Stimmen zur Aktion "Kinder eine Gabe Gottes"

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25.07.09

Stimmen zur Aktion "Kinder eine Gabe Gottes"

Initiative des Gemeindehilfsbundes für eine Neuorientierung der kirchlichen Hilfe der EKD für schwangere Frauen

(MEDRUM) Am 24. Juni startete der Gemeindehilfsbund zusammen mit einer Reihe anderer Organisationen eine Unterschriftsaktion, mit der die Synode und der Rat der EKD aufgerufen werden sollen, das Beratungssystem für die Schwangerschaftskonfliktberatung in der EKD neu auszurichten. Im Zuge der Neuausrichtung soll die Hilfe für schwangere Frauen verbessert und der Beratungsschein abgeschafft werden, der zur straffreien Abtreibung berechtigt. MEDRUM gibt eine Auswahl von Stellungnahmen und Kommentaren wieder, die MEDRUM zu dieser Aktion zugegangen sind.

Stimmen zur Initiative

Befreiende Beichte und persönlicher Zuspruch der Vergebung sind aber nicht glaubwürdig möglich, wenn die Kirche vorher selbst Beihilfe zur Abtreibung geleistet hat, indem sie den Beratungsschein ausstellte. Dieselbe Institution, die Beihilfe zur Tötung leistet, kann nicht glaubwürdig Vergebung für diese Tötung zusprechen!
Dr. Dr. habil. Rainer Mayer, Professor für Systematische Theologie

Die Schrift von Prof. Mayer ist sehr gut; aus der erwähnten Enzyklika "humanae vitae" heißt es sinngemäß: nur gerechte und schwerwiegende Gründe erlauben natürliche Empfängnisregelung.
Dr. med. Karl Steudel

Die Christdemokraten für das Leben unterstützen die Initiative gegen den "Tötungsschein" und „für eine Neuorientierung der kirchlichen Hilfe für schwangere Frauen". „Kinder sind eine Gabe Gottes" (Ps 127,3), das sind erfreulich klare Worte, unter die der Gemeindehilfsbund diese Initiative stellt, die im Vorstand große Zustimmung fand.
Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der CDL

Sehr wichtige, großartige Initiative! Christen dürfen keine "Beratungsscheine" für Abtreibungen ausstellen!
Dr. Josef Preßlmayer

Ärzte für das Leben e.V. unterstützen als Ärztliche Gesellschaft satzungsgemäß dieses Anliegen.
Professor Dr. med. Schmidt-Tannwald, Vorsitzender

Darauf habe ich schon lange gewartet! Danke für diese Initiative. Es ist unerträglich, dass bei Konfliktberatungsgesprächen von Stellen der Diakonie Mitarbeiterinnen der ALfA unerwünscht sind und in der Regel auch nicht auf ALfA-Hilfe aufmerksam gemacht wird.
Leitende Mitarbeiterin von ALfA

"Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Heißt das nicht gleichzeitig auch: Herr vergib ihnen nicht, denn sie wissen genau was sie tun? (Eine Sünde gegen den Heiligen Geist. - Wir wissen, dass die nicht vergeben, sondern nur gesühnt, werden kann). Ein merkwürdiges und unfassbares Geheimnis.
Wilhelm Ludwig

Eine ausgezeichnete Sache, an der wir uns gerne beteiligen und auch selber Unterschriften sammeln werden. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Gottes Segen!
Felizitas Küble, Vorsitzende Christoferuswerk eV.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Aktion für das Lebensrecht der Ungeborenen. Niemand lebt davon, dass er das Leben verneint (André Malrraux). Das uns verheißene "Leben in Fülle" bekommt aber niemand geschenkt, der Leben verneint. Das wäre ein Widerspruch in sich selbst. Nicht Vernunft, sondern Weisheit erschließt uns ein "Leben in Fülle". Ich habe noch nie eine Frau erlebt, die abgetrieben hat und dabei ihr Glück - das "Leben in Fülle" - gefunden hat. Gott segne Sie alle reichlich.
Johann Wagner

Die Deutsche Zentrumspartei setzt sich seit eh und je für den Schutz und Achtung des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis zu seinem natürlichen Ende ein. Es ist uns daher ein Anliegen, Ihre Aktion mitzuunterstützen.
Liudger Berresheim, Bundesgeschäftsführer Deutsche Zentrumspartei

Die gesetzliche "Konfliktberatung" ist tötungsoffen konzipiert: „Die Länder stellen ein ausreichendes Angebot (!) ambulanter und stationärer Einrichtungen zur Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen sicher“ - § 13 (2) des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG). Damit dieser ungeheuerliche Tötungsparagraph ersatzlos gestrichen werden kann, muss endlich in § 5 SchKG eine grundlegende Umformulierung vorgenommen werden, nämlich so:
Die Beratung dient dem Schutz des ungeborenen Kindes und dadurch auch dem Schutz der Mutter. Sie geht aus vom natürlichen Lebensrecht des Kindes und appelliert an die Mitverantwortung der Frau. Solange noch Christen an der Scheinausstellung mitwirken, wird die so dringende Änderung verzögert und auch die Ökumene schwer belastet...
Peter Lerch

Ich bin gegen Gender-Mainstream !!!
Frank Kefferpütz

Mit großer Freude haben wir als AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie von Ihrer neuerlichen Initiative gelesen. Wir unterstützen diese Initiative von ganzem Herzen. Beim Thema Lebensrecht stehen wir Organisationen des Lebensschutzes wie der CDL, ALfA und dem TCLG sehr nahe.
Helmut Staiger, AUF-Landesvorsitzender Baden-Württemberg

Gut so!
Christoph Zöller

Viel Erfolg!
Martin Hillemeyer

Sehr geehrte Damen und Herren, ich als gläubiger Katholik erlaube mir hiermit, diese Aktion mit meiner Unterschrift zu unterstützen, weil ich glaube, dass das Recht auf Leben die ganze Christenheit, ja die ganze Menschheit angeht. Bei jeder Abtreibung wird ein Mensch getötet. Das darf niemand vergessen. Der Gesetzgeber hat es leider getan und die Tötung im Grunde genommen freigegeben. Die christlichen Kirchen sind aber in erster Linie der Wahrheit, und damit Gott und dem Leben, verpflichtet. Daher dürfen sie auch nicht an der staatlichen Scheinvergabe, der Vergabe von Tötungslizenzen, mitwirken. Mit freundlichen Grüßen,
Martin Saumer

Die Abtreibungspraxis ist für Deutschland katastrophal. Wir sägen an unserem eigenen Baum (demographische Kurve), töten zukünftige Einsteins, Schillers, Goethes oder Merkels (könnte doch sein!?), versündigen uns an Gott und den betroffenen Menschen, nach dem Motto "nach uns die Sinflut". Wer weiß, ob sie nicht als Strafe Gottes kommt?! Qou Vadis Deutschland?
Wolfgang Dietrich

Möge Gott dieser Aktion Erfolg schenken!
Ralf Fennig

Ich denke in den letzten Jahren häufiger, dass ich ein großer Sünder bin ... und dann fällt mir immer wieder ein (ohne in irgendeiner derartigen Organisation zu sein oder von jemandem "Unabhängigen" darauf aufgemacht worden zu sein), dass die vieeelen ungeborenen Kinder ja noch nicht mal die Chance hatten, "Ja," zu sagen, "ich will dieses Leben!" - geschweige denn, sich für oder gegen irgendeine Sünde zu entscheiden - und ich habe mich mein ganzes Leben lang für so viele entschieden - ist das Recht - sind wir nicht unfair?!! Nein, mir liegt nicht am Herzen, abtreibungsorientierten Frauen ihr Leben "zur Hölle zu machen", damit sie es nur ja nicht tun - aber die erklärte Variante der Beratungsgrundsätze empfinde ich als sehr kompetent und liebevoll - ich finde ehrlich, sie ist der Mühe wert! GOTTES Segen und Schalom,
Dorit Polzer

Sicherlich sind Abtreibungen immer ein seelsorgerlicher Fall und in diesem Sinn unterschiedlich zu bewerten. Aber das eigentlich Erschreckende ist das totale Schweigen der ev.Volkskirche bei einer gleichbleibend hohen Abtreibungszahl, die durch den sozialen Wohlstand , in dem wir immer noch leben, durch nichts gerechtfertigt werden kann. Die Ev. Kirche hat es bisher versäumt deutlich zu machen, ob ein zu gebärendes Kind nur eine Gabe der Mutter an die Gesellschaft ist oder vielmehr vornehmlich eine Gabe des Schöpfers an die Mutter.
Otto Kietzig

Danke dass Sie dieses Thema wieder aufgreifen. Wie schnell setzt doch ein Gewöhnungsprozess ein. Ich sehe auch die Hilfe einer Strafe. Warum wir so sind ist mir unklar, Die Relevanz unseres handelns, auf mich und auf andere bezogen, ermöglicht keine rein positive Motivation. Es gibt Schmerz - Leiblich und auch sonst. Zum Guten und zum Bösen. Mit freundlichem Gruß,
Andreas Braun

Wir brauchen eine gottesfürchtige Regierung, und dafür sollten wir in den Riß treten und beten.
GOTT SEGNE DEUTSCHLAND.
www.sigridwagner.de

Unser Handeln hat Konsequenzen. Kinder sind ein Segen vom Schöpfer!
Rolf Piller, Pastor

Das von Gott gegebene Leben muß erhalten bleiben. Nichts ist kostbarer als das Leben, welches Gott schenkt. Habe auch zwei Kinder, eines davon ist körperbehindert. Sie sind beide eine Bereicherung für mich und es übt ungemein Rücksicht und Fürsorge füreinander zu haben und lehrt einen das Danken. Ein Leben ohne meine Kinder ist wie ein Fluß ohne Fische.
Marita Klinge

Wie gut, dass sich Menschen und Organisationen zu so einem Brief an die EKD zusammengefunden haben.
Gottes Segen für Ihre Aktion.
Karin Bonnyai

Besten Dank für diese Thesen! Gott segne ihre Verbreitung!
Dr. Ute Horn, Buchautorin, www.ute-horn.de

Kinder sind eine Gabe Gottes und sie sollten nicht dem Wohlstand geopfert werden.
Schorsch Mühlhäuser, Vorstand Lavair AG

Ein sehr begrüßenswerte Initiative. Endlich bekehren sich Teile der evangelischen Kirche zu ihrer Verantwortung für das Leben und widersprechen dem um sich greifendem Relativismus, der unsere Werte in Frage stellt und schließlich vernichtet. Gott segne diese Initiative.
Andreas Binke


Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen, indem Sie den Aufruf online unterzeichnen www.medrum.de oder indem Sie sich die Unterschriftsliste herunterladen (Unterschriftenblatt Gemeindehilfsbund, unterzeichnen und an den Gemeindehilfsbund zurücksenden.
Thomas Müller, Sprecher des Arbeitskreises Menschenrechte

Hoffentlich klappts mit der Aktion! : )
Ilse Pelzl

In der Beratung sollte ein neuer Lebensstill gezegt werden: statt Verhütung (die, dieselben Wurzeln wie Abtreibung hat) sollten BeraterInnen Kurse über Methoden der Natürlichen Familienplannung geben.
Dr. Grazyna Koszalka, Vorstand des Vereins der Polnischen Katholischen Familien in Deutschland

Als Rahel e.V. möchten wir Sie bitten, uns bei den unterstützenden Organisationen mit einzutragen: Rahel e.V. - Erfahrungen nach Abtreibung.
Gisela Koch, Vorsitzende Rahel e. V.

Ich halte diese Initiative für sehr unterstützenswert. Deswegen habe ich mich als Vorsitzender des "Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen" für diese Aktion eingesetzt und wünsche ihr den größtmöglichen Erfolg. Wir haben als Deutsche Evangelische Allianz schon seit Jahren darauf hingewiesen, dass dieses Beratungskonzept gescheitert ist. Eine Neubesinnung auf einen besseren Lebensschutz ist überfällig.
Hartmut Steeb, Vorsitzender des "Treffen Christlicher Lebens-Recht Gruppen e.V." und Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz