"One of us" (Einer von uns) braucht Unterstützung


06.05.13

"One of us" (Einer von uns) braucht Unterstützung

Europäische Initiative fordert: Ende der EU-Finanzierung von Aktivitäten, mit denen die Tötung menschlicher Embryonen einhergeht!

(MEDRUM) Mehr Schutz in der EU für das menschliche Leben fordert eine europaweite Initiative. Mit einer Unterschriftenaktion zur Eingabe bei der EU soll erreicht werden, dass die EU-Finanzierung von Aktivitäten, mit denen die Tötung menschlicher Embryonen einhergeht, künftig untersagt wird.

Europäische Bürgerinitiative "One of us"

Die Europäische Bürgerinitiative "One of us" (Einer von uns) bezieht sich auf die Grundaussage, dass der Mensch ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein Mensch ist. Sie verweist darauf, dass dies der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 18. Okt. 2011 erstmals höchstrichterlich festgestellt hat. Wörtlich heißt es dazu: "Die Würde des menschlichen Embryos muss geachtet, und seine Unversehrtheit sichergestellt werden. Dies geht aus der Entscheidung des EuGH in der Rechtssachte Brüstle hervor, in der der Embryo als erste Stufe der Entwicklung jedes Menschen anerkannt wird. Die EU möge daher, um die Kohärenz ihrer Politik in allen Bereichen, in denen das Leben des menschlichen Embryos auf dem Spiel steht, sicherzustellen, die Finanzierung aller Aktivitäten (insbesondere in den Bereichen Forschung, Entwicklungspolitik und öffentliche Gesundheit), die die Zerstörung menschlicher Embryonen voraussetzen, unterbinden."

Die Initiative ist mit ihrer Unterschriftensammlung bei der EU amtlich registriert. Information hierzu findet sich unter der Webseite http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/ongoing/details/2012/000005. Erreichbar ist die Initiative unter der Internetseite: www.oneofus.eu , Email: info@oneofus.eu.

Deutsches Mitglied von "One of us": Stiftung JA ZUM LEBEN

Unter den Organisatoren und Mitgliedern wird als deutsches Mitglied des Bürgerausschusses Manfred Libner, Geschäftsführer der Stiftung JA ZUM LEBEN, genannt (Email: info@ja-zum-leben.de). Die Stiftung informiert über die Initiative auf ihrer Internetseite www.ja-zum-leben.de/de. SieImage ruft dazu auf, die Unterschriftenaktion zu unterstützen und erklärt zum Urteil des EuGH und der Bürgerinitiative: "Daraus ergeben sich weitreichende Folgen für das gesamte EU-Recht: Seither ist klar, daß seitens der EU das Leben und die Würde jedes menschlichen Embryos vom Zeitpunkt der Befruchtung an geschützt werden muß. Dieser Schutz ist aktuell jedoch nicht gewährleistet. Er muß von uns Bürgern jetzt durchgesetzt werden. Dazu wurde die Europäische Bürgerinitiative „Einer von uns“ gegründet. Unterschreiben Sie für die Europäische Bürgerinitiative "One of us - Einer von uns"! Keine Steuergelder für die Forschung mit menschlichen Embryonen!"

Unterstützung durch Unterschriften

Unterschriften können sowohl online als auch in Papierform gewährleistet werden.

Für die Online-Unterstützung ist folgende Internetseite eingerichtet: https://ec.europa.eu/citizens-initiative/ECI-2012-000005/public/signup.do. Personen, die ihre Daten nicht in die Online-Sammlung der EU eingeben möchten, können dies auch hier tun: www.medrum.de/node/11991

Ein Formular zur Sammlung von Unterschriften in Papierform ist im Anhang beigefügt. Die Unterschriftenlisten sollen bis 1. Oktober 2013 an Manfred Libner gesendet werden. Adresse:

Manfred Libner,
Stiftung Ja zum Leben,
Haus Laer,
59872 Meschede.


 

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