Kampagne der Stadt Gießen an die Jugend: Mach Sex wie und mit wem du willst


14.06.11

Kampagne der Stadt Gießen an die Jugend: Mach Sex wie und mit wem du willst

Jugendbildungswerk und pro familia wollen Jugendlichen ihre Sexualvorstellungen anerziehen

(MEDRUM) Homosexualität müsse zum Mainstream-Thema werden, äußerte der Abteilungsleiter der Kinder- und Jugendförderung in Gießen, Egon Wielsch, laut Gießener Stadt-Anzeiger über ein Projekt, mit der der jungen Generation bestimmte Sexualvorstellungen anerzogen werden sollen. Die Jugendlichen sollen lernen, jede Art von sexueller Beziehung als normal anzusehen und sollen bestärkt werden, zu "lieben" wie und wen sie wollen.

ImageDas vor kurzem in Gießen gestartete Projekt steht unter dem Schlagwort "Liebe wie du willst". Jugendlichen soll vermittelt werden, daß nicht nur die sexuelle Beziehung zwischen Mann und Frau, sondern daß jede Art sexueller Orientierung und Beziehung zwischen Frauen und Männern normal ist. "Wir wollen dich darin bestärken, zu lieben wen du willst – und zu lieben wie du willst", verkündet das Projekt auf der dafür eingerichteten Internetseite. Hunderte Plakate sollen in den nächsten Wochen dafür Werbung machen (Bild links: Beispiel). Dem Gießener Stadtanzeiger zufolge wurden bereits 143 Einrichtungen in Gießen mit Postern und Postkarten bedient, die die ganze Palette möglicher Paar-Konstellationen abbilden. Neben Paarbeziehungen wird auch die Gruppe dargestellt. Legitimiert wird die Kampagne mit dem Slogan "für sexuelle Selbstbestimmung gegen Homophobie".

Wesentliches Zielfeld des Projektes ist die schulische Bildung. Unter dem Namen "Das LesBiSchwule Schulprojekt" sollen die lesbisch-schwulen Vorstellungen vom Sexualleben im Rahmen der Sexualerziehung in Schulklassen vermittelt werden. Dabei soll Schülerinnen und Schülern auch eine persönliche "Begegnung und Austausch mit Lesben, Schwulen und Bisexuellen" ermöglicht werden. Im Gebäude des Jugend- und Kulturzentrums Jokus wurde ein Café Queer als Begegnungsstätte für die Jugendlichen eingerichtet. Überdies wurde in Verantwortung des Magistrats der Universitätsstadt Gießen eine eigene Internet-Plattform eingerichtet (www.liebewieduwillst.de). Laut Gießener Stadtanzeiger äußerte Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Bündnis 90/ Die Grünen) bei der Projektvorstellung, sie sei froh, daß dieses Projekt zum Schwerpunkt gemacht worden sei.

Verantwortlich für das Projekt ist das Jugendbildungswerk des Magistrats der Stadt Gießen. Unterstützung leistet die pro familia Beratungsstelle Gießen. Aufgabe des Jugendbildungswerkes ist es, die Aufgaben der außerschulischen Jugendbildung wahrzunehmen und den Teilnehmern an seinen Veranstaltungen Möglichkeiten zur Selbstdarstellung und Aneignung von Kenntnissen und Fähigkeiten für Arbeitswelt, Freizeit und gesellschaftliche Tätigkeit zu eröffnen. Das Bildungsangebot wendet sich an alle jungen Menschen ab dem zwölften bis zum vollendeten 27. Lebensjahr.

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Kontaktdaten:

Universitätsstadt Gießen
Der Magistrat
Jugendbildungswerk
Ostanlage 25a
35390 Gießen

Egon Wielsch
Tel: 0641 3061498
E-Mail: jbw@giessen.de

Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich
E-Mail: gerda.weigel-greilich@gruene-giessen.de


09.06.11 Sonstige Einzigartiges Projekt für sexuelle Selbstbestimmung und gegen Homophobie gestartet
16.06.11 Deutsche Ärztezeitung Entwicklung zu HIV bei Männern ist besorgniserregend


Leserbriefe

Widerstand

Frage an die Glaubensgeschwister: Inwieweit sollten Christen sich dagegen wehren oder eben nicht?

Antwort zu Kommentar

Es ist genauso wie vor der Sintflut. Wenn wir nicht etwas dazu sagen, machen wir uns an diesem Gräuel mitschuldig. Satan zieht jetzt schon alle Register. Wir dürfen das nicht ignorieren und nur den Kopf schütteln. Lasst uns beten, dass der Herr Jesus bald kommen möge. Wenn wir nicht wüssten, dass diese Dinge geschehen werden, könnte man glatt durchdrehen.

ja, Du hast Recht

ja, lieber Gastkommentator, ich fühle mich auch so, man könnte aufgeben. Aber noch ist der HERR nicht wieder gekommen und wer kümmert sich um meine und - hast du auch schon welche - deine Enkelkinder? Wir müssen für die Wahrheit einstehen und alles tun, was in unseren Kräften steht. Zum Beispiel einen Brief schreiben an Verantwortliche, Gespräche führen mit jungen Leuten die Fragen haben und so weiter. Viele Grüße, Dieter

Vor dem Richterstuhl Gottes gibt es keine Ausrede

Man kann es nicht glauben, dass es so etwas im christlichen Abendland, genannt auch Deutschland, gibt! Ja, wir müssen etwas dagegen tun! ...

Wir alle stehen eines Tages vor dem Richterstuhl Gottes, und da gibt es keine Ausrede, dass ihr den richtigen Weg nicht gewusst habt.

Der Wahnsinn von Gießen!

Wie krank sind diese Menschen, denen wir unsere Kinder anvertrauen? Was unternimmt unsere Regierung gegen einen solchen widernatürlichen Wahnsinn? Wie weit müssen Menschen noch von Gottes Wort abfallen bis Jesus wiederkommt? Römer 1, 26-27: Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.

Normalität und Wahrheit

Nun stellt sich mir natürlich die Frage, was man eher bekämpfen sollte. Dass, was meine Vorposter hier geschrieben haben, oder das, was auf den Plakaten vermittelt wird? Meine Antwort ist ganz entschieden: Das was meine Vorposter hier verbreiten. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie in ihrem scheinbar engstirnigem Weltbild nur das Bild der Homosexualität kennen, welches vielfach über die Medien transportiert wird, oder ob sie auch das reale Leben mit und unter Homosexuellen kennen. Und ich glaube, dass sich das wirkliche Leben gar nicht so starkt von dem unterscheidet, was den "normalen" Heterosexuellen ausmacht. Wobei mich das Wort "normal" stört. Wer legt die Norm fest? Wir? Die Gesellschaft? Oder die Religion? Es ist im Grunde egal, wer es sich anmaßt, Allwissend zu sein, um die Normalität zu definieren. Man liegt immer falsch! Es gibt sie nicht, DIE Normalität. Nur weil viele Menschen an das Wort Gottes (in Form der Bibel) glauben, heißt es nicht, dass es auch DIE Wahrheit ist. Es ist IHRE Wahrheit.

Daran ist im Prinzip auch nichts auszusetzen. Ich akzeptiere diese Art zu Leben. Genauso fordere ich von der Christenheit auch ein, MEINE Lebensart zu akzeptieren. Und ich ziehe nicht im pinken Federkleid durch die Stadt und stoße mit Prosecco auf die Homosexualität an. Auch wenn in diesem Land eine Majorität dem Christentum angehört (ob die Majorität auch wirklich gläubig ist und nach den Lehren lebt, sei dahingestellt), glaube ich nicht, dass sie die Wahrheit für sich in Anspruch nehmen kann.

An dieser Stelle mag ich einmal Schiller mit einem Zitat bemühen: "Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, // Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen." Ich beanspruche für mich selbstverständlich auch nicht, hier Wahrheiten zu verbreiten. Solange ich niemanden bewusst in seiner Lebensart einschränke, möchte ich Tun und Lassen, was ich will. Ob ich einen Mann küsse, oder eine Frau, sollte allein in meinem Entscheidungshorizont gefällt werden, und nicht von einer spirituellen Gruppe (was das Christentum ja ist). Also in diesem Sinne: Ein wenig Überlegen und mal über den Tellerrand hinausblicken hat noch niemanden geschadet. Und das gilt für alle, nicht nur für Leser/ Verfasser dieses Portals.

Stimmt nicht

Wenn man in einer Gesellschaft lebt, kann es einem eben nicht ganz egal sein, wer was tut. Wenige machen Dummes und immer mehr folgen. Dies führt zur Zerstörung der Gesellschaft. Wenn man auf die Vernunft hört, dann ist Homosexualität abzulehnen und nicht als eine Alternative oder so was zu akzeptieren. Übrigens gibt es auch nur eine Wahrheit. Auch wenn sie nicht jeder erkennt oder besser gesagt "erkennen will".

Frage an die Glaubensgeschwister

Liebe Geschwister, wir müssen den Menschen helfen und ihnen sagen was richtig und was falsch ist, und zwar schon den kleinen, wenn sie in den Familien aufwachsen, bis hin zu den Erwachsenen, die - wie wir ja am obigen Beispiel und der Reaktion von vielen Menschen sehen - wichtige Fragen haben. Wehren ist richtig, wenn wir gegen die Sache gehen. Selbstverständlich muß auch dringend etwas gegen Kompetenzüberschreitung Verantwortlicher unternommen werden. Zuständige Institutionen und die Bürger können den Klageweg wählen, gegen solcher Art perverser Äußerungen. Aber eben das ist das Ziel einer kleinen Handvoll Schwuler und Lesben in unserem Land, die Tausende mitreißen. Die meisten Linken fressen ihnen sogar aus der Hand, wie wir es immer wieder miterleben müßen. Das Falsche erklären sie für das Richtige und das Richtige für das Falsche. So einfach ist das. Hauptsache, ungehindert Spaß haben und Macht. Jetzt kommt immer mehr die Macht hinzu. Dazu werden Psychosen veranstaltet und ausgenutzt. Erbarmungslos. Und da werden sogar alle Medien und Möglichkeiten, einschließlich Kindergärten und Schulen genutzt, um unser Volk, insbesondere die Jugend mit dem Gift der Homosexualität und verkehrten Lebensansichten zu verseuchen.

Dagegen müssen wir uns entschieden zur Wehr setzen. Diese gesellschaftlichen Randgruppen haben viel Macht in und durch die Medien und natürlich nur deshalb, weil die Bürger die Medien fast ungesiebt und als Wahrheit verkonsumieren. Tatsache ist: Die Falschen sind nunmal auf dem Weg, die Macht zu übernehmen, das müßen wir erkennen. Mit "die Falschen" sind Personen gemeint, die noch in groben Zügen unerkannt gegen das gehen, was uns das Grundgesetz gebietet, darauf noch weiter einzugehen ist hier aber nicht die Gelegenheit. Ihr Ziel können diese kleinen Randgruppen aber nur erreichen, weil sie immer und immer wieder am lautesten schreien und vollkommen von der Richtigkeit ihrer Dummheit überzeugt sind. Wenn die Masse dazu schweigt und zum Beispiel - wie gehabt in der deutschen Geschichte - nicht zu den Wahlurnen geht, dann kommt was anderes auf. Das ehemalige DDR-System war dagegen fortschrittlich und meinungsfreiheitlich. Das meint Euer Bruder im Glauben an Jesus Christus, Dieter Schimmelpfennig (ehem. DDR Diplomstaatswissenschaftler)

Christen dürfen hier nicht schweigend zugucken

Ich verweise auf die eindeutige Erklärung des Altbischofs Dr. Ulrich Wilckens, Lübeck, der unmißverständlich die christliche Lehre in die klaren Worte geprägt hat: "das ist gegen die gute Ordnung der Schöpfung!" Ist das nicht für alle Christen deutlich genug gesagt? Kein Mensch, und wären es noch so viele Professoren, die sich besonders schlau wähnen gegenüber Gottes Wort in der Hl. Schrift, hat auch nur das geringste Recht und die Befugnis, schon ein "Komma", wie Christus mit einem "Wehe!" unterstreicht, an Gottes Wort verändern zu wollen. ... Und was für seelische Schäden bleiben vor allem bei den jungen Menschen zurück? Wer kommt nachher dafür auf, bzw. zieht sich später, wenn die seelischen Trümmer zurückbleiben, verstohlen heraus ? Werden solche verführten jungen Leute später in einer Ehe mit einer von Gott gewollten geschlechtlichen Ordnung leben u. zurechtkommen können?

Christen können sich hier nicht herausziehen, in dem sie schweigend zugucken - der so ohne zu widersprechen das einfach hinnehmen will, macht sich mitschuldig durch sein Kneifen und feiges Sich-Zurückhalten. Wie sagt es Christus (mit dem negativen Aspekt): "Wer mich vor den Menschen nicht bekennt, den werde ich auch vor meinem Vater nicht bekennen!" Ein Christ, der mutig seine Glaubensüberzeugung bekennt, hat immer Christus und den Hl. Geist im Rücken: er muß sich ja nicht selbst bekennen. Gegner und Feinde Gottes u. der Kirche Christi spekulieren stets mit der Feigheit und Zaghaftigkeit gewisser ängstlicher Christen. Gewiß, man darf als Christ nicht überheblich u. übermütig "ins Messer" laufen, um vielleicht gar ein "Märtyrer" werden zu können. Im Namen Christi sollen wir mutig "Gottes heilige Schöpfungsordnung" bekennen und dafür in der Kraft des Hl. Geistes kämpfen.

Reaktion zeigen

Ich bin durchaus der Meinung, dass wir als Christen hier laut unseren Protest anmelden müssen. Keine Reaktion wird immer als Zustimmung ausgelegt. Eigentlich muss hier sogar Strafanzeige gefordert werden, da bei der Aufforderung in diesem Projekt "Kinderliebe" d. h. pädophiles Verhalten eingeschlossen sein kann. Also den Leiter anschreiben und protestieren!

Was wir wollen ist Akzeptanz

Jesus würde sich schämen , wenn er mit ansehen müsste wie sogenannte Christen sich anmaßen anderen Menschen vorzuschreiben wie sie zu leben haben. Es geht hier schließlich um die Liebe. Liebe, die keinem anderen Menschen schadet, oder wer schreit schmerzgeplagt auf wenn sich irgendwo 2 Männer oder 2 Frauen lieben??? Die Menschen sind , wie sie geboren werden, sei es rothaarig, blond, klein , groß, dunkelhäutig oder hellhäutig, heterosexuell oder homosexuell. Unser aller Blut ist rot!!! Menschen haben das recht so zusein wie sie wollen, wenn sie keinem anderen schaden zufügen.Und wer jetzt sagt "unsere Gesellschaft geht ohne `normale`Familien doch zugrunde" dem kann ich nur sagen, das keiner hergeht und plötzlich beschließt homosexuell zuwerden, nur weils auf einem Plakat steht. Homosexuelle werden immer in der Minderheit sein,wir wollen nicht die "Weltherrschaft" alles was wir wollen ist Akzeptanz!!! Es werden immernoch genug Kinder geboren, sodass wir uns(Homos und Heteros) keine Sorgen zumachen brauchen, dass wir morgen alle aussterben. Und was Pädophilie betrifft, finde ich gehört das nicht mal annähernd zum Thema,es ist absolut schlimm und grausam, es werden Menschen verletzt,seelisch und körperlich,das hat NICHTS mit Liebe zutun! Wir alle würden viel besser zusammen leben, wenn es mehr Toleranz seitens der Kirche bzw der Gläubigen geben würde, schließlich akzeptiern wir euren Glauben und euer Dasein, wieso seid ihr nicht genauso großzügig uns gegenüber? Also genießt die Sonne und das Leben , es ist das schönste was wir haben!!! Eine bekennende Homosexuelle

Christen sollten mit ihren Kindern reden

Christen sollten sich auf ihre Weise wehren. Ihren Kindern Stabilität bieten. Mit ihnen über die Kampagne reden.

Kindern Stabilität bieten

Vielen Dank für diese Ergänzung. Das gibt mir Gelegenheit etwas zu sagen, was mir seit langem auf dem Herzen brennt: Ich möchte Dir und uns sagen, lieber Christ, liebe Christin, die Kinder sollten wir davon so weit entfernt halten wie den Westen vom Osten! Was haben Kinder mit dort in Gießen dargestellten und formuliertem zu tun? Wollen wir sie schocken, auf Sachen focussieren, die für sie als Kinder garnicht dran sind? Lassen wir doch mal ein Kind bitteschön ein Kind sein und sich über den Käfer, die Katze, das Kaninchen und das Pferd, das Spielzeug - Auto und - Boot freuen und behüten wir es vor all dem Ballast. Auch in der Schule soll es rechnen und schreiben lernen, etwas singen und Sport treiben. Fertig. Das andere machen die gläubigen Eltern mit Hilfe des Evangelium Jesu Christi. Aber ein jegliches zu seiner Zeit. Das ist es, was dein und mein Kind täglich brauchen: Die Predigt Gottes durch unser vorbildliches Leben in einem stillen und sanftmütigen Geist und dann gibt es noch Sonntagsschulen, wo die Kinder das nötige geistliche Rüstzeug bekommen können und die Gemeinschaft der Christen.

Und womit sind wir beschäftigt, mit Gott und Gottes Wort? Wir, in unserer Generation sind davon abgekommen, was unsere Vorfahren versucht haben uns bei zu bringen. Deshalb sieht es so aus wie es aussieht und deshalb dürfen schreckliche Leute aufkommen, die so etwas in der Öffentlichkeit verkündigen wie s.o.

Noch ein Gedanke zum Schluß: Wir haben es nicht nötig, uns vor unseren Kindern zu rechtfertigen, sondern wir haben es nötig, unsere Kinder zu wahrhaften, standhaften Christen heran zu bilden. Nur dadurch werden sie in dieser Welt bestehen können, die von Tag zu Tag immer ärger wird. Wir müssen mit Ihnen gemeinsam das Ziel erreichen: Bei Christus sein. Da müssen wir alle hin gelangen.

Mit herzlichen Grüßen, Dieter

Herausforderungen...

1. Die eine Herausforderung/Aufgabe wäre, sich psychologisches Basiswissen zur Genese einer homosexuellen Neigung anzueignen. Es gibt bestimmte wiederkehrende Aspekte, auch wenn jeder Einzelfall so einzigartig ist, wie die einzelne Person selbst. Außerordentlich hifreich hier sind z.B. folgende Ressourcen:

2. Die andere Herausforderung, ist - nachdem einem aufgrund obiger Lektüre klar geworden ist, dass es diesen Menschen nur aus ehrlichstem Herzen zu wünschen wäre, dass sie um ihr Recht und die Möglichkeit wissen, eine persönlich gesunde und fachlich kompetente Hilfe für ihre individuelle Entfaltung in Anspruch zu nehmen - besonnen mit den immensen Bollwerken umzugehen, die von Seiten vieler Homosexueller auch nur eine offene Diskussion dieser Möglichkeiten effektiv verhindern. Denn wenn sich jemand an einer, durch einen Outing-Prozess errungenen "homosexuellen Identität" festklammert, weil ihm diese Identität vielleicht erstmals Selbststand, Freiheit und Selbstbestimmung suggeriert, ist völlig einleuchend, dass diese Pappwand um alles in der Welt gehalten werden muss. Es ist für jeden Menschen eine ungeheuer schmerzhafte und herausfordernde Erfahrung, wenn ein gehegtes positives Selbstbild auf einmal bröckelt oder heruntergerissen wird. Das muss man erstmal wegstecken!
 
Das heißt aber auch, dass man diesen Menschen mit "Veränderungsangeboten" oder ähnlichen "Vorträgen", geschweigedenn moralischen "Predigten" erstmal ordentlich Angst einjagt und dass der in Aggression gekleidete Selbstschutz noch mehr verhärtet. Das Vertrauen und der geschützte Raum, in dem man um seiner selbst willen geliebt und angenommen ist, in dem man sich überhaupt erst traut und sicher genug fühlt, die eigenen Masken zu hinterfragen, ist mit einer Vorwurfshaltung oder Änderungs-Anforderung nämlich nicht gegeben.
 
Leider sind Menschen gerade auch im kirchlichen Raum oft nicht in der Lage, entgegen der ungeheuren Provokation, die aus den Reihen der Homosexuellen-Bewegung ja oft ausgeht, mit einer solchen bedingungslosen Haltung und mit offenem Herzen zu reagieren. - In aller Regel fehlt das Wissen (denn "Sünde" führt hier wirklich nicht weiter), - oft fehlt Geduld und Zeit, - vielleicht hat man selber Angst.
 
=> Insofern: Klare Worte sachkundiger Menschen sind wichtig und auch auf politischer Ebene ist sicherlich aufklärendes Engagement gefragt. Wo immer es möglich ist, scheint mir das Wichtigste aber eine verständnisvolle persönliche Begegnung zu sein. An dieser Herausforderung, sich auf eine solche Begegnung einzulassen, kann auch jeder heterosexuelle Christ wachsen...

Toller Beitrag, P.M.

Toller Beitrag, P.M., erfrischend so etwas mal zu lesen. Sie bringen die Sache auf den Punkt, denn ich rede aus Erfahrung. Ich habe nie eine größere Angst verspürt als in den Momenten, wo ich merkte, dass die "Pappwand" fiel. Aber anders geht es nicht. Da muss man durch. Das ist jetzt bei mir fünf Jahre her und mein Heilungsprozess dauert immer noch an. Ich möchte aber um nichts in der Welt einen anderen Weg gehen, und ich bin Gott zutiefst dankbar, dass er mir diese Tür geöffnet hat. Die Leute vom DIJG waren eine große Hilfe.

Es schmerzt mich mehr und mehr zu sehen, wie all das öffentlich immer mehr mit Füßen getreten wird. Für mich ist die Vorstellung zutiefst erschreckend, dass mutwillig immer mehr Kinder und Jugendliche an den düsteren Ort getrieben werden, an dem auch ich einst gefangen war. Lasst uns hoffen und beten, dass am Ende die Wahrheit siegt. Vielleicht muss es erst zu einer großen Katastrophe kommen, vielleicht muss erst das ganze System zerbrechen, bevor die Menschen wieder offene Augen und Ohren für wahre Aufrichtigkeit und Menschlichkeit haben.

Armes 21. Jahrhundert

Was geht hier ab ??? Während unser Nachwuchs hier in Deutschland eh schon immer weniger eigenen Nachwuchs produziert, wird noch dazu pro-Homosexualität von Seiten der Kommunen empfohlen. ... Armes 21. Jahrhundert ...

anti familia

In diesem Bericht wird auch "Pro Familia" erwähnt. Gemessen an dem, was ich seit Jahren schon in Richtung "Sexualität" über "Pro Familia" gehört und erfahren habe, schlage ich vor, diese Einrichtung sollte, ehrlichkeitshalber ihre Bezeichnung schleunigst ändern und statt "Pro" das Wort "Anti" verwenden; wie gesagt, das wäre ehrlicher - denn an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Diese Einrichtung hätte es dann nicht mehr nötig, sich hinter dem nichtstimmigen Wörtchen (aber mit entscheidendem Unterschied) "Pro" zu verstecken. Denn "pro" heißt und bedeutet noch immer "dafür/für". Die Tatsachen beweisen aber, daß (die jetzige) "Pro Familia" eindeutig gegen "die Heilige Schöpfungsordnung Gottes" eingestellt ist und gegen sie tätig ist; denn was zählt sind die eindeutigen Fakten.

Ja für das Sich-Wehren

Nun sollen also unsere Kinder dem Gender-Moloch geopfert werden. Und das ohne Rücksicht auf das durch das Grundgesetz garantierte Vorrecht der Eltern bei der Erziehung der eigenen Kinder. Die Frage, ob Christen das hinnehmen, oder ob sie sich dagegen wehren sollen, kann nur mit einem Ja für das Sich-Wehren beantwortet werden. Wer soll das sonst tun?

Auf die "Hirten", die hier zuerst ihre Verantwortung wahrnehmen sollten, ist zur Zeit leider kein Verlass. Wo sie sich doch so mutig in die Politik "einmischen" müssen, geht es um andere Fragen, für die sie hoch sensibel justiert sind: Ob Osama bin Laden zurecht getötet wurde; oder ob dazu nicht ein Gericht zuerst das Urteil fällen müsste. Ob Gaddafi bei seinem Krieg gegen das eigene Volk mit militärischen Mitteln das Handwerk werden darf, ob man mit den Taliban nicht besser beten als schießen sollte. Bei soviel wichtigen Fragen bleibt für die Gießener Probleme und das Kinderopfer für den Gender-Moloch offenbar nichts übrig.

Weil das leider so ist mit unseren Hirten, ist nun jeder gefordert: die Eltern, die nicht zusehen dürfen, was man mit ihren Kindern vorhat. Die Bürger der Stadt Gießen. Jeder hat die Möglichkeit, sich schriftlich oder auch mündlich an die Mitglieder des Stadtrats zu wenden. Jeder kann eine E-Mail an seinen Abgeordneten im Landtag oder im Bundestag richten. Auf das Kommen des Herrn zum Gericht zu hoffen ist gut; aber zum Hoffen und Warten gehört das Wachen und das Bekennen, das uns aufgetragen ist. Danach werden wir einmal im Jüngsten Gericht gefragt werden.

Steht auf, Ihr Christen in Gießen!!!

Alle Christen in Gießen müssen sich zusammenschließen und heftig protestieren. Da gibt es dann erst mal Gegenwind, von wegen Evangelikale, Fundamentalisten usw. Und das ist nicht immer einfach durchzuhalten. So weit ich weiß, gibt es doch in Gießen auch große Freikirchen und die Evangelische Allianz. Also, kommt zusammen, betet und protestiert. Und denkt nicht, das nützt nichts.

Mir fiel da gerade wieder ein Erlebnis von 1980 ein als wir noch in Bonn lebten. Der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt veranstaltete wie üblich ein Sommerfest mit vielen Gästen. Auf den Einladungen stand "Einladung zur Wa(h)lpurgisnacht. (es war Wahljahr) und Teufel und Hexen "zierten" diese Einladungen. Die Evangelische Allianz in Bonn protestierte heftig gegen diese Art, den Teufel so zu verharmlosen und das als Motto des Kanzlerfestes. Vielleicht war 1980 noch eine andere Zeit. Aber damals ist sogar das Kanzleramt wohl erschrocken. Die Zeitungen, nicht nur in Bonn, machten sich natürlich lustig über diese Christen. Aber in der Fragestunde des Bundestages (damals ja noch Bonn) fragte ein CDU-Abgeordneter, ob die Regierung nicht gemerkt hätte, das sie mit diesem Motto religiöse Empfindungen breiter christlicher Bevölkerungsgruppen verletzt. Der Sprecher der Regierung empfing einige Vertreter aus der Ev. Allianz und versicherte, dass man genau das nicht tun wolle. Eben nur ein bißchen Spaß haben im Wahljahr. Der Bonner General-Anzeiger schrieb am 28. Juni 1980 einen Artikel über das Kanzlerfest mit der Überschrift. "Als säße ihnen der Teufel im Nacken...." In vorletzter Minute Vitrine mit magsichen Gegenständen geräumt." Teuer erworbene Gegenstände wie ein magisches Schwert, vier schwarze Kerzen, eine Kristallkugel, Wahrsagekarten. okkulte Literatur, magische Ritualgegenstände usw. wurden einen Tag vor dem Fest ausgeräumt. Und das, obwohl man weder Zeit noch Kosten gespart hatte, bis in die Schweiz gereist war, um den Gästen eben diese besonderen magische Gegenstände zu präsentieren. Das Fest fand natürlich statt. Gleichzeitig kamen 300 Christen in der Baptistenkirche zusammen, um für die Regierung und die Menschen zu beten. Der Gottesdienst war völlig unpolitisch. Auch vom Hauptvorstand der DEA waren zwei Vertreter gekommen. Aus dem ganzen Land kamen Ermutigungsschreiben und die Zusage, auch zu beten. Im Gemeindezentrum der Baptisten-Brüdergemeinde hatten sich 600 Menschen versammelt. Leider hatten wir gerade von der evangelischen Landeskirche kaum Unterstützung. Am Ende des Bittgottesdienstes konnte ein Telegramm des Kommissariats der Deutschen Bischöfe verlesen werden, in dem sie darauf hinwiesen, dass auch in der kath. Kirche der Unwille über das Motto verbreitet sei. So konnten die Zeitungen nicht mehr schreiben, dass nur einige evangelikale Christen (eben ohne Sinn für Humor) daran Anstoß nahmen.

Zugegeben: im Vergleich mit diesem Angriff durch dieses Buch war das Kanzlerfest noch eine Kleinigkeit. Wir mögen nicht immer verhindern können, dass in unserem Volk Dinge geschehen, die den HERRN erzürnen. Aber wir als Christen dürfen nicht schweigen. Damals sahen wir uns als Christen in Bonn an der Quelle und darum in der Verantwortung. So sind jetzt auch die Christen in Gießen in der Verantwortung. Und denkt nicht: der HERR kommt bald und alles ist in Ordnung. Ja, das glaube ich auch. Aber bis dahin sollen wir wirken. Und alles in unserer Macht liegende tun, um vor allem die Kinder und Jugendlichen vor solch schrecklichen Irrwegen zu bewahren. Steht auf, Ihr Christen in Gießen!!!

Sich wehren, aber wie?

Ja, wie soll man sich denn wehren, wenn man nicht rhetorisch begabt und eine in der Öffentlichkeit stehende Person ist? Ich habe gegen sexistische Schullektüre protestiert, gegen das Üben von Kondombenutzung am Modell, gegen einen AWO-Workshop zum Thema sexueller Missbrauch (bei dem Kindern stundenlang Details zugemutet wurden) - vergeblich. Ich habe einen Leserbrief an die Lokalzeitung geschrieben - nicht veröffentlicht. Es reicht doch nicht, sich an die Veranstalter zu wenden, dort perlt jeder Protest ab. Es reicht aber auch nicht, sich im geschützten Bereich von Medrum einig zu sein über das Elend der schulischen und außerschulischen Fremderziehung. Aber wie kann Öffentlichkeit geschaffen werden auf eine Weise, die auf Nichtchristen nicht abstoßend wirkt?

Liebe ist nicht freie Sexualität

Aufforderung zur Homosexualität und freien offenen Sex steht im Widerspruch zur christlichen Lehre. Es zeigt sich: Wir haben das Problem innerhalb der Kirche. Der Teufel sitzt heute mitten in der Kirche und gibt seine Thesen frei. Wie ein Krebsgeschwür sitzen Leute in der Kirche und drehen alles um. Ich empfehle mal die Texte über die Liebe in der Bibel nachzulesen. Liebe ist nicht freie Sexualität. Liebe achtet, schützt, lehrt, pflegt und hegt den Menschen. Liebe muß auch klar ja oder nein sagen können. Die Menschen laufen aus den Kirchen, weil sie merken, innerhalb der Kirche sitzen Leute die unglaubwürdig sind. So will man die Kirche und ihre Lehren auflösen und zerstören.

Was sind eigentlich Ziel und Motivation?

Wer bislang immer noch geglaubt hat, dass es bei all den Kampagnen wirklich nur um Anti-Diskriminierung geht, um einzelne Homosexuelle nicht mehr zu brandmarken, dem müsste doch spätestens jetzt so langsam ein Licht aufgehen, dass hier ganz andere Interessen und Ziele im Spiel sind. Was ich nur nie so ganz verstehe: Welche eigentlich genau? Glauben die Initiatoren und Befürworter dieser Kampagne denn wirklich, auf diese Weise eine bessere und gerechtere Welt zu schaffen? Glauben sie denn wirklich, auf diese Weise glücklichere Kinder und eine bessere Zukunft zu schaffen? Woher kommt diese Überzeugung, die alle Bedenken hinwegfegt? Worauf beruht sie?

Das kann doch irgendwie alles nicht mehr wahr sein. Was stecken da für Ziele und Motivationen hinter? Cui bono? Mit welchem Recht fühlen sich die Verantwortlichen dazu berufen, Kindern und Jugendlichen diese Art von "Erziehung" angedeihen zu lassen? Woher nehmen sie die Legitimation dafür? Selbst wenn man mal alle christlichen Aspekte und Implikationen beiseite lässt: Ich verstehe es nicht mehr. Was ist das Ziel dieser Entwicklung? Wer steuert sie? Fragen über Fragen und keine Antworten ...

Homophobie

Wie sehr die Homophobie unter "Christen" verbreitet ist, sieht man an den Kommentaren hier nur allzu deutlich. Dass es bei der Kampagne lediglich darum geht, jungen Menschen die völlig unnötige Angst und den damit verbundenen Hass auf Schwule und Lesben zu nehmen, seht ihr "Glaubensgeschwister" natürlich nicht. Wie schrieb weiter unten jemand? Armes 21. Jahrhundert ...

So leicht kann man es sich machen...

Tja, so leicht kann man es sich machen: Jeder Einwand - egal, ob berechtigt oder nicht - ist eben "Homophobie". Fertig, Schluss, aus. Diskussion erledigt.

Zum einen: Homosexualität sollte kritisch gesehen werden - ich weiß, wovon ich rede, denn ich war da. Darum ärgert es mich immer über alle Maßen, wenn Leute, die diese Gefühle nie hatten und sich überhaupt nicht vorstellen können, wie das ist, denjenigen, die diese Gefühle sehr wohl haben, vorschreiben wollen, wie sie das einzuordnen und damit umzugehen haben.

Schlimmer noch: Wenn sie Kindern, die diese Gefühle noch gar nicht kennen, schon mal (präventiv sozusagen) diese Gefühle schmackhaft machen und sie zugleich in einen Fatalismus stürzen, so nach dem Motto: Da kannst du nicht das Geringste dran ändern. Das ist schlichtweg eine Lüge - und das gehört zur Sprache gebracht!

Und zum anderen: Selbst wenn man jungen Leuten (irrationalen) Hass auf Schwule und Lesben nehmen will, muss man sie noch lange nicht auffordern, das ganze selbst auszuprobieren. Erwiesenermaßen identifizieren sich junge Leute erst durch diese ganze "Aufklärung" als schwul oder lesbisch - ein Gedanke, auf den sie sonst womöglich nie gekommen werden, weil in der Pubertät zeitweilig auftretende hompohile Gefühle mit zunehmender Reifung der Persönlichkeit in den allermeisten Fällen ganz von alleine wieder verschwinden. (Ja, ich weiß, hier fehlen jetzt die Quellenangaben, bevor man mir das wieder zum Vorwurf macht- aber dafür ist das jetzt hier nicht das richtige Forum).

Daher ist es vielfach nicht so, dass Kindern und Jugendlichen mit homosexuellen Empfindungen geholfen wird, sondern dass Kinder und Jugendliche mit homosexueller Identität geformt und gemacht werden, weil man ihne keine anderen Interpretationsmöglichkeiten an die Hand gibt und ihnen keine Wahl lässt. Was sie selber wollen, spielt dabei eh keine Rolle, Hauptsache, wir haben unser gesellschaftspolitisches Gewissen beruhigt.

Und wer das anders sieht, der ist eben homophob. Basta!

Mehrheit wird für krank erklärt

...und noch etwas: Wer hat eigentlich mal die Prämisse verifiziert, die offenbar als Rechtfertigung für diese Kampagne herhalten muss? Will heißen: Ist es denn wirklich so, dass "junge Menschen" (wer eigentlich? alle? auch schon die Zwölfjährigen?) quasi "von Haus aus" unter völlig unnötiger Angst vor Homosexualität und Hass auf Schwule und Lesben leiden, sodass eine kommunale Behörde daherkommen und den "jungen Menschen" diese Angst und diesen Hass nehmen muss? Ist das nicht im Grunde auch eine unverschämte Unterstellung an alle Eltern, die ihre Kinder mit Angst und Hass auf die Welt loslassen, sodass erstmal der Staat eingreifen und die "jungen Menschen" gleichsam von dieser Plage befreien muss?

Was sind das eigentlich alles für nicht-hinterfragte Statements, die da ständig in den Raum geworfen und nachgeplappert werden? (Wer hat eigentlich die Angehörigen der Gießener Stadtverwaltung von Hass und Angst befreit, als es solche Kampagnen noch nicht gab?) Es ist in gewisser Weise schon genial: Man erklärt Homosexualität für völlig normal und unantastbar [d.h. schon darüber nachzudenken, ob das alles wirklich so "lustig" (gay) und in Stein gemeißelt (angeboren und unveränderbar) ist, gilt hierzulande schon fast als Straftat], während alle anderen (also die überwiegende Mehrheit der Menschheit) für krank erklärt wird (eben homophob), es sei denn, sie teilen uneingeschränkt die Sichtweise der Aktivisten (dann sind sie gesund)! Und die gesamte Politik, von der Gießener Kommunalverwaltung bis hin zu höchsten EU- und UN-Ebenen rennt dem mit fliegenden Fahnen hinterher. Ja, in der Tat: Armes 21. Jahrhundert...

Protest einer Gruppe gegen Indoktrination

Hier meldet sich eine Gruppe besorgter Personen zu Wort, die der neuen Propaganda, die gezielt an jungen, formbaren Jugendlichen betrieben wird, widersprechen. Zuerst einmal möchten wir einige Anmerkungen zu einigen Aussagen der Kampagne machen, die scheinbar von höchster Ebene geleitet wird. Es werden auf der Internetseite  http://www.liebewieduwillst.de/index.php verschiedene Thesen als unumstößliche Wahrheit in den Raum gestellt, welcher zu widersprechen, sich wenige wagen. Die Antidiskriminierungskeule ist heute das probate Mittel, um Andersdenkende zum Schweigen zu bringen.

Dort steht unter anderem: Sexuelle Selbstfindung braucht aber für alle eine angst- und vorurteilsfreie Atmosphäre. Eine Aussage, der wir nicht zustimmen. Sexualität als das intimste und persönlichste Geschehen im Leben eines Menschen bedarf in allererster Linie den geschützten Rahmen einer Ehe. Ungezügelte Sexualität demoralisiert jeden Menschen, welches die Erfahrung lehrt.

Man schreibt weiter: Entgegen vieler Meinungen ist Homosexualität selbstverständlich keine Krankheit! An Ihrer eigenen Formulierung müssen die Initiatoren bemerken, dass in großem Einvernehmen der Gesellschaft ein naturwidriges sexuelles Verhalten als eben nicht gesund wahrgenommen wird. Die Bibel stellt fest: Homosexualität ist Sünde.

Man behauptet an anderer Stelle: Homophobie bezeichnet eine ablehnende, ausgrenzende und leider immer noch sehr häufig vorhandene Haltung der Gesellschaft gegenüber Homosexuellen. Gemeint ist damit die soziale, gegen gleichgeschlechtlich empfindende Menschen gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit. Liebe – ganz egal wie – verdient Respekt und darf nicht diskriminiert werden! Denn jede/r soll so lieben wie er/sie will! Eine einfache Anmerkung stellt sich hierzu: Zum zweiten Mal bemerken die Autoren korrekt, dass die Mehrheit der Menschen über Homosexualität zwar anders denkt, als das die Initiatoren dieser Meinungsmache einfordern.

Die Direktive lautet: Jeder soll so lieben, wie er will. Einige Fragen dazu: Wer hat das zu entscheiden? Wer bestimmt, was der individuelle Mensch zu bejahen, zu akzeptieren und anzunehmen hat? Der Magistrat in Gießen? Jene Verantwortliche, die mit anstößigen Postkarten für ein schrankenloses Sexualverhalten werben? Welche Art von Menschen wünschen die Meinungsmacher heute? Labile Persönlichkeiten, welche kaninchenartig immerfort an ihre sexuelle Befriedigung denken und somit zu haltlosen Egozentrikern heranwachsen? Oder ist nicht vielmehr ein stabiler Charakter mit Rückgrat ein erstrebenswertes Ziel, welcher auch einmal zu seinen unmittelbaren persönlichen Bedürfnissen Nein sagen kann? Und zu seiner Meinung auch gegen den verordneten Mainstream steht?

Wir protestieren gegen diese Indoktrination gegenüber jungen Menschen.

Pro und Contra

"Und zum anderen: Selbst wenn man jungen Leuten (irrationalen) Hass auf Schwule und Lesben nehmen will, muss man sie noch lange nicht auffordern, das ganze selbst auszuprobieren."

Das wird auch nicht gefordert. Es wird lediglich gesagt: Wenn du mal gleichgeschlechtliche Empfindungen hast, dann ist das nichts Schlimmes. Und wenn du so jemanden in deiner Klasse hast, dann ist das auch nichts Schlimmes. Und das halte ich für eine gute Ansage. Denn Homophobie und überhaupt Diskriminierung beginnt bereits im Kindesalter. Und betroffene Jugendliche müssen dann leiden, wenn man diese Homophobie nicht abbaut. Denn: Nicht bei jedem Jugendlichen ist das nur eine Phase oder ein Ausprobieren. Manche sind es tatsächlich. Und die haben genauso das Recht frei, ungestört (auch nicht durch irgendwelche "Therapien") und nicht diskriminiert aufzuwachsen wie alle anderen auch.

"Erwiesenermaßen identifizieren sich junge Leute erst durch diese ganze "Aufklärung" als schwul oder lesbisch - ein Gedanke, auf den sie sonst womöglich nie gekommen werden, weil in der Pubertät zeitweilig auftretende hompohile Gefühle mit zunehmender Reifung der Persönlichkeit in den allermeisten Fällen ganz von alleine wieder verschwinden."

So einfach machen sich das homosexuelle Jugendliche bei Weitem nicht. Im Übrigen - wenn die sich dann doch in eine Person des anderen Geschlechts verlieben, glaubst du wohl nicht ernsthaft, dass man das ignoriert, nur weil man bisher immer dachte, man sei gleichgeschlechtlich orientiert.

Und zu guter Letzt: In der Kampagne ist auch ein heterosexuelles Paar zu sehen. Schon allein deshalb kann man nicht von gezielter Homo-Gehirnwäsche reden.

"Die Direktive lautet: Jeder soll so lieben, wie er will. Einige Fragen dazu: Wer hat das zu entscheiden?"

Das Leben. Das Herz. Such dir etwas aus.

"Labile Persönlichkeiten, welche kaninchenartig immerfort an ihre sexuelle Befriedigung denken und somit zu haltlosen Egozentrikern heranwachsen? Oder ist nicht vielmehr ein stabiler Charakter mit Rückgrat ein erstrebenswertes Ziel, welcher auch einmal zu seinen unmittelbaren persönlichen Bedürfnissen Nein sagen kann? Und zu seiner Meinung auch gegen den verordneten Mainstream steht?"

Also mit anderen Worten (denn so sähe der Umkehrschluss aus): Wer homosexuell ist, ist ein haltloser Egozentriker mit instabilem Charakter und ohne Rückgrat? Und das soll nicht diskriminierend sein? Klar kann man zu seinen Bedürfnissen "nein" sagen. Muss wohl jeder mal mehr oder weniger oft und gravierend. Aber wieso sollte man das bei Homosexualität tun? Gibt doch überhaupt keinen Grund. Soll man die jetzt zum Zölibat oder zur "Heilung" zwingen oder was? Und was hat das mit Mainstream zu tun. Homosexualität gibts nicht erst seit drei Monaten wie ein neuer Modetrend, sondern solange es Menschen gibt.

Rekrutierung Minderjähriger

"Und zu guter Letzt: In der Kampagne ist auch ein heterosexuelles Paar zu sehen. Schon allein deshalb kann man nicht von gezielter Homo-Gehirnwäsche reden."

Das stimmt nicht. Schauen Sie sich die Bilderreihe an (http://liebewieduwillst.de/images/motive.jpg). Der Mann des heterosexuellen Paares wird im darauffolgenden Bild homosexuell, die Frau entsprechend lesbisch. Es ist also gar kein einziges heterosexuelles Paar zu sehen. Und das ist auch so gewollt. Denn hier geht es um Rekrutierung Minderjähriger. Die "Gen-These" gilt dementsprechend nur für die beteiligten Homosexuellen. Das ist zutiefst freiheitsfeindlich, also pure Propaganda. Davon abgesehen sollte Sexualität Privatsache sein und keinesfalls mit staatlich finanzierten und schulisch durchgeführten Mitteln "anerzogen" werden. Das Recht auf die eigene, höchst private jugendliche sexuelle Formung und Reifung wird hier mit Füssen getreten.

Verblödung nimmt überhand

Langsam nimmt der Irrsinn überhand! Ich bevorzuge hier nicht irgendwelche religiösen Anschauungen, ich werde mich auf den biologischen Aspekt konzentrieren. Unbestreitbar hat die Natur es so eingerichtet, das sich die Menschen in zwei Teile, nämlich einen männlichen und einen weiblichen Teil spalten. Die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau dient einem bestimmten Prozess: dem der Fortpflanzung. Das bei einer homosexuellen Beziehung dabei kein "Ergebnis" erziehlt werden kann ist hoffentlich jedem klar.

Stellen Sie sich die personifizierte Mutter Natur, die alles perfekt eingerichtet hat, so auch die Fortpflanzung von Menschen, beim Anblick einer homosexuellen Beziehung vor. Ich bin mir sicher, das Mutter Natur bei diesem Anblick, mit Kopfschütteln und Unverständnis reagieren würde. Warum wird diese Form der Sexualität noch propagiert, vor allem durch öffentliche Organe? Biologisch gesehen ist Homosexualität eben nicht normal. Warum? Weil sie dem Zweck nicht dienlich ist! Also: Wieviel Schwachsinn müssen wir noch ertragen? Was sind das für Leute, die solche Kampagnen ins Leben rufen und wem dienen diese wirklich? Die Verblödung des Volkes nimmt meiner Meinung nach überhand!

Sodomie

Sodomie ist dann vermutlich die nächste Stufe dieser offensichtlich kranken "Sittenprediger". In alten Kulturen waren auch solche Exzesse zu verzeichnen kurz vor ihrem Untergang.