Gemeindeferienfestival SPRING 2015 in queer.de


09.03.15

Gemeindeferienfestival SPRING 2015 in queer.de

Schwul-lesbisches Internetportal hebt Mitwirkung von wuestenstrom und Birgit Kelle hervor

(MEDRUM) Das Gemeindeferienfestival SPRING 2015, das von der Deutschen Evangelischen Allianz veranstaltet wird, ist dem schwul-lesbischen Internetportal queer.de ein Schlagzeile wert: "Birgit Kelle und Homo-‚Heiler’ bei evangelikaler Familienfreizeit". Allerdings stoßen die Mitwirkung von Birgit Kelle und der Beratungsorganisation wuestenstrom bei queer.de nicht auf Beifall.

Ein umfangreiches Programm

Schauplatz ist Willingen im Sauerland. Dort wird vom 6. bis 11. April 2015 das diesjährige Gemeinde-Ferien-Festival SPRING stattfinden. Unter den Mitwirkenden werden die Vorsitzende von Frau2000plus, Birgit Kelle, und die Beratungsorganisation wuestenstrom sein. Für queer.de ist dies offenkundig Anlass, die Veranstaltung ins Visier zu nehmen: "Geboten wird ein umfangreiches Programm: Für Kinder Pfadfindertrips oder Spiel- und Sportprogramme, für Jugendliche kreative Bastelstunden und Discos, für Erwachsene christliche Seminare. Dazu für alle Teilnehmer Gottesdienste und Angebote zum gemeinsamen Beten". 

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queer.de irrt

Dann kommt queer.de zu seiner eigentlichen Botschaft. Geboten werde auch "eine Beeinflussung durch Menschen, die Schwule und Lesben ‚heilen’ wollen", heißt es weiter. Der Deutschen Evangelischen Allianz wirft queer.de vor, sie unterstütze "offensiv Homo-Gegner und Homo-"Heiler" in den eigenen Reihen. Zugleich behauptet das Internetportal, dass die Evangelischen Kirche kaum eine "Abgrenzung" finde.

Nicht nur hier liegt queer.de jedoch falsch. Denn der Evangelische Kirchentag 2015 hat genau das Gegenteil getan, als er es der geistlichen Gemeinschaft "Brüder des Weges" versagte, am "Markt der Möglichkeiten" mitzuwirken. Wie MEDRUM wiederholt berichtete, betreiben die Organisatoren des Kirchentages eine Politik der Ausgrenzung. Gruppen wie die Brüder des Weges und die messianischen Juden sind von einer Mitwirkung ausgeschlossen.

Allianz für Offenheit

Im Gegensatz zum Evangelischen Kirchentag betreibt die Deutsche Evangelische Allianz keine Politik der Ausgrenzung, sondern der Offenheit. Hier kommen nicht nur diejenigen zu Wort, die die Meinung des Mainstreams vertreten, sondern auch die Kritiker des Mainstreams, wie das Beispiel von Birgit Kelle zeigt, die mit ihrer Kritik an der Politik des Gender Mainstreamings auch auf dem Gemeinde-Ferien-Festival vertreten sein wird. Allerdings dürfte Kelle kaum mit bewusst falschen Zusammenhängen aufwarten, wie queer.de schreibt, sondern sich über Sinn und Unsinn der Auswüchse von Gender Mainstreaming äußern, wie sie das bereits in der Sendung "Hart, aber fair" bei Frank Plasberg über Ampelmännchen und die Genderisierung der deutschen Sprache getangetan hat (MEDRUM berichtete). Wie die Ergebnisse einer Umfrage von MEDRUM zeigen, tat sie dies mit beeindruckendem Erfolg. Sie erhielt überaus gute Bewertungen (MEDRUM wird noch gesondert über die Ergebnisse berichten).

Für alle Christen

queer.de liegt auch falsch mit der Behauptung, die Allianz unterstütze Homo-Gegner. Wer homosexuellen Lebensweisen keine Leitbildfunktion beimisst, darf deswegen nicht unter den Generalverdacht gestellt werden, ein "Homo-Gegner" zu sein. Wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, sind bei der Allianz alle Menschen akzeptiert, ob sie nun in homosexell empfinden oder in einer ehelichen Verbindung leben. Ausgegrenzt wird dort keiner. Den von queer.de behaupteten Fundamentalismus gibt es vielmehr bei denjenigen, die ausgrenzen. Von Fundamentalismus kann daher schon eher beim Evangelischen Kirchentag gesprochen werden, der statt Inklusion die Exklusion betreibt. Getreu dieser Maxime lädt die Allianz ein: „Unser SPRING ist das einzigartige, große FerienFestival für alle Christen.“

Information über SPRING 2015:www.meinspring.de


08.03.15 Birgit Kelle und Homo-"Heiler" bei evangelikaler Familienfreizeit queer.de