Familie und Kindeswohl - Ein Brief an die Politik

Familie und Kindeswohl im Spannungsfeld zwischen Politik, Staat, Schule und Gesellschaft - Ein Brief aus der Lebenswirklichkeit

Kindeswohl, Familienrecht, Gesetzesnovelle, Berufstätigkeit, Existenzsicherung, Schule, Ganztagsbetreuung, staatliche Investitionen, Zuschusskürzungen für nichtstaatliche Träger, Überforderung, und, und, und ... Diese Begriffe kennzeichnen eine vielpoliges Spannungsfeld, in dem Familien, Erziehende und Kinder heute stehen, wie ein Brief von Almut Rosebrock an die Bundestagsabgeordnete Ulrike Merten (SPD) aufzeigt.

Almut Rosebrock wandte sich angesichts der Erweiterung der staatlichen Eingriffsrechte in die Kindererziehung durch den Bundestag an Ulrike Merten, weil sie nach der Einführung der Ganztagsschule auch in der Änderung des Familienrechtes die Gefahr einer zu einseitigen Betrachtung des Lebensalltages von Familien und Kindererziehung sieht. Sie kritisiert, dass man zwar einerseits in die originären Rechte der Eltern eingreift, aber andrerseits für viele Probleme in der Alltagswirklichkeit keine wirksamen Lösungen anbietet.

Vor diesem Hintergrund umreißt die Verfasserin eine Fülle von Problemen, in den Eltern und Kinder heute stünden, oft aber vergeblich nach zufriedenstellenden Antworten suchten. Es werde zu sehr auf staatliche Systeme gesetzt und dafür investiert, während man gleichzeitig Zuschüsse für außerstaatliche Träger und individuelle, flexible Lösungen streiche. Sie fordert, dass es nicht bei politischen Absichtserklärungen und Gesetzen bleiben dürfe, sondern wirksames und positives Handeln folgen müsse, das den Belangen der Familien und Kinder gerecht werde. Der Brief von Almut Rosebrock beruht auf den Erfahrungen, die sie persönlich und in ihrem Umfeld gesammelt hat und mündet in engagiertes Plädoyer für die Stärkung der Familie in der Alltagswirklichkeit.


Almut Rosebrock engagiert sich im Rahmen einer „Initiative für Vielfalt in der Schulkinderbetreuung“. Im letzten Jahr hatte sie sich im Zusammenhang mit der Einführung der Ganztagsschule mit einer Petition an den Landtag in NRW gewandt, in der sie sich für die Stärkung von Familien durch flexible Angebote eingesetzt hat, die auch den Betreuungsangeboten freier Träger genügend Spielraum geben. Weitere Information dazu auf der Webseite http://www.initiative-schulkinderbetreuung.de

--> Brief von Almut Rosebrock