Christival - Pfingsten - Juden & Christen - Eva Herman

10.05.08


Christival - Pfingsten - Juden & Christen - Eva Herman

Vier Themen aus idea Spektrum

idea Spektrum greift diese Woche den christlichen Jugendkongreß Christival 2008 auf. Unter dem Thema "Christival: Gegenwind und Rückenwind" berichtet idea über die Grossveranstaltung, bei der über 16.000 Teilnehmer vom 30. April bis 4. Mai in Bremen zusammentrafen (siehe auch MEDRUM-Artikel -> Deutschland im Jesu-Aufschwung und Eindrücke und Begegnungen im -> MEDRUM-Bericht. )

"Auch heute wachsen wie an Pfingsten?", fragt idea und zieht zum Vergleich die Apostelgeschichte (Kapitel 2, Vers heran. In ihr wird berichtet wird, dass nach der Predigt des Apostels Petrus beim ersten Pfingstfest in Jerusalem über dreitausend Menschen zur Gemeinde der Christen hinzutraten. Heute brauche es mancherorts 3.000 Predigten, bis auch nur einer Christ werde, schreibt idea und fragt: "Wo auf diesem Globus findet im Jahr 2008 noch Gemeindewachstum in einem Ausmaß statt, wie das die ersten Christen erlebten?". Die Pfingstgemeinde, die ein Wachstum solchen oder größeren Ausmaßes zwar nicht in Deutschland aber auf dem Globus durchaus kennt, scheint von idea hier nicht als ein Wachstum der Christengemeinde gesehen worden zu sein (vgl. z.B. Reinhard Bonnke).

Unter der Überschrift "Juden & Christen gemeinsam" berichtet idea über "eine historische Annäherung zwischen Juden und Christen", die sich zur Zeit in Israel ereigne. Die dortige Gesellschaft erkenne zunehmend, dass insbesondere die weltweit rund 500 Millionen Evangelikalen zu den treuesten Freunden des Judenstaates gehörten. schreibt idea und führt als Beleg dafür die 12. Sächsische Israelkonferenz in Pirna bei Dresden an, bei der mehrere israelische Politiker das gewandelte Verhältnis gewürdigt haben, was vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre, meint idea.

Auch das neue Buch von Eva Herman ist idea ein Bericht wert. Die frühere Tagesschau-Sprecherin, die aufgrund ihrer umstrittenen und intellektuell nicht überzeugenden Darstellung von Zusammenhängen zwischen Mutter- und Familienbild, Nationalsozialismus und 68er Generation vom NDR im letzten Jahr entlassen wurde, wird im Gespräch mit dem Verleger Friedrich Hännsler präsentiert. Ungeachtet der Tatsache, dass Eva Hermans Kompetenz in Mißkredit geraten ist und ihre Bücher und Äußerungen zu unglücklichen und hitzigen Auseinandersetzungen führten, stellt idea spektrum Auszüge über die Glaubensvorstellungen von Eva Herman vor.

Hier die umstrittene Passage aus den Äußerungen von Eva Hermann, die Auslöser der Kontroversen war:

„Mit den 68ern wurde damals praktisch alles das, was wir an Werten hatten, es war 'ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nicht mehr stehen bleiben."

Laut idea sagt sie zu ihrem Glauben: "Ohne Gebet könnte ich nicht mehr sein."