Veronika Wawatschek heute verschwörerisch in BR2 über christlich-rechts


19.02.15

Veronika Wawatschek heute verschwörerisch in BR2 über christlich-rechts

Redakteurin des Bayerischen Rundfunks verbreitet heute um 20.03 Uhr ihre Einsichten über eine "außerparlamentarische Opposition von christlich-rechts: "APO von christlich-rechts?"

(MEDRUM) Ein öffentlich-rechtlicher Sender scheint geradezu dazu auserkoren zu sein, darüber zu berichten, dass sich angeblich eine wertkonservative bis demokratiefeindliche Opposition zusammengefunden hat. Seit Jahren, so in der Ankündigung der Sendung von BR2, habe sich da etwas zusammengebraut. Der christlich-rechte Rand habe sich radikalisiert.

Es könnte im Kopp-Verlag oder bei Politically Incorrect stehen, was der Bayerische Rundfunk zu tun gedenkt: die Verbreitung einer Verschwörungstheorie besonderer Art. Beim BR geht es um rechtsgerichtete, radikalisierte Christen. Der Sender schreibt:

"Das schwarz-rot-goldene Kreuz bei den Pegida-Demonstrationen - hier wurde offensichtlich, was sich seit Jahren zusammenbraut. Der christlich-rechte Rand radikalisiert sich - im Netz und auf den Straßen. "Kreuz.net", die katholisch-traditionalistische Seite, die Stimmung machte gegen Muslime, Juden, Homosexuelle und Frauen, gibt es zwar seit 2012 nicht mehr. Die Gesinnung aber lebt weiter. Das räumen inzwischen selbst Kirchenvertreter ein. Und doch: Bislang passiert von offizieller Kirchenseite wenig gegen den christlich-rechten Rand. Im Gegenteil: Die ultrakonservativen Lobbyisten sind nicht nur auf Bundes-, sondern auch auf Europa-Ebene bestens vernetzt."

ImageDie Eingebungen des Rundfunksenders zum Rundfunkthema "ultrakonservative Christen" sind facettenreich. Es werden Vermutungen angestellt und Thesen über angebliche Einstellungen von "sehr religiösen" Christen präsentiert. Sie seien "negativer eingestellt gegen Homosexuelle oder Juden. Und weiter schreibt der Sender: "Vor allem fundamentalistische Strömungen scheinen den Boden zu bereiten für Vorurteile und Diskriminierung." Dazu werden Bilder gereicht wie über die Demo für alle. "Harte Worte fallen beim Thema Familienschutz", steht in der Bildunterschrift, weil dort von einer Ideologie des Gender Mainstreaming die Rede sei (Bild links). Auch der Schutz des ungeborenen Lebens und der Marsch für das Leben wird genannt. Da scheint ein Interview, das mit Hartmut Steeb, dem Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz geführt wurde, nicht fehlen zu dürfen. Schließlich lässt sich der Sender auch über Vernetzungen und Koalitionen aus, selbst MEDRUM bleibt dabei nicht unerwähnt.

Wer sich selbst ein Bild machen will, über das, was Veronika Wawatschek über eine außerparlamentarische Opposition von christlich-rechts im Bayerischen Rundfunk präsentieren wird, muss um 20.03 Uhr den Sender BR2 mit seiner Sendung Radio-Thema einschalten. Wenn die Sendung das hält, was der Begleittext in der Ankündigung verspricht, könnte es - auch nach dem Ende der Karnevalszeit - eine unterhaltsame Stunde werden.

Zur Internetseite von BR2: APO von christlich-rechts?

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Email BR: zuschauerservice@br.de


20.02.15 Katholische Theologin Strube erklärt in BR2 was Scharnierorgan zum rechten Rand bedeutet MEDRUM

Leserbriefe

BR2 macht Front gegen Christen

Schon am Anfang erinnert die Machart dieser Sendung an den "Schwarzen Kanal" des ehemaligen Fernsehideologen der DDR, Karl-Eduard von Schnitzler. Hier wird gegen Christen nach allen Regeln der Verleumdung und Diskriminierung Front gemacht mit einer holzschnittartigen Schwarzweissmalerei, teils mit Behauptungen ohne Quellenangabe, von ausgewogener Berichterstattung nicht die Spur. Wahrheit, Halbwahrheit und Unterstellung werden so verquickt, um einen Keil in die Christenheit zu treiben.

Wenn es in der Sendung heisst, dass "radikale" Christen sich noch nicht in die Luft sprengen würden aber...., dann stellt das christliche Werte auf den Kopf und ist nur noch als infam zu bezeichnen. Harmlose aber zeitkritische Zitate von Christen werden so wiedergegeben, dass kein Zweifel daran entstehen kann, wie schlimm sie seien. Das Ganze begründet sich auf einen weit verbreiteten Unglauben und der Weigerung sich mit biblischen Inhalten auseinander zu setzten. Über kurz oder lang werden sie nicht umhin kommen die Bibel zu redigieren oder ganz zu verbieten, denn viele Textstellen werden in den Augen solcher Stimmungsmacher geeignet sein, Jesu samt seiner Propheten und Apostel als Extremisten abzustempeln.

Als Hörermail an den Intendanten des BR

Umsägen eines Kreuzes als Kampf für die Meinungsfreiheit im ZDF

18.02.15 Aschermittwoch beim ZDF früh morgens, Dunja Hayali:

Eine russische Feme wird beworben als Kämpferin, ja Märtyrerin für Meinungsfreiheit. Ihre Tat: Sie hat mit einer Kettensäge barbusig ein Kreuz in Russland umgesägt.

Nun ist der Hass auf das Kreuz nichts Neues. Neu ist allerdings, wie dreist die zwangsgebührenfinanzierte Meinungsindustrie sich als Medium hierfür anbietet. Hätte die gleiche Person einen Schweinekopf vor ein Moschee geworfen, so wäre das Wehegeschrei des ZDF vermischt mit dem Wutgeschrei der Muslime bis zum BP gedrungen und auch Merkel hätte ihr Bestürzung und ihren Abscheu in einer Moschee zum Ausdruck gebracht.

Die Verwirrung der Seelen ist dramatisch. Da existiert ein infektiöser moralischer Alzheimer, ein fliegender Rinderwahn geht um. Wenn ein Kreuz geschändet und dies im ZDF als eine Heldentat gefeiert werden darf, und wenn sich keine einzige Stimme im Internet dagegen erhebt, dann hat das "System BRD" sich überlebt, so wahr es einen Gott gibt.

Was wirklich rechtsradikal und was christlich ist

Haben wir gerade in unserer deutschen Gesellschaft schon die menschenverachtende Praxis der Nazis vergessen, die selektierten nach dem abscheulichen Schema "lebenswert und lebensunwert", wie es sich bei uns offensichtlich inzwischen genauso entwickelt, einmal in Bezug auf die pränatale Praxis bezgl. angeblicher Behinderung bei der Leibesfrucht?

Es sind schon Kinder als kerngesund geboren worden, die vorher als "behindert" erklärt worden waren. Und dann unheilbar Kranke, die man dadurch glaubt "erlösen" zu müssen, dass man sie umbringt. Der gegen Kirchenamtsträger sehr kritisch eingestellte Schriftsteller Heinrich Böll entschied: er wolle lieber in einem mangelhaften christl. Staat leben, da gäbe es nämlich noch eine barmherzige Lebenseinstellung, statt in einem perfekten heidnischen Staat.

Zu welch einem Staat wird sich Deutschland einmal entwickeln?