Kirchenleitung der EKBO will "Gottesdienstliche Handlung" für homosexuelle Partnerschaften


21.10.11

Kirchenleitung der EKBO will "Gottesdienstliche Handlung" für homosexuelle Partnerschaften

Synode der Evangelischen Kirche Brandenburg - schlesische Oberlausitz (EKBO) soll bei Herbsttagung beschließen, für Lebenspartnerschaften Gottesdienste wie bei der Eheschließung einzuführen

(MEDRUM) Künftig soll es in der EKBO "gottesdienstliche Handlungen" für die Schließung homosexueller Partnerschaften geben. Das schlägt die Kirchenleitung der Synode der Evangelischen Kirche Brandenburg - schlesische Oberlausitz (EKBO) vor.

Die Synode der EKBO wird sich auf ihrer Herbsttagung vom 26. bis 29. Oktober 2011 auch mit dem neuen Pfarrdienstrecht befassen, das von der Synode der EKD im November 2010 einstimmig beschlossen wurde. Die EKBO-Synode wird darüber beschließen, welche Regelungen in ihrer Landeskirche künftig gelten sollen. Dazu gehört auch der umstrittene Paragraph 39, der das Zusammenleben in Ehe und Familie betrifft. Wie MEDRUM berichtete, Imagewurde der Begriff Familie durch "familiäres Zusammenleben" ersetzt. Darunter soll künftig jegliches Zusammenleben verstanden werden, das - unabhängig vom Geschlecht - als "Einstandsgemeinschaft" von mindestens zwei Personen verstanden werden kann. Dazu gehören insbesondere homosexuelle Lebenspartnerschaften.

Die Kirchenleitung der EKBO will, dass die Regelungen des Pfarrdienstgesetzes der EKD in der EKBO übernommen werden. Sie geht dabei noch einen Schritt weiter und schlägt - wie für die Eheschließung - vor, eine "gottesdienstliche Handlung" einzuführen. Wörtlich heißt es in der Vorlage der Kirchenleitung:

Hier wird nun vorgeschlagen, die Regelungen ... auch auf die Lebenspartnerschaften zu übertragen. In Absatz 4 Buchstabe a ist eine "gottesdienstliche Handlung" als Parallele zum "Gottesdienst anlässlich der Eheschließung" gemäß Absatz 3 Buchstabe a vorgesehen.


Leserbriefe

Kirche nur noch "eine christliche Organisation"

Das neue Pfarrdienstgesetz, welches gegen Gottes Schöpfungsordnung gerichtet ist, hat mich und weitere bibeltreue Christen veranlasst, aus der evangelischen Kirche auszutreten. Leider haben wir viele kirchliche Amtsträger, die in keiner persönlichen Beziehung zu Jesus Christus leben und für die das Wort Gottes nicht mehr heilig ist. Die Kirchenleitungen und auch die Landessynoden nehmen Kirchenaustritte billigend in Kauf. Der Gegenspieler Gottes gewinnt immer mehr Macht und Einfluss auch auf Pfarrer, Bischöfe und Kirchenälteste, für die ihre Kirche nur noch "eine christliche Organisation" ist, die aber nicht mehr dem biblischen Auftrag einer klaren Wortverkündigung gerecht wird.

"Unchristliche Organisation" und Kirchensteuer

Wie richtig ist doch diese Stellungnahme! Dieser Schreiber ist wahrhaft von Gott gesegnet. Gibt es noch mehr wirkliche Christen? Peter Krebs.

Kirche auf Abwegen bleibt doch Kirche

So sehr ein Austritt zu verstehen ist, so sehr eine Kirche sich auch vom Evangelium und vom Wort Gottes entfernt, sie bleibt doch geweihte Kirche. Jemand der Mitglied einer Kirche ist, hat immer noch mehr Anspruch gehört zu werden, als ein Außenstehender. Der Bruder oder der/die Schwester, die für seine/ihre verirrten Geschwister zu Gott schreit, tut einen wertvollen Gottesdienst. Mit Menschenkraft ist hier nicht viel auszurichten aber mit IHM ist man nicht machtlos.

Homokirche

Nachdem die Evangelische Kirche für mich aus dem Kreis der ernstzunehmenden Institutionen ausgeschieden ist, kann mich das alles nicht mehr aufregen! Der EKD und ihren regionalen Gliedkirchen billige ich deshalb volle Narrenfreiheit zu. Nachdem alles möglich scheint, würde das dann auch für den Fall gelten, dass eine Landeskirche auf die Idee käme Halloween zum kirchlichen Feiertag zu erklären.

Abschied von Vernunft und christlichem Familienbild

Ein weiterer Schritt in die Unordnung, ins Chaos und in Richtung Welteinheitsreligion. Eine Katastrophe, dass die protestantischen Eliten sich von Vernunft und christlicher Wegweisung verabschieden. Da kann man nur mehr das Kreuz darüber schlagen.

Kirchliche Heirat für Schwule und Lesben

Die satanische Macht breitet sich weiter aus! Was sind das doch für „Theologen“? Solche Leute, welche das Wort Gottes leugnen und auch noch dagegen steuern, gehören aus einer christlichen Kirche ausgeschlossen. Sie dürften nicht mehr von der Basis bezahlt werden. Sie sind keine Christen!
Peter Krebs

Oh mann....

... warum eigentlich erscheinen hier so viele Artikel über Homosexualität? Kann es sein, dass hier irgendwer irgendetwas kompensieren muss? Lasst einfach die Menschen leben wie sie möchten, Homosexualität schadet niemanden. Wenn sich zwei Menschen lieben - was kann daran falsch sein? Wenn sich ihr Kind bei ihnen als homosexuell outen würde - wie würden sie reagieren?

Kein Schaden? Oh doch!

Die Globalisten in UNO und EU und deren Helfershelfer fördern die HS und instrumentalisieren dazu die Homo-Lobbys, um die Völker auszubremsen. (Die übrigen familien- und volkszerstörenden Agenden gehören natürlich auch dazu.) Während man den einen oder anderen sexuellen Ausreißer sicher dulden wird, ist dagegen die Propagierung von HS ein schädigender Frevel, gegen den Widerstand geleistet werden sollte. Aber keine Sorge: Mehr als aussterben können wir nicht.

http://kreidfeuer.wordpress.com/kreidfeuer/

Kirchlicher Segen für alle Menschen !

Dem kann ich nur zustimmen. Wer die absurden und menschenfeindlichen Gesetze der Bücher Mose als göttlich ansieht, der soll gefälligst alle beachten und nicht nur die, dies sich zur Diskriminierung von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen eignen. So darf man z.B. Sklaven halten, Töchter in die Sklaverei verkaufen, Frauen steinigen, die Kleider aus verschiedenen Stoffen tragen und grundsätzlich alle töten, die an Samstagen arbeiten. Jeden Kontakt zu Frauen strengstens meiden, die sich im Zustand der menstrualen Unreinheit befinden. Und so geht es munter fort. Es ist kein Wunder, dass schon Luther mit Mose "nichts am Hut" hatte. Das war seine Meinung. Ein wirklich göttliches Wort, also eines von Christus, gibt es zu dem Thema nicht. Seine Bergpredigt ist das Mass aller Dinge. Nicht die alten Gesetze, die in Wirklichkeit mehr als ein halbes Jahrtausend nach Mose im babylonischen Exil ausgedacht und niedergeschrieben worden sind. Niemand hat das Recht Menschen die Liebe zu verbieten und den Segen Gottes dazu schon gar nicht.