Trotz Pille: 120.000 Abtreibungen pro Jahr


18.05.10

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Trotz Pille: 120.000 Abtreibungen pro Jahr -

Zur Psychodynamik von Schwangerschaftskonflikten [1]

Von Ingolf Schmid-Tannwald

Professor für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

(MEDRUM) Der Glaube an eine immer effizientere Prävention und an eine Reduktion der jährlich etwa 120 000 gemeldeten Abtreibungen ist eine Illusion. Er verkennt unsere Lebenssituation innerhalb der von uns hergestellten Alltagswelt. Dies belegt nachdrücklich die über all die Jahre hinweg, allen familienplanerischen Bemühungen zum Trotz, nahezu unveränderte Zahl von Schwangerschaftsabbrüchen.

Vorbemerkung

Die naturwissenschaftliche Beschreibung des individuellen Beginns menschlichen Lebens ist im Prinzip für menschliche und nichtmenschliche Lebewesen gleichermaßen gültig. Weil die biologischen Prozesse aber in alltäglichen zwischenmenschlichen Beziehungen in Gang gesetzt werden, hat ärztliches Handeln diese Tatsache berücksichtigen.

Die Besonderheit solcher Beziehungen in unserer Alltagswelt wird modellhaft in der phänomenologischen Soziologie beschrieben und darf daher in einer allgemeinen wissenschaftlichen Darstellung des menschlichen Lebensbeginns nicht fehlen. Demnach wandeln die Beziehungspartner als beobachtende Lebewesen ihre äußeren Wahrnehmungen sowie ihre Bedürfnisse autonom in Bedeutungen um und konstituieren so ihre je eigenen subjektiven Wirklichkeiten. Daraus bauen sie durch ein in die Zukunft entworfenes sinnhaftes Handeln aktiv ihre gemeinsame und einzigartige Wirklichkeit auf. Um ihre Beziehungen zu ihren Mitmenschen und damit ihr Überleben zu sichern, müssen sie ständig die Passung mit der Umgebung erhalten und ggf. wiederherstellen (Anpassung). Dies gilt auch bei der Verwirklichung des Kinderwunsches. Zudem können Veränderungen der Passung und die Notwendigkeit sie wieder herzustellen aufgrund autonomer und ganzheitlicher Entscheidungen der Frau zu einer Schwangerschaft führen.

Schwangerschaften sind aber erst mehreren Wochen später objektiv nachweisbar und können schwere intra- und inter-personale Konflikte auslösen. Heute eröffnet das sog. Abtreibungsrecht den Außenstehenden einen straffreien Weg, um die eingetretenen „anderen Umstände“ nachträglich zu revidieren (Fremdbestimmung).

1. Naturwissenschaftliches Menschenbild und der „Verlust an Lebensbedeutsamkeit“

Bilder oder Vorstellungen vom menschlichen Leben einerseits und andererseits das Phänomen des menschlichen Lebens, wie wir es im Alltag erleben, sind zweierlei. So beschreiben etwa die Naturwissenschaften nur die naturwissenschaftlichen Anteile bzw. Abschnitte. Daher kann die Biologie, nach den Worten des Biologen und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Hubert Markl, nie alles erfassen, „was am Menschen und für den Menschen wichtig ist.“[2] Zuvor schon hatte der Philosoph Edmund Husserl auf die Grenzen der Beschreibbarkeit des Menschen durch die „Tatsachenwissenschaften“ hingewiesen, die nur „Tatsachenmenschen“ machen, aber wegen des damit verbundenen „Verlustes an Lebensbedeutsamkeit“ die „brennenden Fragen“ nach „Sinn oder Sinnlosigkeit dieses ganzen menschlichen Daseins“ „prinzipiell“ nicht erfassen können.[3] Gerade Antworten auf Lebensfragen aber, erwartet man auch heute noch vom Arzt bzw. der Heilkunde.

Vielen naturwissenschaftlich ausgebildeten Medizinern ist diese Beschränktheit der Aussagen der Biologie über menschliches Leben nicht bewusst, was Auswirkungen auf die Art der betriebenen Heilkunde hat. Daher fordern ganzheitlich orientierte Ärzte schon lange ein umfassenderes wissenschaftliches Menschenbild.[4][5][6] Im Zeitalter der Familienplanung etwa, beschränken sich naturwissenschaftlich geschulte und sich auf der Höhe ihrer Zeit wähnende Frauenärzte in Fällen von sog. ungewollten Schwangerschaften darauf, das biologische Zustandekommen der Schwangerschaft abzuklären und dann das „Schwangerschaftsprodukt“ zu entfernen. Sie lassen sich eigenem Bekunden nach von „Verständnis und Hilfsbereitschaft für die Frauen“ [7] leiten und handeln mit deren Einverständnis. Sie gehen vom gängigen Fortpflanzungsmodell aus, wonach im Prinzip kein Unterschied zwischen Menschen und nicht-menschlichen Säuge- und Wirbeltieren besteht und sehen sich daher im Einklang mit dem ärztlichen Heilungsauftrag. Nicht als ihre Aufgabe betrachten sie es, die Verwurzelung des neu entstandenen Menschen in seinen Mitmenschen zu berücksichtigen noch die „Lebensbedeutsamkeit“ des Ereignisses für die Beteiligten aus der zwischenmenschlichen Vorgeschichte zu verstehen, was ihre Kritiker als die eigentliche Kunst des Heilens [8] bezeichnen. Denn was sollte die Trivialität, dass leibhaftige Menschen im Alltag die biologischen Prozesse erst in Gang setzen müssen, an ihrer naturwissenschaftlich fundierten, gesellschaftlich anerkannten und rechtlich abgesicherten Handlungsweise ändern? Dabei würde gerade die Einbeziehung der zwischenmenschlichen Vorgeschichte, allerdings auf einem wissenschaftlichen Erkenntnisniveau, zeigen, dass schon der ungeborene Mensch nicht nur ein biologisches Produkt ist. Vielmehr ist er das Handlungsresultat von vielen Menschen und als solches sowohl biologisches Erzeugnis als auch Zeugnis des Handelns seiner Eltern und anderer Menschen in ihrer Alltagswelt.

Dies unterscheidet den Menschen von nichtmenschlichen Lebewesen. Daher müssen sich Ärzte über das naturwissenschaftlich-biologische Fortpflanzungsmodell hinaus, das die einzigartigen biologischen Eigenschaften eines Lebewesens modellhaft darzustellen vermag, mit den modernen Erkenntnissen der phänomenologischen Soziologie vertraut machen. Diese beschreiben den Konstruktcharakter der jeweils einzigartigen individuellen (subjektiven) und zwischenmenschlichen Wirklichkeiten und damit modellhaft die unermessliche Vielfalt der im Alltag immer wieder neu entstehenden Elternbeziehungen. Demnach stellen Biologisches und Zwischenmenschliches komplementäre Wirklichkeiten des Menschen und seines Lebensbeginns dar, die mittels zweier wissenschaftlicher Modelle zu beschreiben sind.

2. Der Aufbau zwischenmenschlicher Wirklichkeiten

Die Grundstrukturen der großen und kleineren Welten bzw. Wirklichkeiten, welche Menschen zu zweit oder zu mehreren aufbauen können, sind erst lange nach dem Beginn des naturwissenschaftlichen Zeitalters wissenschaftlich erforscht worden.[9] Heute versteht man unter dem Begriff „Lebenswelt“[10] die konkrete Umwelt des Menschen, welche Erwachsene in der „natürlichen Einstellung“ des gesunden Menschenverstandes als schlicht vorgegebene, selbstverständliche und daher unhinterfragte Wirklichkeit wahrnehmen.[11] „Mit „schlicht gegeben“ bezeichnen wir alles, was wir als fraglos erleben, jeden Sachverhalt, der uns bis auf weiteres unproblematisch ist.“ Sie ist die Wirklichkeitsregion, in die er „eingreifen und die er verändern kann, indem er in ihr durch die Vermittlung seines Leibes wirkt.“[12] Sie ist der von jedermann hingenommene „wirkliche Hintergrund subjektiv sinnhafter Lebensführung“ und verdankt ihr Vorhandensein und ihren Bestand „jedermanns Gedanken und Taten“, d.h. sie wird von Menschen im wechselseitigen Bezug von Wissen, Handeln und Verständigung als eine eigene zwischenmenschliche Realität hergestellt, aufrecht erhalten und an nachfolgende Generationen als „zeitgenössische Welt der Vorfahren“ weitergegeben. [13] Die Alltagswelt ist an die physische Existenz von Menschen gebunden und wird von diesen „sinnhaft“, d.h. nach „Um- zu-„ und „Weil- Motiven“ als eine Realität sui generis hergestellt.[14] Handeln ist daher „die Voraussetzung für den Aufbau der Sozialwelt“[15]; es beinhaltet eine subjektive Bewusstseinsleistung, d.h. die Umsetzung eines selbstbestimmten Sinns bzw. eines angesteuerten Ziels.[16] Die handelnd aufgebaute zwischenmenschliche Realität kann Planbarkeit und Kontinuität gewährleisten und einen Überlebensvorteil gegenüber den nicht-menschlichen Lebewesen sichern.[17] ( → Abb.1)

Die Grundstrukturen unserer selbstverständlichen Wirklichkeit sind allen menschlichen Gesellschaften eigen. Man kann die menschliche Lebenswelt als die artspezifische Umwelt von homo sapiens ansehen; er konstituiert sie, so wie andere Spezies in Abhängigkeit ihrer artspezifischen Ausstattung ihre eigene Umwelt aufbauen.[18] [19] ( → Abb. 2) In den jeweiligen kulturellen Ausgestaltungen spiegelt sich wieder, wie die Menschen zu unterschiedlichen Zeiten ihre Probleme gelöst, welche Fragen sie aufgeworfen und wie sie diese beantwortet haben. Es geht der phänomenologischen Soziologie mit ihrem Lebensweltmodell also nicht um die Analyse einer bestimmten geschichtlichen Sozialwelt, sondern um die Beschreibung der Strukturen, die notwendigerweise und jenseits alles sozialen Wandels jede Sozialwelt charakterisieren.[20] Führenden Soziologen zufolge ist das Modell von der Lebenswelt die „bislang breiteste, tiefschürfendste und ergebnisreichste Klärung des sozialwissenschaftlichen Gegenstandsbereichs -und somit zugleich die differenzierteste Fundierung sozialwissenschaftlicher Methodologie- und verdient daher nicht nur von der Zielsetzung, sondern auch von ihrem Erfolg her den Namen einer `Protosoziologie`“.[21]

3. Zwischenmenschliches und Biologisches als komplementäre Eigenschaften

Diese Protosoziologie könnte daher den Ärzten die wissenschaftlichen Grundlagen über den Konstruktcharakter der menschlichen Alltagswelt zur Verfügung stellen, in der sich nicht nur die Arzt-Patientenbeziehung, sondern auch die Beziehung von Mann und Frau in Echtzeit (real time) ereignet.[22] Auch hier bauen die Beziehungspartner durch zwischenmenschliches Handeln (keineswegs immer ein im idealen Sinne rationales Handeln, sondern in der Regel ein allenfalls teilweises rationales „Routinehandeln“, wozu auch das sexuelle Handeln und die Maßnahmen der Familienplanung gehören können) ihre einzigartige gemeinsame Wirklichkeit („Welt“) aus ihren je subjektiven Wirklichkeiten auf, was einen Kommunikationsprozess zur Abstimmung der verwendeten Codes erfordert ( → Abb. 3, Abb. 4, Abb. 5, Abb. 6 u. Abb. 7 ). [23] In die heterosexuelle Zweierbeziehung bringen beide ihre unterschiedlichen und sich ergänzenden biologischen Fähigkeiten (Fruchtbarkeit) ein, repräsentierbar im heterosexuellen Suprasystem ( → Abb. 8). Die zeitliche Entstehung der Zweierbeziehung und den Aufbau ihrer gemeinsamen, sich „verdichtenden“ Wirklichkeit, aus der ein neuer Mensch leibhaftig hervortritt, zeigt  → Abb. 9. Da die Eltern und deren Vorfahren selbst jeweils das biologische „Ergebnis vieler Handlungen vieler Handelnder“ innerhalb ihrer Lebenswelt sind, gehen im Generationenverlauf Lebensweltliches und Biologisches auseinander hervor und in einander über; beide Dimensionen ergänzen sich komplementär. Folglich ist der menschliche Organismus das Handlungsresultat bzw. Erzeugnis zweier Menschen in deren Lebenswelt und besitzt zwei Bedeutungen.

4. Handlungsresultat „Mensch“ und seine beiden Bedeutungen

Ganz allgemein lassen sich menschliche Handlungsresultate bzw. Erzeugnisse in zweifacher Weise interpretieren.[24] Für den menschlichen Organismus, den beide Elternteile er- bzw. gezeugt haben, bedeutet dies, dass er eine biologische und eine lebensweltliche Dimension bzw. Qualität besitzt; er ist biologisches Erzeugnis und zugleich das Zeugnis der einzigartigen lebensweltlichen Beziehung seiner Eltern. Pflanzen und Tiere verfügen nicht über beide Qualitäten. Sie sind lediglich „Gemächsel“ (Kant) und entstammen einem Fortpflanzungsgeschehen, das biologischen Gesetzen unterliegt. Die Abkunft des Menschen aus der zwischenmenschlich konstituierten Lebenswelt macht seinen Zeugnischarakter oder „inneren Wert“ bzw. die „Würde“ (Kant) jedes Menschen aus. Dieser Zeugnischarakter ist unabhängig von dem Entwicklungsstand oder speziellen Fähigkeiten des Organismus.

5. Passung und Anpassung im Überlebensinteresse der Subjekte

Subjekte wandeln Außenwirkungen, also letztlich physikalische Reize, nur nach eigenen, nicht von einer anderen Instanz gesetzten Kriterien (d.h. autonom) in Zeichen bzw. Bedeutungen um ( → Abb. 3). Diese liefern die Entscheidungsgrundlage für bedürfnisabhängige Handelnsalternativen und die Entscheidung für ein bestimmtes Handeln. Die Entscheidung ist jeweils in die Zukunft hinein zu treffen (ex ante), vergleichbar dem Autofahrer, der sein Handeln ständig an den Gegebenheiten ausrichten muss; diese muss er wahrnehmen und richtig deuten. Da sie sich ändern, muss er sein Handeln entsprechend anpassen. Es liegt im Überlebensinteresse des Subjekts die lebensnotwendige Synthese (Passung) mit der Umgebung zu erhalten oder ggf. wieder herzustellen (Anpassung). Aus dem Erfolg oder Misserfolg seines Handelns kann das Subjekt Rückschlüsse auf seine ursprüngliche Realitätseinschätzung treffen, d.h. abwägen, ob sie zutreffend oder falsch war und somit weiter lernen.

Heute erwartet man vor allem von der Frau, dass sie durch ein geeignetes familienplanerisches Handeln, für das in erster Linie sie verantwortlich gemacht wird, eine „unerwünschte“ Schwangerschaft verhindert. Das würde aber voraussetzen, dass sie im Alltag tatsächlich in der Lage ist, die Chancen für die Annahme „ihrer“ Schwangerschaft durch die Mitwelt im voraus (ex ante) zutreffend einzuschätzen und entsprechend zu handeln. Dies trifft aber – gerade in Konfliktsituationen ( → Abb. 10) - nicht zu. Erst wenn die Schwangerschaft nach mehreren Wochen objektiv nachgewiesen und der Mitwelt bekannt geworden ist, zeigt sich tatsächlich, wie diese die „anderen Umstände“ aufnimmt; erst dann kann die Frau in der Alltagswirklichkeit erleben, ob ihre ursprüngliche Einschätzung zutreffend war ( → Abb. 11). Neuerdings erleichtert das sog. Abtreibungsrecht, dass die Mitwelt der Schwangeren nachträglich auf deren ursprünglich autonome Entscheidung Einfluss nehmen und die eigenen Interessen durchsetzen kann  ( →Abb. 12). Bei erfolgtem Abbruch wird die Schwangerschaft von Außenstehenden (jedenfalls nicht von der Frau!) im Nachhinein (ex post) als „unerwünscht“ oder „ungewollt“ etikettiert (Beweis: der erfolgte Abbruch) und vom Arzt dem Statistischen Bundesamt gemeldet. Die auf diese Weise zustande gekommene jährliche Gesamtzahl von sog. unerwünschten Schwangerschaften liefert dann der Gesellschaft, Politikern, Gesundheitsexperten etc. die Grundlage, um immer ausgefallenere Maßnahmen zur Verbesserung der Prävention zukünftiger „ungewollter“ Schwangerschaften zu fordern und umzusetzen.

Der Glaube an eine immer effizientere Prävention ist aber eine Illusion. Er verkennt unsere Lebenssituation innerhalb der von uns hergestellten Alltagswelt. Dies belegt nachdrücklich die über all die Jahre hinweg, allen familienplanerischen Bemühungen zum Trotz, nahezu unveränderte Zahl von Schwangerschaftsabbrüchen.

© Ingolf Schmid-Tannwald, 2010

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Zum Autor

Prof. Dr. med. Ingolf Schmid-Tannwald war Professor für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Ludwig-Maximilians-Universität München und langjähriger Leiter der Familienplanungsstelle der Frauenklinik der Universität München im Klinikum Großhadern.

Schmid-Tannwald ist 1. Vorsitzender der "Ärzte für das Leben e.V."



[1] Überarbeitete Fassung des Vortrags „Psychodynamik von Schwangerschaftskonflikten“ anlässlich des Seminars der Bayerischen Landesärztekammer „Medizinische und ethische Aspekte des Schwangerschaftsabbruchs“ gem. Art. 5 Abs. 5 des BaySchwHEG am 17. April 2010 in München

[2] Markl H.: Evolutionsbiologie und Menschenbild. In: Evolution, Genetik und menschliches Verhalten. Zur Frage wissenschaftlicher Verantwortung. Serie Piper Aktuell. Piper, München, 1986, 38 ff

[3] Husserl E.: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie: eine Einleitung in die phänomenologische Philosophie/ Edmund Husserl. Hrsg., eingel. u. mit Reg. vers. von E. Ströker.- 3. Aufl. Hamburg: Meiner, 1996, S. 3 ff

[4] Engel G. L.: The need for a new medical model: a challenge for biomedicine. Science 196, 129 (1977)

[5] Weizsäcker V. von: Das Problem des Menschen in der Medizin. „Versuch einer neuen Medizin“. In: Kraft und Innigkeit. Hans Ehrenberg als Gabe der Freundschaft im 70. Lebensjahr überreicht. Heidelberg: Lambert Schneider, 1953, 123-128

[6] Uexküll Th. von, W. Wesiack: Theorie der Humanmedizin. Grundlagen ärztlichen Denkens und Handelns. 3. , völlig überarb. Aufl.- München; Wien; Baltimore: Urban und Schwarzenberg, 1998, S. 468

[7] Kindermann G.: Nun los, Frauenheilkunde. Der Frauenarzt 41, 2000, 661

[8] Lown B.: Die verlorene Kunst des Heilens, Suhrkamp Taschenbuch 3574

[9] Schütz A.: Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt. Eine Einleitung in die verstehende Soziologie Frankfurt/M: Suhrkamp (2. Aufl.) 1981

[10] Husserl E.: Phänomenologie der Lebenswelt. Ausgewählte Texte II. Hrsg.: K. Held, Stuttgart: Reclam 2007 - zit. n. St. Henze: Der sabotierte Alltag: die phänomenologische Komik Karl Valentins. Konstanz, Univ., Diss., 1995, S. 16. Zugänglich unter: www.ub.uni-konstanz.de/kops/ volltexte/ 1999/107/html/henze3.html

[11] Schütz A., Th. Luckmann: Strukturen der Lebenswelt. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH, 2003

[12] Schütz A., Th. Luckmann: Strukturen der Lebenswelt. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH, 2003, S.29ff

[13] Berger P.L., Th. Luckmann: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Frankfurt/M.: Fischer 2000 (17. Aufl.)

[14] Hitzler R., Th. S. Eberle: Phänomenologische Lebensweltanalyse. Zugänglich am 29.12. 2009 unter: http://www.hitzler-soziologie.de/pdf/hitzler_2000b.pdf

[15] A.a.O., S.452f

[16] Luckmann Th.: Theorie des sozialen Handelns. Berlin New York, 1992, 4 ff

[17] A.a.O., S. 136

[18] Uexküll von J.: Theoretische Biologie. Berlin: Springer 1920

[19] Uexküll J. v., G. Kriszat: Streifzüge durch die Umwelten von Tieren und Menschen. Bedeutungslehre. Rowohlt, Hamburg, 1956

[20] Schütz A., Th. Luckmann: Strukturen der Lebenswelt. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH, 2003

[21] Eberle, Thomas S.: Schütz` Lebensweltanalyse: Soziologie oder Protosoziologie?. In: Gelehrtenrepublik - Lebenswelt : Edmund Husserl und Alfred Schütz in der Krisis der phänomenologischen Bewegung. Wien : Passagen, 1993 .-ISBN3-900767-77-7,S.293-320 siehe: http://www.alexandria.unisg.ch/Publikationen/10025

[22] Lenz K.: Soziologie der Zweierbeziehung: Eine Einführung. Opladen: Westdeutscher Verlag 1998

[23] Schmid-Tannwald I.: Interpersonal relationship in everyday life: a semiotic model. 8 th Annual International Gatherings in Biosemiotics, June 23-28, 2008 at the University of the Aegean, Syros, Greece http://biosemiotics08.syros.aegean.gr/resources/pdf/Abstracts%20(8%20June%202008).pdf

[24] Schütz A.: Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt. Eine Einleitung in die verstehende Soziologie Frankfurt/M: Suhrkamp (2. Aufl.) 1981, S.186 ff


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