Schenkte Gott dem Menschen am achten Tag die sexuelle Identität?


25.06.11

Schenkte Gott dem Menschen am achten Tag die sexuelle Identität?

Klaus Wowereit und Berliner Superintendent Bertold Höcker verkünden ihre biblischen Botschaften zum Christopher Street Day in Predigten

(MEDRUM) Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), ist unter die Prediger gegangen. Er präsentierte beim Berliner Gottesdienst zum Auftakt der Christopher Street Day - Parade sein Wort Gottes über sexuelle Orientierungen. Unterstützung fand Wowereits Predigt bei Superintendent Bertold Höcker.

Der SPD-Politiker Wowereit hielt in seiner Predigt dem evangelischen Altbischof Urich Wilckens indirekt eine falsche Bibelauslegung vor, der noch immer der Auffassung sei, dass gelebte Homosexualität der Heiligen Schrift und dem Willen Gottes widerspreche. Der Berliner Superintendent Bertold Höcker pflichtete in seiner Predigt Klaus Wowereit bei. Höcker rief dazu auf, die eigene sexuelle Identität als Geschenk Gottes zu begreifen. Wenn diese verantwortlich gelebt werde, führe dies zu einem intakten Gottesverhältnis. Eine Bibelstelle, die Wowereits und Höckers Deutungen belegen könnten, etwa eine Aussage in der Genesis, daß Gott dem Menschen am achten Tag die sexuelle Identität geschenkt habe, gaben die Prediger Wowereit und Höcker nicht an.

Bertold Höcker ist Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte, der zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) gehört. Die EKBO vertritt in Sachen Homosexualität und Kirche seit geraumer Zeit eine weltlich angepasste Auffassung. Sie lädt homosexuelle Partnerschaften zur kirchlichen Segnung ein und hatte dazu ein Faltblatt herausgegeben, auf dem das Wort Jesu zur Ehe für homosexuelle Partnerschaften benutzt wurde (MEDRUM berichtete).

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Kontaktinformation

Evangelischer Kirchenkreis Berlin Stadtmitte
Klosterstr. 66, 10179 Berlin
Vertreten durch: Superintendent Dr. Bertold Höcker
Tel: 030 - 25 81 85 - 0

Internet: http://www.kkbs.de
Email: info@kkbs.de

 


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25.06.11 WELT Der Papst lässt keine Schwulen steinigen
24.06.11 MEDRUM Schwuler Theologe David Berger erklärt im ZDF, warum Papst Benedikt schwul sein muß
24.06.11 Bild Katholik Wowereit predigt über das Schwulsein
14.06.11 MEDRUM Kampagne der Stadt Gießen an die Jugend: Mach Sex wie und mit wem du willst
13.05.11 MEDRUM Chacun à son goût - und kirchlich Segen noch dazu!
30.08.05 NTV Union empört Wowereits Grußwort

 

Leserbriefe

Kirche zu einer Systemhure verkommen

Die Kirche ist zu einer Systemhure verkommen. ... Ich dachte mal, dass die Kirche Hort der Konservativen werden könnte. Weit gefehlt: Sie rennt dem Zeitgeist hinterher. Themen wie Homosexualität, Islam und Events hat sie längst besetzt und weiß nicht, dass der Zeitgeist sich ins Gegenteil verdreht. Gott ist im Herzen, nicht in der Institution Kirche. Schade!

Ahnungsloser Bürgermeister

Gegen Herrn Wowereit persönlich habe ich nichts. Ich respektiere, dass er das Recht hat, seine eigene Überzeugungen zu leben. Das ist so in unserem Land erlaubt. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass die Schwulenbewegung so einen Wert darauf legt, dass die Kirchen ihre Lebensweise als gottgegeben anerkannt haben will. Herr Wowereit überschreitet gleich mehrfach Grenzen und stellt seine Kompetenz mehr als in Frage. Römer 1 ist mehr als eindeutig und nennt gleichgeschlechtliche Beziehungen Sünde. Da hilft kein uminterpretieren. Ich würde mir als Theologe nicht anmaßen, die politischen Entscheidungen und Überzeugungen von Herrn Wowereit als falsch zu bezeichnen, weil ich unpolitisch bin und mir die Kompetenz dazu fehlt.

Aber Herrn Prof Wilckens, den ich persönlich kenne, und dessen präzise Bibelexegese nicht nur ich sehr schätze zu bezichtigen, er würde die Bibel falsch auslegen, dieses Urteil kommt Herrn Wowereit nicht zu. Es ist eine drastische Kompetenzüberschreitung und zeigt, dass Herr Wowereit, der kein Theologe ist keine Ahnung von Bibelexegese hat. Einem Theologieprofessor derart Unfähigkeit zu bescheinigen und dabei selbst zu bezeugen, dass man theologisch inkompetent ist, ist dreist und blamabel für den Herrn Bürgermeister. Herrn Höcker würde ich, wenn ich es zu sagen hätte, fristlos entlassen. Bibelleugner und Verteidiger der Sünde haben in kirchlichen Ämtern nichts zu suchen.

Ahnungsvoller Bürgermeister

Lieber Herr Wiesenhütter, ich stimme Ihrer Darstellung voll zu. Allerdings müssen wir davon ausgehen, dass Gott jedem Menschen die Wahrheit ins Gewissen spricht. Daher ist auch Herr Wowereit vor die Entscheidung gestellt, ob Buße und Umkehr zum Wort Gottes eine Bedeutung haben oder Selbsterlösung, die die Sünde einfach zur Nichtsünde erklärt. Im übrigen haben wir hier ein Beispiel dafür, wie Poitik und Staat die Kirche vereinnahmen. Wie war das mit der Forderung nach Trennung von Kirche und Staat?

H. M. Broder

Ich möchte die Leser noch extra auf den oben angeführten und verlinkten Artikel in der “Welt” aufmerksam machen: "Der Papst lässt keine Schwulen steinigen". In der ihm eigenen Ironie lässt Broder die Homo-Lobbys mit ihrem Versuch auflaufen, dem Hl. Vater alles Unbill über die eigenen Probleme zuzuschieben.

Persönlicher Brief an Herrn Höcker

Sehr geehrter Herr Höcker,

Sie haben gestern Seite an Seite mit Berlins regierendem Bürgermeister, Herrn Wowereit, Botschaften zum Christopher Street Day gepredigt. Ich möchte Ihnen dazu etwas Persönliches mitteilen. War selber früher kommunistischer Staatsfunktionär der DDR und Atheist, landete aber nach der Wende in Kreisen, die das bejubeln, was Sie predigen: Freier Sex, natürlich in Verbindung mit Alkohol und anderen Drogen, so habe ich das erlebt - und ich wünsche es niemanden, da rein zu kommen!!! Dazu all die hämmernde Rockmusik und natürlich Hurerei.

Nachdem ich mich selber durch dieses Leben am tiefsten in die Grube hinein gezogen hatte, alles verloren hatte, traf ich einen Missionar, der zuvor 20 Jahre in Papua Neu-Guinea inmitten der dort noch heute vorhandenen Menschenfresser das Evangelium verkündigte. Viele Menschenseelen wurden dadurch direkt aus der Hölle gerettet. Mit Gebet und Flehen griff der Herr Jesus nun auch in mein Leben ein und holte mich aus der Grube raus, denn: Als ich die Bilder von Papua Neuguineah sah und die Christen erlebte, die oft völlig eins miteinander zusammen waren, da dachte ich: Das willst du auch haben. Ich ging in die Gottesdienste und hörte die Botschaft der Bibel und tat ganz einfach Buße! GOTT SEI DANK! So begann meine Bekehrung zu Gott in den 90er Jahren.

Heute bin ich von all dem oben beschriebenen befreit und führe ein Leben in Jesus Christus. Wenn ich in den neunziger Jahren unter die Predigt gekommen wäre, die Sie gestern in Berlin verkündigt haben, hätte mich diese aus dem Sumpf gezogen? Ich erteile Ihnen eine ganz klare Absage. Ihr persönliches Vorbild hätte mich in meinem alten Leben bestätigt und ich hätte nicht den Ausweg aus tiefster Lebensnot finden können. Denn was haben Sie uns gestern verkündigt? Zitat aus ebenda: "Höcker rief dazu auf, die eigene sexuelle Identität als Geschenk Gottes zu begreifen. Wenn diese verantwortlich gelebt werde, führe dies zu einem intakten Gottesverhältnis."

Meinen Sie wirklich, daß irgend eine der armen und verirrten, schwulen und lesbischen Seelen alleine dazu in der Lage sei zu unterscheiden, wann sie eine sexuelle Identität verantwortlich lebt ... die sie zu einem intakten Gottesverhältnis führe? Bitte kommen Sie mit mir mit, lassen Sie uns gemeinsam nur 4 Wochen in dieser Szene in Berlin leben. Ich war da! Und ich behaupte, sie wüßten, was zu predigen, wenn Sie das miterleben würden, was für ein großes Leid in diesem Millieu vorherrscht. Übersehen Sie es bitte nicht: Es ist nur eine handvoll Schwuler und Lesben, die uns Glanz und Gloria vorspielt. Deshalb muß es ja ein Spektakel geben. Die raue Wirklichkeit sieht vollkommen anders aus. Diametral dem entgegen gesetzt. Ein Beispiel: Wie ist es mitzuerleben, wenn ein aus schlimmsten Verhältnissen kommender junger Mensch schwul lebt und sich an einen gleichgeschlechtlichen jungen Menschen aus gesunder Familie klammert und diesen mit in seinen Bann zieht, ihm Drogen verabreicht und schließlich beide im tiefsten Abgrund landen? Da wo schon Hunderte sind. Und wissen Sie, wie es in sehr vielen Unterkünften Schwuler und Lesben riecht und aussieht? Wo das Essen rum liegt und wie die Tassen und Teller aussehen? Ein Hund pinkelt auch dazwischen rum. Und: Womit diese armen Seelen dort beschäftigt sind? Mit der Mehrung des Volkswohlstandes? Und dann noch die Frage: Welche Erreger sich dort breit und vielleicht für immer seßhaft machen? Nur durch ein Wunder, nämlich die Hilfe von Gott, kam die arme verführte junge Seele in obigem Beispiel wieder frei und lebt jetzt glücklich in ihrer Familie. Aber was wurde aus der anderen schwulen Person? Und was wird aus den Tausenden in Berlin und anderswo, wer hilft den armen Menschen und verkündigt Ihnen das Evangelium, daß Jesus für sie starb, damit sie gerettet werden?! Ich. Mich finden Sie da.

So könnten wir jedes einzelne der Beispiele studieren, denen Sie gestern gepredigt haben. Es sieht vollkommen anders aus in der Realität als das, was Sie gestern in Friede und Freude und ... verkündigt haben. Sehr geehrter Herr Superintendent, wie ist Ihre Ansicht, wie wird Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus darüber denken? Er wird es Ihnen wie mir persönlich sagen. Des bin ich ganz gewiß. Bitte lassen Sie uns nüchtern sein und dies alles sehen und erkennen, was wirklich Fakt ist und was not tut! Deshalb möchte ich an Ihr Herz appellieren, bitte helfen Sie mit, verkündigen wir dort das Evangelium, die frohe Botschaft der Errettung von unseren Sünden!

Mit freundlichen Grüßen, Dieter Schimmelpfennig

Gerettet aus der Grube durch Jesus Christus

Lieber Herr Schimmelpfennig, es ist einfach großartig, dass Sie Ihren Lebensbericht an Herrn Höcker als Brief weitergegeben haben. Ich denke, dass niemand glaubwürdiger zu diesem Thema berichten kann, als diejenigen, die selbst das große Leid und den Irrweg in Sünde und Schuld, vor allem in tiefster Trennung von Gott, durchlitten haben.

Es geht nicht darum, Sünder zu verurteilen, denn wir sind keine Richter und müsssen auf uns selbst achten. Es geht darum, dass Gottes Wort nicht so verfälscht werden darf, dass einem verirrten Menschen vorgegaukelt wird, dass er trotz allem in den Himmel kommen würde.

Von Herzen bedanke ich mich bei Ihnen für dieses mutige Bekenntnis. Mögen Ihre Zeilen ein starkes Erschüttern mit nachfolgender tiefer Buße nicht nur bei dem Briefempfänger auslösen. So etwas ist möglich. Ich denke hier an die Bekehrung von Frau Prof. Dr. Eta Linnemann, die als eine Schülerin Bultmanns die historisch-kritische Thelogie lehrte. Eines Tages kam der lebendige Gott in ihr Leben und sie bekehrte sich zu Jesus Christus. Danach entsorgte sie ihre eigenen bibelkritischen Werke und Bücher im Müll. Die Heilige Schrift las sie nach ihrer Bekehrung mit anderen Augen. Sie schrieb in 1985: “Nach wie vor erachte ich alles, was ich gelehrt und geschrieben habe, bevor ich Jesus mein Leben übergab, für einen Dreck“. Ihre Leser bat sie, ihre früheren Publikationen ebenfalls im Müll zu entsorgen.

Es gibt noch Hoffnung: Umkehr ist auch für irregeleitete Theologen möglich. Für mich wird deutlich: Wer Menschen so in die Irre führt, der ist nicht nur ein blinder Blindenführer, nein, da steckt satanische Verführung dahinter, eingehüllt in einen sog. christlichen Liebesmantel. In der Bibel steht, dass der Satan immer wieder die Gestalt des Engels des Lichts annimmt. Weiterhin wird mir deutlich, dass sich immer konkreter abzeichnet, was mit der Hure Babylon in der Bibel gemeint ist.

Nochmals vielen Dank, lieber Herr Schimmelpfennig, und Ihnen Gottes reichen Segen und Seinen Schutz.

Lieber Herr Schimmelpfennig,

Lieber Herr Schimmelpfennig,

vielen Dank für Ihre klaren Worte. Es ist ein Wunder, wie Jesus Sie aus einem falschen Leben gerettet hat. Solche Leute wie dieser Superintendent sehen nur, was man ihnen vorführt. So wird er Ihnen auch nicht glauben, sie vielleicht noch als Evangelikalen verachten. Diese Menschen steigen nie in die Tiefen der menschlichen Not hinab, dann müßten sie ihre Meinung ändern. Ich habe es selbst erlebt: junge Menschen, die in einem berühmten Musical mitspielten und von vielen beneidet und bewundert wurden. Doch persönlich waren sie ganz am Ende mit all der "freien Liebe" und den Drogen, den Verheißungen eines neuen Weltalters. Ich durfte fünf von ihnen begleiten, die durch Jesus ein ganz neues Leben in wahrer Freiheit gefunden haben und heute dem Herrn dienen. Aber: wer das noch nie erfahren hat, der kann es vielleicht nicht glauben. Und wenn diese Leute sich so hochmütig über einen anerkannten Bischof stellen - was will man von ihnen erwarten?

kommunistischer Staatsfunktionäre

In seinem Buch "Das blutbeschmutzte Evangelium" hat Richard Wurmbrand vor etwa 40 Jahren vor der Zerstörung der westlichen Kirchen durch den Kommunismus gewarnt: "Die Christen der freien Welt müssen von ganzem Herzen die Untergrundkirche unterstützen, oder sie werden es in ihrer Generation noch erleben, daß ihre eigenen Kirchen unterminiert und zerstört werden. Das ist die Wahl." Über die Untergrundkirche schreibt er im selben Buch: "Die Untergrundkirche kämpft für die Erlösung von Seelen, aber genau wie Noah bleibt sie nicht im Bereiche der reinen Religion. Sie ist auch eine Vorhutskämpferin, um die Welt von der kommunistischen Bedrohung zu warnen und von ihr zu befreien."

unbiblische Botschaft

Wenn es nicht so traurig wäre, müßte man doch lachen. Da hält Herr Wowereit dem Altbischof Wilckens vor, dieser würde die Bibel verfälschen. Und ein Superintendent gibt ihm noch Recht. Wo ist unsere Kirche nur gelandet. Nein, die Wahrheit wollen diese Leute nicht mehr hören. Sie sind blinde Blindenleiter. Wenn unsere kirchlichen Leiter nicht bald Buße tun für ihre wahrhaft ungöttlichen und unbiblischen Botschaften, dann sehe ich keine Zukunft mehr für diese Kirche. Sie erheben sich über alles, was Gottes guter Wille für uns Menschen ist. Sie verführen die Menschen, statt sie durch den Heiligen Geist zu leiten. Solche Leute kassieren noch jede Menge Geld für die Vergiftung der Menschen, die bei ihnen Wegweisung suchen. Es ist in der Tat nur traurig.