Kleine Betrachtung zum Licht


03.05.08

Kleine Betrachtung zum Licht - Bibel und Quantentheorie

von Kurt J. Heinz

(MEDRUM) Es werde Licht und es ward Licht, heißt es in der Bibel. Licht, ein Teil unserer Wirklichkeit, ohne den unser Dasein und Alltag nicht denkbar ist. Wie sehnen sich die Menschen nach Ende der dunklen Jahreszeit, wenn die Tage länger und heller werden, wenn es Frühjahr wird und alles zu sprießen und zu knospen anfängt, nach Licht. Sie sehnen sich nach Licht, das sie so sehr brauchen wie alles Leben. Nicht nur wir Menschen und unsere Tiere können ohne Licht nicht leben, auch das Wachsen und Gedeihen unser Pflanzen kann ohne Licht nicht werden. Photosynthese heißt der Prozess, in dem Pflanzen die Lichtenergie zum Aufbau ihrer Blätter benötigen.

Licht spielt auch im Mikrokosmos des Lebens kleinster Zellen eine zentrale Rolle, wie die Biophotonik, ein Wissenschaftszweig der Biophysik, festgestellt hat. Experimentelle Untersuchungen haben gezeigt, dass das Leben innerhalb von Zellen auf der Übertragung von Information durch Lichtquanten (Biophotonen) beruht. Ein Licht, das sich hervorragend zur Signalübertragung eignet, steuert vermutlich sämtliche Energiefelder des Organismus, auch der zellularen und inter-zellularen Kommunikation. Es war insbesondere Professor für Biophysik F.A. Popp vom International Institute for Biophysics, der sich seit Jahren mit großer Intensität der Erforschung quantenmechanischer Phänomene in den Lebensvorgängen widmet, der die Existenz von Biophotonenfeldern experimentell nachgewiesen hat. Nach seinen Untersuchungen spielt Licht insbesondere auch beim Entstehen von Tumoren eine wichtige Rolle. Licht ist für die Kommunikation in und zwischen den Zellen wichtig. "Ist die Kommunikation gestört, kann es zum Entstehen von Krebs kommen. Ist die Verständigung zwischen den Zellen in Ordnung, kommt es nicht zum Entstehen von Krebs.", sagte Popp zur Deutung seiner Untersuchungsergebnisse einmal im Interview. Seine Erkenntnisse über die quantenmechanischen Prozesse, die zeitweise kontrovers diskutiert wurden, sind mittlerweile auch von anderen Forschern, z.B. Forschern aus den USA, bestätigt worden. Sie gehören zu den elementaren Wechselwirkungen in biologischen Systemen, hinein bis in kleinsten Anteile innerhalb der Zellen des Lebens. Für das Leben spielen Biophotonen, also das Licht, eine zentrale und unverzichtbare Rolle.

Ohne Licht kein Leben. Das ist nicht nur eine Erkenntnis aus der Quantenmechanik und Biophotonik. Wenn Leben entstehen soll, muss zuerst Licht dasein. Was schuf Gott zuerst? Wer in der Bibel nachliest findet in Gen 1,1-5: "Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag."

Licht, Teil unserer Wirklichkeit, Grundvoraussetzung des Lebens und der Schöpfung. Dies erinnert an eine der Aussagen des Physik-Nobelpreisträgers Max Planck, der einmal sagte: "Zwischen Religion und Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch. Sie schließen sich nicht aus, wie manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander."


10.04.08 MEDRUM Mysterien der Quantenphysik
24.04.08 MEDRUM Max Planck - Wissenschaft und Glauben