Frauen wollen nicht ins gesellschaftliche Abseits


21.12.13

Frauen wollen nicht ins gesellschaftliche Abseits

Zur „Spiegel online"-Kritik am neuen Generalsekretär der CDU Peter Tauber

Ein Kurzkommentar von Manfred Libner

(MEDRUM) Es ist bezeichnend, dass „Spiegel online" versucht, den neuen Generalsekretär der CDU Peter Tauber mithilfe einer links-fundamentalistischen Gruppe namens „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" unter Druck zu setzen und bei den CDU-Granden anzuschwärzen, weil sich der gläubige Christ Tauber in der Vergangenheit nicht als Befürworter der Abtreibung erwiesen hat. Ist jeder, der eine kritische Meinung in Fragen zur Abtreibung hat, mittlerweile ein „rechtskonservativer Fundamentalist”?

Unser Grundgesetz besagt, dass das Recht auf Leben unantastbar ist. Deshalb ist Abtreibung auch rechtswidrig und nur nach staatlich anerkannter Beratung straffrei. Es darf daher nicht sein, dass jemand unter massives politisches Sperrfeuer gerät, der Rechtswidrigkeiten kritisiert.

Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass die meisten ungewollt schwangeren Frauen keine Abtreibung wünschen, sondern die Lösung ihrer Probleme. Der Druck des Umfeldes, insbesondere des Partners ist eine der häufigsten Gründe für eine Abtreibung. Wenn Frauen selbst bestimmen können, wählen sie in den seltensten Fällen die Abtreibung, sondern ein Leben mit Kind.

Wer also weltoffen und fortschrittlich sein will, ist dafür, das die Frauen die Hilfen erhalten, die sie benötigen, damit sie überhaupt frei entscheiden zu können. Die Frauen wollen mit Kind nicht ins gesellschaftliche Abseits, sondern eine neue Kultur der Wertschätzung. Wir sollten für die ungewollt schwangeren Frauen eine neue Willkommenskultur entwickeln. Das wäre wahrer Fortschritt!

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Manfred Libner ist Landesvorsitzender der Christdemokraten für das Leben-Bayern und Geschäftsführer der "Stiftung Ja zum Leben". Die Stiftung "Ja zum Leben" war Träger des deutschen Projektteils des erfolgreichen EU-Bürgerbegehrens "Einer von uns" und Libner oblag die Aufgabe als nationaler Kontaktmann. Die Initative fand in Deutschland 174.137 Unterstützer.

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Die Stiftung "Ja zum Leben" ist für jede Spende dankbar, denn jeder Euro ist eine Investition für das Leben und dafür, dass Frauen mit Kind nicht ins gesellschaftliche Abseits geraten.

Weitere Information: → www.ja-zum-leben.de/de.

Online-Spende der Stifung Ja zum Leben: → www.ja-zum-leben.de/de/seiten/spenden


20.12.13 Tauber gerät wegen Haltung zu Abtreibung unter Druck Spiegel
16.12.13 Peter Tauber: Ich bin „gläubiger Christ“ idea

 

Leserbriefe

Glücklichsein zu leben

Was ist das für eine sexuelle Selbstbestimmung, die das Recht anderer auf Leben missachtet und somit auch das eigene Leben in Frage stellt? Denn unter der heutigen Abtreibungsregelung und erst unter dem geplanten Recht auf Abtreibung können viele Menschen nur glücklich sein, es ins Leben geschafft zu haben.

Heute fast normal

Das ist doch bei Mainstreammedien, die sich u.a. auf linke Artikel eines Internetlexikons beziehen, normal. Wer die noch liest und sich belügen lässt ist selber schuld.

Zudem ist es heute Standard, konservative Einstellungen durch die geschwungene Nazikeule als rechts abzutun. Das hat man gemerkt, als sich in Stuttgart Christen darüber beschwerten, dass eine Weihnachtsfeier in ein "Fest der Kulturen" umbenannt werden sollte. Ausgehend vom Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Gymnasium (GDG), sollte die Stuttgarter Liebfrauenkirche zum Multi-Kulti-Dom umfunktioniert werden, mit Rücksicht auf 23 verschiedene Kulturen, die an der Schule vertreten sind. Der christliche Gottesdienst wäre durch ethische Beliebigkeiten ersetzt worden, wogegen sich dann Kritik erhob, weil unsere christlichen Werte immer mehr verschwinden. Empörte SZ-Artikel schrieben dann auch sofort von Rechtsradikalen bzw. Rechtspopulisten, die sich bei der Schulleitung beschwerten.

Das ganze erinnert stark an DDR, wo jeder Abweichler von der Gesinnungspolizei überwacht wurde und wenn es sein musste, mundtot gemacht wurde. Schöne Neue Welt....