Obama-Regierung fordert weltweit Zugang zur Abtreibung als Mittel der Familienplanung


03.07.09

Obama-Regierung fordert weltweit Zugang zur Abtreibung als Mittel der Familienplanung

(MEDRUM) Die Obama-Regierung setzte diese Woche in der UNO ihre Bestrebungen fort, den legalen Zugang zur Abtreibung weltweit durchzusetzen.

Unter dem unverdächtigen Begriff sexueller und reproduktiver Gesundheitsdienste einschließlich des Zugangs zur Familienplanung verstärkt die US--Regierung ihre Anstrengungen in der UNO, die Abtreibung zu fördern. Die Tötung ungeborenen Lebens wird hinter der Formel "Gesundheitsdienstleistungen" und "Familienplanung" versteckt. Auch Hillary Clinton propagiert die Abtreibung mit Hilfe dieser Sprachregelung. Sie erklärte, die US-Regierung halte Familienplanung für einen wichtigen Bestandteil der Gesundheit der Frau, die Abtreibung einschließe. Sie widersprach damit der Vereinbarung der Kairo Konferenz, die Abtreibung als Mittel der Familienplanung mißbilligte.

Das Thema wird nächste Woche beim sogenannten Annual Ministerial Review 2009 auf der Tagesordnung in Genf stehen.

Der Versuch, eine neue Sprachregelung für Abtreibung einzuführen, wird außer von den USA auch von den europäischen Staaten Belgien, Niederlande, Schweiz, Schweden, Dänemark, Finnland, Frankreich, Estland und Großbrittanien unterstützt.