25 Jahre Gefängnis für Menschenrechtsverteidiger in Kuba


23.07.09

25 Jahre Gefängnis für Menschenrechtsverteidiger in Kuba

(MEDRUM) Im Jahr 2003 wurde der kubanische Arzt und Menschrechtsaktivist Dr. Elias Biscet in Kuba zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Er sitzt im kubanischen Gefängnis Combinado del Este in Havanna.

Biscet ist Präsident der Lawton Foundation, die 1997 in Havana gegründet wurde. Die Lawton Foundation ist eine regimekritische, humanitäre Nicht-Regierungsorganisation, die sich für universelle Menschenrechte einsetzt und die Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen unterstützt. Trotz erheblicher Risiken für ihre eigene persönliche Sicherheit engagieren sich die Mitglieder der Lawton Foundation für die Verbreitung ihrer Ideale zum Schutz von Menschenrechten in Kuba.

Elias Bicet hat sich als  Menschenrechtsverteidiger besonders auch gegen die Schwangerschaftabbruch-Politik der kubanischen  Regierung ausgesprochen und befürwortet eine friedliche Revolution in Kuba nach dem Vorbild von  Mahatma Gandhi. Wegen seines Einsatzes für Menschenrechte und seines politischen Widerstandes wurde er 2003 verurteilt und inhaftiert. 2007 wurde ihm von der Regierung der USA die Presidential Medal of Freedom der USA verliehen. Seit 2004 ist er Ehrenmitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Die IGFM berichtete über unerträgliche Haftbedingungen und ihre Befürchtung, dass Bicet diese nicht überleben könnte. Bisherige Bemühungen für seine Freilassung blieben noch ohne Erfolg. Die IGFM hat ein Unterschriftenblatt erstellt, mit sich Unterzeichner für die Freilassung von Elias Bicet einsetzen können.

Weitere Information: Dr. Oscar Elias Biscet - Arzt auf Kuba

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