtsinhalten "eklig" sei. Die Unterrichtsinhalte seien gemäß § 33 Abs. 2 SchulG NRW ordnungsgemäß auf der Klassenpflegschaftssitzung von der Klassenleitung vorgestellt und erörtert worden. Eine Befreiung vom Unterricht stehe nicht in ihrem Ermessen und könne sie nicht aussprechen. Die Eltern seien als Erziehungsberechtigte nach §§ 34-41, 125 SchulG verpflichtet, für eine Teilnahme ihrer Tochter am Unterricht zu sorgen, teilte sie den Eltern mit und kündigte ihnen an, sie beabsichtige, das Kind zwangsweise durch die Ordnungsbehörde der Schule zuführen zu lassen.

Bis zu 40 Tage Erzwingungshaft

Wie MEDRUM wiederholt berichtete, kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Zwangsmaßnahmen gegen die Eltern von Grundschülern im Raum Salzkotten. Gegen Väter und Mütter wurden vielfach empfindliche Geldbußen und in einigen Fällen sogar bis zu 40 Tage Erzwingungshaft in Justizvollzogsanstalten vollstreckt, weil sie ihre Kinder vor schädlichen Folgen des Sexualkundeunterrichtes schützen wollten und die Teilnahme ihrer Kinder an bestimmten Schulveranstaltungen aus elterlicher Sorge verweigerten.

SchuzH: Grundgesetzlich garantiertes Erziehungsrecht muß verwirklicht werden

Gegen derartige Eingriffe in die elterlichen Erziehungsrechte setzt sich insbesondere der bundesweite Verein "Schulunterricht zu Hause e.V. (Schuzh)"  ein. Er engagiert sich für die Verwirklichung des grundgesetzlich garantierten Erziehungsrechts der Eltern und lehnt Zwangsmaßnahmen zur Durchsetzung einer staatlichen Sexualerziehung wie im Fall Salkotten entschieden ab (weitere Info über SchuzH: Schulunterricht zu Hause e.V.).

Resolution des Forums Deutscher Katholiken gegen staatliche Sexualisierung von Kindern

Auch das Forum Deutscher Katholiken hat sich gegen staatliche Eingriffe in die Sexualerziehung ausgesprochen. In seiner Resolution fordert das Katholikenforum Kirchen, Christen und Bürger auf, sich dagegen zu wehren. Die Resolution ist unterzeichnet von Prof. Dr. Hubert Gindert, dem Vorsitzenden des Forums Deutscher Katholiken.

Jeder MEDRUM-Leser hat - unabhängig von seiner Zugehörigkeit zu einer Kirche oder christlichen Gemeinschaft - die Möglichkeit, seine Unterstützung für diese Resolution "online" in MEDRUM-Portal zu bekunden.

Zur Online-Unterstützung der Resolution des Forums Deutscher Katholiken
→ "Gegen die staatliche Sexualisierung von Kindern"

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Die Liboriusschule über sich: "An unserer Grundschule setzen wir auf ein vertrauensvolles Miteinander, das durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern und Kindern entsteht."

Die Liboriusschule Salzkotten im Internet → http://www.liboriusschule.de

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Buchhinweis: Neuerscheinung

"Vergewaltigung der menschlichen Identität -Über die Irrtümer der Gender-Ideologie"


26.08.10 MEDRUM Keine Fingerbreite Gewissensfreiheit bei staatlicher Sexualerziehung in NRW
15.09.11 MEDRUM Staatliche Sexualisierung von Kindern grundgesetzwidrig

Leserbriefe

Adresse veröffentlichen

bitte die Adresse der Schule veröffentlichen damit die Leser einen Brief an die Schule senden können.

Adresse

Liboriussschule Salzkotten
Alter Hellweg 1
33154 Salzkotten

Guten Tag Sexualerziehung

Guten Tag Sexualerziehung ??? Entfernung aus dem Schul- und Beamtendienst

Warum Unterschiede?

Warum wird bei diesen Eltern so darauf gepocht die Kinder an den S- Unterrichtsstd. teilnehmen zu lassen und anderswo muslimische Kinder einfach von Sportuntericht befreit, weil sie gemeinsamen Sport haben mit Jungen und Mädchen?

@warum Unterschiede

Grundsätzlich ist der s-Unterricht als Teil des Plans der Zerschlagung der gewachsenen Familienstruktur zu sehen, so wie dies sich auch in anderen Bereichen unserer Sozialen Struktur zeigt.

Warum Unterschiede

Genau!!! ... EINE Antwort darauf ist für mich diese: Nicht nur wir "Kleinen" haben Angst, dass die betroffenen Familienclane gemeinsam anrücken, um die "Ehre" ihrer Kinder zu retten, sondern auch "die da oben", die uns regieren. Viele werden es schon selbst erlebt haben, genau wie ich: ..... Gegenüber (z.B. türkischen) Migranten, die in Deutschland leben, die wissen, wo man wohnt oder die zu mehreren sind ... wer hat da nicht schon lieber alles geschluckt!? Ich schon ... aus Angst, nur aus Angst ... dabei habe ich sonst kaum vor etwas oder jemandem Angst, sei er/sie auch, wer oder was er/sie ist. Wegen dieser durchaus begründeten Angst wird speziell türkischstämmigen, und Angehörigen anderer Völker, die sich ähnlich verhalten, praktisch nichts verweigert, was sie fordern. Ein Sachbearbeiter, ein Jobagent, ein Betreuer ... oder eben LehrerInnen ... das sind auch nur Menschen, die gerne weiterleben möchten.

Nein zur "Zwangszuführung

Eine Klage ist zu führen gegen "Zwangszuführung einer Grundschülerin zur Sexualerziehung in Salzkotten". Entschiedenes Nein zur "Zwangszuführung einer Grundschülerin zur Sexualerziehung in Salzkotten"!

Schulsexualerziehung

Danke für den Artikel! Bitte veröffentlichen Sie den Namen und die Anschrift der Schule, damit man Briefe an die Schulleitung schreiben kann. Außerdem wäre es evtl. sinnvoll eine Mahnwache vor der Schule zu organisieren.

Wir leben in einem Land mit soviel Toleranz für Sachen, die nicht immer gut sind, da ist die Sturheit der Schulleitung fehl am Platz. Allerdings kommt es auch auf Seiten der Christen darauf an, wie diese auftreten. Mit heftigen Parolen, frommen Redewendungen und hartem Auftreten erzeugt man erst Recht verhärtete Fronten! Viel weiser ist es, sich gesprächsbereit und kompromissfähig zu zeigen und sachlich zu bleiben. Die Bibel ist für Namens- und Nichtchristen keine Entscheidungsgrundlage und es bedarf sachlicher, wohlwollender Argumente, von denen es ganz viele gibt, wie z.B. den unterschiedlichen Reifestand von Schülern, die Statistiken weltweit, die belegen, dass Schulsexualerziehung die Zahl ungewollter Schwangerschaften und von Abtreibungen in die Höhe treibt und anderswo deshalb wieder abgeschafft wurde, etc. Manchmal ist es auch klug, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen, und ein Kind einfach krank zu melden, aber dann bitte ohne dass die Schule weiß, dass man gegen Sexualunterricht ist! Wenn man erst eine Front geschaffen hat, wird es schwieriger. Dann ist es vielleicht besser, das Kind schwänzt die Schule, dann kann man gegen die Eltern nicht so leicht vorgehen.

Wir sollen klug sein wie die Schlangen, doch ohne Falsch wie die Tauben. So haben es in 1. Mose 1 die hebräischen Hebammen gemacht und Gott hat sie dafür gesegnet und ihre Häuser gebaut! Wenn alles nicht hilft und die Fronten schon verhärtet sind, kann man vielleicht andeuten, dass man im negativen Fall in die Nähe einer Privatschule umziehen wird (oder dort bei Verwandten sich polizeilich anmeldet und das Kind dort die Woche über leben lässt). Man braucht dort ja nur eine winzige Wohnung, um sich umzumelden und am alten Ort nicht mehr schulpflichtig zu sein. Jeder Schulleiter ist daran interessiert, seine Schülerzahl nicht schrumpfen zu sehen. Vielleicht sind ja noch andere Kinder, die dann mitziehen.

Es hilft nur Widerstand

Ich bin gerade dabei, das Buch von Viviane Cismak "Schulfrust - 10 Dinge, die ich an der Schule hasse" zu lesen. Darüber hinaus beschäftige ich mich intensiv mit Themen "Ist die Würde des Schülers antastbar?", "Wenn Lehrer Schüler seelisch verletzten" und "Die Schule ist ein Psycho-Krieg". Mir fällt immer wieder auf, welche seeliche Not manchen Schülern an den Schulen von Lehrern zugefügt wird. Dies ist nicht länger sprachlos bzw. gleichgültig hinzunehmen. Insbesondere auch im Hinblick darauf, dass die Eltern Dudek wegen Hausschulunterricht zur Gefängnisstrafe verurteilt waren, obwohl sie nachweislich exzellente Bildungsarbeit an ihren Kindern erbracht haben und erbringen. Gerade wurde gerichtlich beschlossen, dass der drittälteste Sohn der sog. staatl. Schulpflicht nicht nachkommen darf. Er darf zum Realabschluss nicht das letzte Halbjahr die staatliche Schule besuchen. Dies ist reine Willkür. Und reine Willkür herrscht meines Erachtens auch in Salzkotten. Es ist an der Zeit, dass besorgte christliche Eltern die Schulpolitik in unserem Land nicht mehr hinnehmen. Ganz viele Kinder werden krank durch die Schule. Sie leiden unter der Zwangssexualisierung, inkompetenten Lehrern, übergroßen Klassen, Schulausfällen, neurotischen und von Burn-out betroffenen Lehrern, G 8, ungerechtfertigten Sparplänen und unausgegorener Bildungspolitik. Dies wird alles auf den Rücken der Schüler ausgetragen. Als Christen sind wir Salz der Erde und Licht der Welt. Deshalb tragen wir auch Mitverantwortung für die Gesellschaft, insbesondere was Kinder, Ehen und Familien angeht. Ich kann nur jeden ermutigen, seine Stimme zu erheben und die Missstände anzuprangern, damit eine Änderung erfolgt.

Was für ein Land!

Ich frage mich, ob Kinder muslimischer Eltern auch an so etwas teilnehmen müssen. Warum setzt sich unsere Kirche nicht für diese Freiheit christlicher Kinder ein. Hier endet leider die Toleranz der Schule. Die Eltern können ihr Kind dann einfach nur krank melden. Sie sollten einen christlichen Psychiater suchen, der bestätigen kann, dass es dem Kind schadet. Was für ein Land!

muslimische Kinder

Sie fragen sich, ob muslimische Kinder auch am Sexualunterricht teilnehmen müssen. Ich als muslimische Mutter kann Ihnen sagen, ja, auch unserer Kinder sind nicht davon befreit. Ich könnte Ihnen viele Beispiele aus meinem privaten Umfeld nennen, wo die Eltern total hilflos dagegen sind. Bei uns heißt es leider immer wieder, für uns würde auch keine Extrawurst gebraten, wir müssten uns an die Regeln hier halten. Wir sitzen alle im gleichen Boot, ob Christen oder Muslime. Wird es nicht endlich Zeit, das wir Gläubigen alle am gleichen Strang ziehen? Wir wollen doch alle die seelische Unversehrtheit unserer Kinder erhalten. Auch uns ist die Familie und die intakte Gesellschaft wichtig. Gemeinsam sind wir stark und können uns gegenseitig Kraft und Unterstützung gegen.

die Kirche hat doch den

die Kirche hat doch den Pädofilen ,im guten Glauben umgesetzt, unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit ,natürlich. " bis das schweigen der Lämmer ,ein Ende nahm " ............... ich halte Sexualunterricht auch nicht für gut, würde vermutlich mein Kind auch freistellen , kann jeden seine Wut nach vollziehen .
Gruss aliderbaba
PS. und hier die deutsche Pisa: Rechenfrage: * 3 + 8 = Geben Sie das Ergebis ein, z.B. für 1+3 geben Sie 4 ein.

Sorry Leute, so funktioniert das nicht -

ich hab ja durchaus Verständniss dafür das sich Menschen aufgrund ihrer Überzeugung für einen offenen oder eher zurückhaltenderen Umgang mit dem Thema Sexualität in Ihrem Privatleben entscheiden. Es ist aber nicht Aufgabe der Schule die Vorstellung der Eltern in Bezug auf Weltanschauung, Religion oder Sexualität oder sonst noch was den Kindern näher zu bringen. Es ist die Aufgabe der Schule junge Menschen auf das Leben vorzubereiten - Sex und auch unsere sexualisierte Gesellschaft gehört nun mal dazu! Ob dies Thema heutzutage in den Schulen immer objektiv, sachlich und wissenschaftlich passiert, kann ich nicht beurteilen - bei mir war es jedoch so! Eine Vogelstraussmentalität hilft da auch nicht weiter. Wenn den Leuten das nicht passt, was in der Schule gelehrt wird, haben Sie immer noch die Möglichkeit dies im Gespräch mit den Kindern zu reflektieren. Leider steht bei vielen Bigotten ein offener Umgang aber garnicht zur Debatte - das Thema wird einfach unter den Tisch gekehrt - weil es so eklig und nicht gottgefällig ist! Das ist das eigentlich traurige an der Sache - Sex ist nichts schlechtes, es ist überhaupt die Grundlage unserer Zivilisation! Sollte dann Tatsächlich eine Verstörung der Kinder stattfinden, dann liegt das nicht daran das daß Thema Sexualität von Haus aus verstörend ist, sondern das die Eltern die Kinder in Ihrem bisherigen Leben so negativ manipuliert haben das der Umgang mit dem Thema u. U. traumatisieren kann. Wo kommen wir den da hin wenn jetzt alle Eltern anfangen würden Ihre Kinder aus dem Unterricht fernzuhalten nur weil Ihnen nicht passt was im Lehrplan steht - Migrantenfamilien würden Ihre Kinder nicht mehr in den Deutschunterricht schicken - Leute die glauben das die Erde eine Scheibe ist würden ihre Kinder nicht mehr in Erdkunde schicken, Investmentbanker ihre Kinder nicht mehr in Sozialkunde, weil da Meinungen vertreten werden welche nicht mit Ihren übereinstimmen usw. Nein Leute so funktioniert das nicht - die Schule ist auch eine Schule fürs Leben - denn auch im Leben kann man sich nicht vor allen Themen insbesondere unangenehmen abschirmen.

Nix da, Sorry!

Man hat sich an anderleuts Kinder nicht zu vergreifen. Punkt.
http://www.freiheitssplitter.de

Gefühlswelt wird völlig vergessen

Da haben sie schon recht - jedoch geht es hier um Grundschule. Das bedeutet das es sich um Kinder im Alter von fünfeinhalb Jahren bis zu zehnjährigen handelt. Finde in diesem Alter kann dies ja nur schaden. Ab der fünften Klasse mag es ja in Ordnung sein, wenn man langsam damit anfängt - sehr langsam und behutsam. Dies ist an Schulen meistens nicht der Fall, weil die Gefühlswelt völlig vergessen wird. Die züchten da nur funktionierende Roboter. Meiner Meinung nach ist Schule nur der erste Schritt zur totalen Volksverblödung und wie man sieht mit Erfolg.

nicht ganz, im Grunde aber schon

Die Sachlage scheint mir kaum so einfach, wie Sie es darstellen. In der Tat ist es nicht Aufgabe der Schule die Überzeugung der Eltern zu verbreiten, sehr wohl aber Faktoren wie der Angemessenheit des Materials und der Lehraussagen zu überprüfen. Eine falsche (d.h. exzessive, missbräuchliche etc.) Darstellung von Sexualität kann zu Traumata und Entwicklungsstörungen führen, weshalb in diesem Bereich besondere Vorsicht geboten sein sollte. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass Sexualität ein Teil unserer Gesellschaft sind. Kriminalität, Drogenmissbrauch und Korruption sind auch Teil unserer Gesellschaft, d.h. aber nicht, dass die Schule solche Dinge den Kindern beibringen sollte. Die Frage ist dabei auch gar nicht, ob Sexualität gottgefällig ist oder nicht – sondern wie ein verantwortungsvoller Umgang damit geschieht. Eine hedonistische Verherrlichung ist dabei ebenso falsch, wie eine gnostizistische Verdammung. Leider tendieren gewisse Kräfte in unserer Gesellschaft dazu dies zu ignorieren und ihre Triebhaftigkeit anderen aufzuzwingen. Solange die Erziehungspflicht bei den Eltern liegt, haben diese grundsätzlich das Recht Widerspruch einzulegen und jederzeit den Unterricht zu hospitieren. Ggf. sollten auch juristische Maßnahmen bedacht werden, sofern der dringende Tatverdacht besteht, dass psychische Gewalt am Kind ausgeübt wird.

Eigenartige Ansichten

Ihre Einstellung ist etwas eigenartig und mit Ihren Zeilen stehen Sie definitiv nicht auf der Seite der Mehrheit, eher als Aussenseiter. Es kann und darf nicht sein, dass bestimmtes Informationsgut und Erfahrungen bereits im Kindesalter in die Köpfe der noch Heranwachsenden implantiert werden. Das ist nicht die Aufgabe des Staates! Ich möchte zudem behaupten, dass dieser Unterricht nicht zum Allgemeinwissen, speziell in dem Alter, beiträgt. Wenn nach ihrer Ansicht Sex eine schöne Angelegenheit darstellt, können Sie Ihre Kinder gerne so früh wie Sie es für richtig halten damit konfrontieren und manipulieren, aber überlassen Sie bitte die Entscheidung darüber jedem Einzelnen.

Veto

Es ist aber auch nicht Aufgabe der Schule, Kinder mit Holz-Penissen und Plüsch-Vaginas spielen zu lassen. Wo leben wir denn? Ist das wichtig für ein erfolgreiches Leben? Ich frage mich gerade besorgt, auf welches Leben die frühkindlich sexualisierten Schüler vorbereitet werden sollen? Sexsüchtige Konsum-Sklaven? Welche Vorteile soll diese "Aufklärung" für z.B einen Siebenjährigen haben? Die einzigen, die von diesem Quatsch wirklich profitieren, sind Pädophile. Viele von denen trifft man in Politik und Wirtschaft. Siehe Fall Marc Dutroux. Dieser Fall reicht bis in die höchsten Kreise, Zeugen starben plötzlich u.s.w. Aus deren Sicht ist die sogenannte Genderisierung natürlich ein Volltreffer. Was sich heute noch Kindesmißbrauch nennt, wird dann eine gemütliche Kuschelstunde mit dem lieben Onkel. Wir haben damals noch unschuldig mit Holzautos gespielt und sind keine sexuell verklemmten Idioten geworden. Alles hat im Leben seine Zeit, und wenn die Pubertät einsetzt ist für Aufklärung der richtige Zeitpunkt. Und gut.

Danke!

Ich bin wirklich froh, hier auch mal ein kritische Stimme gegen die Ablehnung von Sexualerziehung zu finden. Beim Durchlesen der Beiträge habe ich doch langsam an mir gezweifelt. Ich bin selbst Grundschullehrerin und werde mich demnächst mit meiner 4. Klasse mit dem Thema befassen. Ich denke, dass man sich natürlich danach richten muss, wie weit die Schüler in ihrer Entwicklung sind. Es ist definitiv auch kein "einfaches" Thema. Aber dennoch finde ich es sinnvoll.

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Kinder in der 4. Klasse bereits viel weiter entwickelt sind, als Kinder vor 20 Jahren. Außerdem leben wir in einer Gesellschaft, in der Kinder immer wieder mit Sexualität konfrontiert werden. Da finde ich es wesentlich sinnvoller, wenn sie an das Thema behutsam herangeführt werden und nicht irgendwann das - teilweise doch sehr bedenkliche - Sexualbild unserer Gesellschaft unreflektiert übernehmen.

Wenn man in einem 4. Schuljahr das Thema anspricht fallen oft zuerst sehr unflätige Worte. Also kennen die Kinder sehr wohl einige Dinge, aber meiner Ansicht nach wird ihnen scheinbar nicht immer der Wert von Sexualität vermittelt. Sei es nun, dass Sex als etwas "Ekliges" suggeriert wird oder dass Sex zu einem reinen Akt degradiert wird, der nichts mehr mit Gefühlen und Empfindungen zu tun hat. Schule soll Kinder auf das Leben vorbereiten. Dazu gehört nunmal in unserer Zeit auch die Sexualität.

Elternrecht und Elternpflicht haben Vorrang vor Schulpflicht

„Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig; die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten". (Sigmund Freud) - Eltern, die ihre Kinder vor dem totalitären Zugriff des Staates bewahren, haben dazu nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht! „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“(GG Art 6,2). „Zuvörderst“ verpflichtet den Staat, zuerst das natürliche Recht und die Verpflichtung der Eltern zu gewährleisten, ehe er Zwangsmaßnahmen durchsetzt. Was ist das nur für ein Staat, der seine eigene Verfassung so eklatant missachtet! Ein amerikanisches Gericht hat durch Asylgewährung für eine deutsche Familie (Romeike) an die Zustände in der Nazizeit erinnert. (Auf dem Reichsschulpflichtgesetz von 1938 basieren die Schulgesetze der Bundesländer!) In Berlin gehen etwa 5000 Kinder – überwiegend aus muslimischen Familien – überhaupt nicht zur Schule. Welch ein Aufschrei ginge durch die Medien, wenn deswegen 5000 Familienoberhäupter zu 40 Tagen Knast verdonnert würden!

Brief an Frau Tuschen, Liboriusschule

Sehr geehrte Frau Tuschen,
mit nicht geringem Erstauen habe ich die Pressemitteilung gelesen, dass Sie als Leiterin einer Katholischen Schule darauf bestehen, Kinder dem äusserst umstrittenen Sexualunterricht zwangs-zuzuweisen. Im Gegensatz dazu werden in öffentlichen Schulen mohamedanische Kinder vom gemischten Sportunterricht befreit. Heisst das, dass mohamedanische Eltern einen grösseren Respekt verdienen, als katholische Eltern, welche besorgt um die seelisch/geistige Entwicklung ihrer anvertrauten Kinder sind? Als Erzieherin auf religiöser Basis wissen Sie sicher bestens, was es mit der Ordnung Gottes auf sich hat. Sexualerziehung ist Förderung der Unzucht, was wohl niemand bestreiten kann. Die zügellose Unzucht ist es, die unter anderem unsere gesellschaftlichen Probleme nicht lindert, sondern fördert. Wir müssen, um diese gesellschaftlichen Probleme einigermassen wieder in den Griff zu bekommen, zurückkehren zu den christlichen Werten. Das beginnt damit, dass den besorgten Eltern wieder den ihnen gebührenden Respekt gezollt wird! Ich bitte Sie im Namen aller besorgten Eltern, nehmen Sie Abstand von ihrem Vorhaben, die Kindern in der Schule weiterhin mental zu vergewaltigen und besinnen Sie sich auf die christlichen Werte, welche Ihnen während Ihrer eigenen Jugendzeit vermittelt wurden.

Mit vorzüglicher Hochachtung
Hans Künzle
http://jesus-ist-in-uns.blogspot.com/

Realitätsfremd

Hallo, erst einmal steht nicht im Artikel in welcher Klasse das geschah, bei mir war es in der 6. Klasse und ich habe sicher keinen Schaden davon genommen. Sexualaufklärung ist sicher wichtig, es ist natürlich eine Frage wie das gemacht wird und was vermittelt wird. Gerade in Zeiten von youporn und co. wo sich jeder Halbwüchsige im Internet eh auf seine Weise "Schlau" machen kann ist eine Forderung keine Sexualkunde in der Schule durchzuführen einfach realitätsfremd, es ist doch besser wenn man mit den etwa 12 Jähren drüber spricht als dass diese durch eben youporn und co. "aufgeklärt" werden.

Da nutzt alles schreiben nichts...

Was habe ich in der Sache schon alles geschrieben. Das geht da ja schon Jahre. Das sind alles Überzeugungstäter, Frau Tuschen vorneweg. Die ist auch nicht wirklich katholisch, na ja, im Erzbistum Paderborn ist manches anders. Frau Tuschen ist Demokratin - und DemokratInnen sind nun einmal davon überzeugt, daß sie ihre Meinung mit Gewalt durchsetzen dürfen. Weil ja irgendwelche Hanseln in irgendwelchen Parlamenten eine irgendwie gewordene "Mehrheit" vertreten. Das nennt sich demokratische Legitimation und ist der neue allmächtige Gott. Wir müssen uns mit dem Siegeszug des Bolschewismus (Mehrheitlerei) abfinden. Die Menschen kommen so schnell nicht zu Verstand. Und damit das so bleibt, kann der Gevatter Staat natürlich auch nicht darauf verzichten, daß ihm die Kinder seiner Untertanen als Opfer dargebracht werden. In Kriegszeiten anders, in Friedenszeiten eben so wie hier. Ohne staatliche Zwangsbildung ließe sich der real-existierende demokratische Wahnsinn doch überhaupt nicht aufrechterhalten.

http://www.freiheitsthesen.de

Liboriusschule laufend in Schlagzeilen

Brief an Frau Tuschen, Liboriusschule 9.2.2012

Sehr geehrte Frau Tuschen,

seit Monaten verfolge ich Schlagzeilen wie: "Schulleiterin setzt sich über Einwände der Eltern hinweg, die sich gegen die "Zwangssexualerziehung" ihrer Kinder ausgesprochen haben. Unbescholtene Bürger werden aufgrund dieses höchst umstrittenen Unterrichts, den sie ablehnen mit Zwangsgeld und Erzwingungshaft bis zu 40 Tagen bestraft." Und das noch an einer katholischen Schule. Das Thema "Sexualität im Umgang mit Kindern" hat in den letzten Monaten im Dunstkreis der Kath. Kirche schon genug für Unmut und Unruhe gesorgt. Es wäre sinnvoller, sich dafür zu verwenden, dass solche Vorkommnisse nicht wieder in die Mühle der Presse gerieten, anstatt Eltern einem Strafvollzug auszuliefern. Haben wir hier in Deutschland "wahrhaftig" keine anderen Sorgen, als ggf seelische Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen zu riskieren? Sexualerziehung ist ein "Schulfach der besonderen Art". Gelinde gesagt, ist dies eine Angelegenheit die einzig und allein Eltern betrifft. Es wäre sicher angezeigt, liebe Frau Tuschen, die weltweiten Statistiken zu Rate zu ziehen, die belegen, welche Früchte solche Unterrichte bisher hervorgebracht haben. Darüber liest man leider nicht gerade viel Gutes. Gibt es nichts Wichtigers auf der Welt, als Sexualität ständig in den Mittelpunkt unseres Leben zu stellen? Sämtliche Medien laufen sich geradezu den Rang ab, ganz vorne mit dabei zu sein. Wie vorteilhaft könnte es sein, in der Schule gemeinsam mit den Eltern entschieden darauf einzuwirken, dass Gewaltbereitschaft, Mobbing, Drogen- und Computerkonsum eingeschränkt würden. Es gibt Herausforderungen demzufolge genug. Angeblich soll es Tausende von Kindern, besonders mit Migrationshintergrund in Deutschland geben, die nicht zur Schule gehen. Was soll aus solchen Kindern werden? Wie sollen sie ihr Leben meistern? Sie werden bedauerlicherweise dann immer zu den Randgruppen der Gesellschaft gehören oder im schlimmsten Fall straffällig werden. Wo ist da der Ordnungshüter? Wo finden sich hier Leute wie Sie, die veranlassen, daß Eltern in Erzwingungshaft genommen werden.Wirkliche Hilfestellungen sehen anders aus. Was hier an Ihrer Schule vor sich geht empfinden viele als skandalös und zwar vom Norden bis in den Süden der Republik. Wir leben immer mehr in einer lieblosen, gewissenlosen, dekadenten Welt. Die Menschen brauchen echte Vorbilder, die ihnen helfen Werte hochzuhalten, Tugenden zu pflegen, das Feuer reiner Liebe und nicht der Begierden niedriger Leidenschaften zu vermittlen. Wo sind die "positiven" Schlagzeilen darüber? Freundliche Grüße
Nadja

Naja - das geht wohl ein bisschen zu weit Herr Künzle...

"Sexualerziehung ist Förderung der Unzucht" - Naja - das geht wohl ein bisschen zu weit Herr Künzle... - sowohl das AT als auch das NT - sofern man sich Text treu verhalten mag - haben hier klare Regeln - ich habe weder in einem Psalm des AT noch in einer Weisheit des NT einen Satz über "Sexualerziehung" gefunden! Natürlich gibt es Regeln - aber inneherhalb dieser Regeln spricht wohl nichts gegen Erotik - es wäre ja auch sonderbar wenn es so wäre - wie sollen sich Mann und Frau ohne Erotik finden - wobei ich Erotik nicht auf niedere sexuelle Instikte herabsetze sondern so sehe wie es ist - ich bin jetzt mit mit meiner Frau seit 15 Jahren zusammen - davon 10 Jahre verheiratet - und natürlich wäre ich nicht ohne Erotik mit ihr zusammen gekommen - wobei sich der "Inhalt" der Erotik innerhalb dieser Zeit natürlich verändert hat! Da war natürlich anfangs eine besonders starke sexuelle Anziehung da - aber in der Zwischenzeit hat das einem gemeinsamen Humor und einer gewissen Vertrautheit platzgemacht - welche ich um nichts missen möchte! Aber das hat ja auch nichts mit Sexualkunde zu tun. Worum es wohl eher geht ist, das oft Sexualität als der Kit, der unsere Zivilisation zusammenhält, verkauft wird - auch in der Sexualkunde - das ist leider ein Übel unserer nach 68 "befreiten" Gesellschaft. Das ist nach meiner Ansicht auch nicht richtig - weil es den wahren Bedürfnissen des Menschen auch nicht gerecht wird - Menschen die nach sexueller Befriedigung um des Sex willen suchen - sind im allgemeinen - Getriebenen und auch nicht wirklich glücklich! Ich möchte da nicht von Moral reden, das ist ein Modewort! Es geht mir mehr um das Mensch sein und da ist aus meiner Sicht ein kultureller Konsens getroffen, das zwei Menschen - Ein Mann und eine Frau - ein Familie gründen und das tun was die Natur für eine solche Verbindung vorgesehen hat - sich vermehren (Das passiert so übrigens bei allen höhern Lebensformen) - das dabei auch noch ein bisschen Spass sein kann, da hat der liebe Gott sicher nichts dagegen. Also nochmal klar auf Ihren Kommentar - das Sexualerziehung Förderung der Unzucht ist - dem möchte ich ganz klar wiedersprechen. Es ist so wie mit dem Fussball, denken Sie denn das jemand gut Fussball spielen kann, der nicht mal die grundlegensten Regeln kennt? Und das ist es - natürlich müssen alle - auch die Kinder den Akt der Reproduktion kennen. Um nochmal auf Fussball zurück zukommen - wenn alle Foul spielen, ist das noch lang kein gutes Fussballspiel - aber es kann halt passieren - doch kein Spieler kann angemessen und fair darauf reagieren, wenn er Fairplay nicht kennt.

Abermals nicht ganz...

Sehr wohl legen das AT und das NT auch Prinzipien zur Sexualerziehung da. Die nach unserer Zählung als "sechstes Gebot" bezeichnete Weisung ist per se Sexualerziehung. Auch Mt 5,27-30 ist ein gutes Stück weit Sexualerziehung. Beide Stellen sind an sich keine rationalistische Durchdringung, sehr wohl aber eine systematische Annäherung. Davon ist Erotik zu unterscheiden. Der "liebe Gott" ist nämlich durchaus auch ein eifernder Gott, der Menschen in ihre Unzucht dahingibt und darin verderben lässt, wie ... wer hätte es gedacht ... sowohl das AT als auch das NT bezeugen. Das grundsätzliche Problem ist doch gerade, dass der natürliche Mensch aufgrund der Erbsünde keine einwandfreie Wahrnehmung seiner selbst hat. Entsprechend ist es auch nicht sehr hilfreich, wenn Sie Ihr Sexualleben hier als Paradebeispiel anzuführen gedenken. Auch ist Ihre Argumentation sehr bröckelig was die wahren Bedürfnisse angeht. über die trifft nämlich keine Zivilisation einen Konsens, sondern allein die Gottesabbildlichkeit.

Unlauter

Folgendes Geschwurbel findet sich auf der Homepage der Liboriusschule: "Miteinander An unserer Grundschule setzen wir auf ein vertrauensvolles Miteinander, das durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern und Kindern entsteht. Tatkräftige Unterstützung erfahren wir dabei durch die Offene Ganztagsschule, die Betreute Grundschule und durch unseren Förderverein. Nur ein wertschätzendes Miteinander auf der Grundlage einer werteorientieren Ausrichtung schafft eine positive Lernatmosphäre, die es den Kindern ermöglicht, sich nach ihrem Leistungsvermögen zu entwickeln. Doch verstehen wir die Schule nicht nur als reinen Lernort. Vielmehr sehen wir unsere Schule als Lebens- und Erfahrungsraum, in dem die Kinder das gemeinsame Handeln aller Beteiligten erleben und durch die aktive Mitgestaltung des Schullebens zu sozial, selbstständig und verantwortungsvoll handelnden Menschen heranwachsen sollen. Unsere gesamte schulische Arbeit orientiert sich an unserem Leitbild „Miteinander lernen, erleben, gestalten“."

Das ist klipp und klar mindestens unlautere Werbung. Habe es an die Wettbewerbszentrale gemeldet. Aber wahrscheinlich gebietet auch da der Korpsgeist der Nomenklatura Untätigkeit.

http://www.freiheitssplitter.de

Freie Entscheidung für Teilnahme an Sexualunterricht

Hier ein kurzer aber entschiedener Leserbrief. Es muss einer jungen Schülerin im Einvernehmen mit dessen Eltern freigestellt werden, ob Sie die sog. Lerninhalte "Sexualkunde" besuchen will oder nicht. Ansonsten besteht ein Verdacht gegen die Schulleitung auf "geistige Vergewaltigung" einer Minderjährigen, sozusagen ein Vergehen im Sinne von seelischer Grausamkeit. z.K.

Katholisch?

Leider ist heute nicht mehr überall katholisch drin, wo „katholisch“ draufsteht. Der Zeitgeist-„Katholizismus“ ist ein großes Übel. Wünsche den Eltern alle Kraft und Energie, den Kampf gegen den Ungeist zu führen und ihr Kind vor Zwang und Erniedrigung zu schützen.

http://kreidfeuer.wordpress.com/

Trennung von Staat und Familie

Natürlich betrübt es viele (christliche) Eltern, die ihr Erziehungsrecht ernst nehmen, von solchen Übergriffen staatlicher Gewalt zu erfahren. Der Staat bricht hier ganz eindeutig das Grundrecht und greift in die elterliche Kompetenz ein. Das kann er nur machen, weil kaum jemand in Deutschland sich für eine schöpfungsgerechte und werteorientierte Erziehung interessiert. Kindheit ist vielerorts zur Zwangsmaßnahme geworden. Elterntrennung, Kita-Fremderziehung, Medienanpassung (um nicht zu sagen Konsumterror) sind nur einige fatale Stationen für so manches Kind heutiger Zeit. Und dann kommt der Meinungssozialismus, die Gleichschaltung individueller Persönlichkeitsformungen, die Industrialisierung der Gedanken und Gefühle dazu. Kaum jemand hat diese Verkümmerung menschlicher Potenziale im Blick, geschweige denn mit Absicht geplant. Es ist das Ergebnis eines langen Trends, aufgrund vieler kleiner Fehlentscheidungen, in politischen wie in privaten Bereichen. Der Rote Faden könnte hier lauten: Wir schaffen unser eigenes Himmelreich und Gott ab. Wer sind die wirklichen Leidtragenden dieser Grundschulpolitik? Sind es nicht viel mehr die Eltern und Erziehungsberechtigten, die ihre Kinder einer staatlichen Formung bedenkenlos anvertrauen, die über das reine Vermitteln von Wissen weit hinaus geht. Hier hatte die alte DDR echte Kompetenz vor der BRD, nämlich Staatsbürger zu erziehen. Und in diesem Bereich ist wohl die BRD der DDR beigetreten.