Evangelische Allianz will sich nicht in rechte Ecke drängen lassen

Bad Blankenburg (epd). Die Deutsche Evangelische Allianz wehrt sich gegen Vorwürfe, rechtsextremes Gedankengut zu fördern. Hintergrund ist eine Broschüre für die im Herbst stattfindende Interkulturelle Woche der großen Kirchen. Darin heißt es, die Evangelische Allianz und die ihr nahestehenden Nachrichten- und Informationsdienste "idea" und "medrum" beziehen sich positiv auf Medien, die rechtsextremes Gedankengut unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit und Intellektualität vermittelten, etwa auf die Zeitung "Junge Freiheit". Dies sei eine wahrheitswidrige Behauptung, erklärte der Vorsitzende des Dachverbandes evangelikaler Christen, Michael Diener, am Montag im thüringischen Bad Blankenburg.

Quelle: 
EPD
vom: 
22.07.13
Themenbereich: 
Medien
Thema: 
Extremismus