Familienpolitik und Gender Mainstreaming


02.04.08

Sozialethiker Spieker fordert: Keine Fixierung der Politik am Gender Mainstreaming

Prof. Manfred Spieker forderte am 29. März auf einem Kongress zum biblischen Verständnis von Mann und Frau im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen (Walsrode), die Fixierung der Familienpolitik auf das sogenannte Gender Mainstreaming aufzugeben und stattdessen die sozialwissenschaftlichen Erkenntnisse über den Zusammenhang von Ehe, Familie und Kindeswohl in der Familienpolitik zu berücksichtigen. Dies hieße, ganz andere Schwerpunkte zu setzen, so Spieker.

Der Begriff Gender Mainstreaming bezeichnet die Gleichstellung von Geschlechtern und betrachtet Geschlechter nicht als biologisch sondern quasi dogmatisch als kulturell bedingte soziale Rollen, die nach diesem Begriffsverständnis beliebig veränderbar seien. Daher geht es in der Zielsetzung des Gender Mainstreaming darum, eine völlige Gleichbehandlung von Geschlechtern als geschlechtlichen Rollen in allen Politik- und Lebensbereichen durchzusetzen. Zu dieser politischen Konzeption hat die Autorin Gabriele Kuby ein Buch unter dem Titel "Die Gender Revolution - Relativismus in Aktion" herausgegeben, in dem die umwälzenden gesellschaftlichen Veränderungen beschrieben werden, die mit den Vorstellungen des Gender Mainstreaming verbunden sind (weitere Info dazu -> Gender Revolution)


Quellen: 
idea aktuell, 31.03.08