Internetseite "Babycaust" weiter unter Druck"


14.10.08

Internetseite "Babycaust" weiter unter Druck

(MEDRUM) Dem Betreiber der Internetseite  "Babycaust" wurden weitere Bußgelder angedroht, weil seine Homepage nach Auffassung der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) nicht kindersicher sei, obwohl sie als jugendgefährdend eingestuft wurde.

Da dem Betreiber von Behördenseite Bußgelder in Höhe von 3.000 Euro zuzüglich 500 Euro Verwaltungskosten angedroht worden waren, hatte er sich im September entschlossen, die Internetseite weiter „abzuspecken". Ende September teilte er der LFK mit, daß nun auch sämtliche Verlinkungen zu Abtreibungsbildern auf anderen Homepages gelöscht worden seien. Er forderte die LFK auf, seine Homepage zu prüfen und ihm mitzuteilen, welche Änderungen noch zu erfolgen hätten. Seitdem wartet er gespannt auf die Antwort der LFK.

Indes ist er sich aber schon heute sicher, daß alles „in „Ordnung" wäre, wenn er EROTIK- oder PORNO-Seiten ins Internet gestellt hätte.  Ein Sternchen hier oder ein Pünktchen dort auf diesen und jenen nackten „Hintern", und schon seien für die Jugendschutzorganisationen die Richtlinien erfüllt und selbst härteste, so „entschärfte" Pornobilder und Filme dürften von Kindern und Jugendlichen dann angesehen werden, erklärte der Betreiber in der jüngsten Ausgabe der Nachrichten Europäischer Bürgerinitiativen. Er ist der Auffassung, daß sich hinter den Angriffen gegen seine Seite „www.Babycaust.de" nicht betroffene Frauen und Väter verbergen, sondern die so genannte "Abtreiberlobby" der 68er.

Dem Betreiber war zuvor auch die Abschaltung seiner Internetseite angedroht worden.


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