07.09.10
"Sarrazin, du Nazischwein!"
(MEDRUM) Der ehemalige Finanzsenator von Berlin, Thilo Sarrazin, sieht sich Beleidigungen ausgesetzt, die zutiefst ehrverletzend sind und die Achtung der Menschenwürde mit Füßen treten.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, wurde er nach einer gestrigen Podiumsdiskussion in Berlin beim Verlassen der Veranstaltung von einem Mann mit dem Ausruf "Sarrazin, du Nazischwein!" angepöbelt.
Niemand sollte über derartige Beleidungen verwundert sein angesichts der massiven öffentlichen Verurteilungen, die Thilo Sarrazin in den letzten Tagen über sich von prominenten Personen über sich ergehen lassen musste. Insbesondere:
Gemessen an dem Maßstab, eine Integrationsdebatte müsse ernsthaft und mit Würde geführt werden, wie es Renate Künast von den Grünen formulierte, wird die öffentliche Herabsetzung der Person Thilo Sarrazins keinesfalls gerecht. Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz mahnte in der Sendung bei Anne Will am Sonntag, die Achtung und den Respekt vor Andersdenkenden nicht zu verletzen und sagte: "Zur Meinungsfreiheit gehört fundamental der Respekt vor Andersdenkenden und ich sehe nirgendwo auch nur den Ansatzpunkt eines Respekts vor dem, was andere, die nicht politisch korrekt denken, sagen und veröffentlichen."
Die im Zusammenhang mit Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" ausbrechende Stigmatisierung ist auch bei Vertretern der Kirchen keine neue Erscheinung. Im Zusammenhang mit dem Ausschluß prominenter SPD-Politiker aus der SPD hatte der evangelische Pfarrer und Sprecher der Anti-Nazi-Koordination, Dr. Hans Christoph Stoodt aus Frankfurt am Main, unter anderem auch mit Hinweis auf die Redefreiheit beim Marburger Kongreß 2009, für die sich Hans Apel (SPD) einsetzte, erklärt: "Ich bin kein Sozialdemokrat und kann nur von außen sagen: Eine sozialdemokratische Partei, die sich ernst nimmt, kann meines Erachtens weder Hans Apel noch Wolfgang Clement in ihren Reihen dulden. Sie müßte solche Leute aus der Partei ausschließen."
Zur Frage der Meinungsfreiheit und Ausgrenzung von Personen äußerte sich der bekannte deutsche Philosoph Robert Spaemann in einem Welt-Interview 2009: "Generell ist die Meinungsfreiheit jetzt schon auf katastrophale Weise eingeschränkt im Vergleich zu den 50er Jahren. Wir lebten damals in einem viel freieren Land. Spaemann bezeichnete dies als eine "beängstigende Entwicklung". Auch zur Beteiligung der Kirche an dieser Art der Debatte hatte sich Spaemann geäußert. Im Zusammenhang mit Vorwürfen, die der Oberkirchenrat Christhard Wagner gegen den Leiter des evangelischen Nachrichtenagentur "idea" erhob, Helmut Matthies bewege sich in der Grauzone zum rechtsextremen Milieu, stellte Spaemann fest: Kirche, egal ob evangelisch oder katholisch, muß Platz haben für eine Vielfalt politischer Positionen. Wenn sie sich aber an der Diffamierung eines normalen politischen Standpunktes beteiligt wie in diesem Falle des Konservatismus, macht sie sich im Grunde selbst zur Polit-Sekte.
24.08.10
Landesverband Hessen der AUF-Partei gegründet
(MEDRUM) Die „AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland" hat am Wochenende ihren Landesverband Hessen gegründet. ... lesen Sie mehr...
02.12.09
Das Bild der Familie in den Medien
Präsident des Katholischen Familienverbands Österreichs zu Gast beim Österreichischen Familiennetzwerk
(MEDRUM) Beim nächsten Frühstückstreffen des Österreichischen Familiennetzwerks ist Prof. Dr. Clemens Steindl, Präsident des Katholischen Familienverbands Österreichs, zu Gast. ... lesen Sie mehr...
21.07.09
familyfair: Geburtenraten und Krippenpolitik
familyfair greift im heutigen Tagesthema erneut die Krippenpolitik der Bundesregierung auf und stellt heraus, dass davon keine Steigerung der Geburtenraten zu erwarten ist. Alleine mit genügend Familiengeld durch Steuergerechtigkeit- und erleichterungen, durch das Kultur- und Traditionsbewusstsein und vor allem durch die Kinderfreundlichkeit einer Gesellschaft sei ein Zuwachs bei den Geburtenraten zu bewirken, so familyfair. familyfair bezieht sich im heutigen Tagesthema besonders auf einen Artikel der Tageszeitung TAZ vom April 2009, in dem der familienpolitische Experte Professor Bertram geäußert hatte, die Effekte der Familienpolitik könnte erst nach 15 Jahren zuverlässig eingeschätzt werden.
-> Chaos im Bundesfamilienministerium: Keiner weiß, wie sich Geburtenrate steigern lässt.
15.06.09
Martin Kastler will sich stark machen für Familie, Werte und ein christliches Europa
Der Europaabgeordnete im Interview mit der Tagespost
(MEDRUM) Martin Kastler (CSU) schaffte bei den Europawahlen den direkten Einzug ins Europaparlament. Die Tagespost interviewte den Politiker zu seinen politischen Vorstellungen. ... lesen Sie mehr...
14.06.09
WELT ONLINE: "Pius-Bruderschaft sieht überall den Satan wüten"
(MEDRUM) Die Welt berichtet in ihrem Artikel von Gernot Facius vom 14. Juni 2009 über das fortgesetzte Agieren der Pius-Bruderschaft, das nicht im Einklang mit der barmherzigen Geste des Papstes an die Bruderschaft stehe, in die Katholische Kirche zurückkehren zu können, und den Vatikan provoziere. ... lesen Sie mehr...
Papst Benedikt wird am 19. Juni Priesterjahr eröffnen
ZENIT berichtet über die bevorstehende Eröffnung des Priesterjahres, das Papst Benedikt am 19. Juni 2009 mit einer feierlichen Vesper in der vatikanischen Basilika eröffnen wird.
-> Das Problem des Priesternachwuchses
Predigt von Papst Benedikt bei Fronleichnamsprozession
kath.net berichtet, dass Papst Benedikt vor einer Säkularisierung innerhalb der Kirche in seine Predigt bei der Fronleichnamsprozession am 10. Juni in Rom gewarnt hat. Die Prozession kann im Video nachverfolgt werden unter URL http://www.kathtube.com/player.php?id=10672.
-> Papst Benedikt warnt vor Säkularisierung innerhalb der Kirche
Wo ist die Bundeslade geblieben?
SPIEGEL ONLINE geht im Artikel "Der heiligste Kasten der Welt" von Clemens Höges der Frage nach, wo die mystische Bundeslade geblieben ist. Spuren führen nach Afrika.
-> Der heiligste Kasten der Welt
06.05.09
"Krisen-Guide: Auswege - Ursachen - Kontakte"
Aus dem Newsletter des Österreichischen Instituts für Ehe und Familie (IEF)
(MEDRUM) Das IEF weist in seinem neuesten Newsletter auf eine Broschüre "Krisen-Guide: Auswege - Ursachen - Kontakte" hin, die in Hilfsangebote in Krisenlagen enthalten. ... lesen Sie mehr...