Gegen Verschmutzung des Geistes und Verdunklung der Herzen


01.06.09

Gegen Verschmutzung des Geistes und Verdunklung der Herzen

Papst Benedikt XVI. fordert in Pfingstpredigt zur Reinigung des Geistes auf

(MEDRUM) Papst Benedikt forderte in seiner Pfingstpredigt zur Reinigung des Geistes und der Herzen auf. Er verglich die Verschmutzung des Geistes mit der Luftverschmutzung, mit denen man sich nicht zufrieden geben dürfe. Er hob hervor, wie wichtig es sei, auch mit dem Herzen reine Luft zu atmen.

Auszug aus der Pfingstpredigt von Papst Benedikt:

„So wie es eine Luftverschmutzung gibt, gibt es auch eine des Herzens und des Geistes, die die spirituelle Existenz vergiftet. Und wie man sich nicht mit Giften in der Luft zufrieden geben darf, darf man sich auch nicht mit einer Verschmutzung des Geistes zufriedengeben! Wie schnell gewöhnt man sich doch an so vieles, was den Geist und das Herz in unseren Gesellschaften vergiftet: zum Beispiel Bilder, die die Lust, die Gewalt oder die Verachtung von Mann und Frau spektakulär vorführen. Das ist eben Freiheit, heißt es dann – ohne daran zu denken, dass das alles den Geist vor allem der jungen Generationen vergiftet und schließlich auch die Freiheit selbst einschränkt. Das Bild vom Herabkommen des Heiligen Geistes im Sturm an Pfingsten läßt uns hingegen daran denken, wie wertvoll es ist, reine Luft zu atmen – mit den Lungen, aber auch mit dem Herzen!“

Papst Benedikt sprach auch über Bilder, die das Vergnügen, die Gewalt oder die Verachtung zu einem «Medienspektakel» machten. Diese Art Freiheit, vergifte den Geist vor allem der jungen Generationen und schränke schließlich auch die Freiheit selbst ein.


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