Christoferuswerk kämpft für das Lebensrecht der Ungeborenen


08.07.09

Christoferuswerk kämpft für das Lebensrecht der Ungeborenen

Unterstützung der Unterschriftenaktion gegen Beratungsscheine in der EKD

(MEDRUM) Seit 1971 kämpft das Christoferuswerk für das Lebensrecht der Ungeborenen. Es setzt sich jetzt auch als eine von mehr als 20 Organisationen für die Abschaffung von Beratungsscheinen in der EKD ein, die zur Abtreibung berechtigen.

Man könnte das von ihr geführte Christoferuswerk als "katholikal" bezeichnen, meinte Felizitas Küble, Vorsitzende dieses Werkes, gegenüber MEDRUM, als sie informierte, dass auch das Christoferuswerk die vom Gemeindehilfsbund initiierte Unterschriftenaktion an die Synode der EKD ebenfalls unterstützt.

Zum Christoferuswerk rechnen katholische und evangelische Christen. Sie eint nicht nur der christliche Glaube, sondern auch ihr starkes und konsequentes Engagement für das Lebensrecht der Ungeborenen. So setzte sich das Christoferuswerk beispielsweise im März 2009 gegen Störaktionen der so genannten "Antifaschistischen Aktion" in Münster zu Wehr und erstattete Anzeige gegen Randalierer, die einen Gottesdienst in der Ägidii-Kirche gestört und mit Kondomen um sich geworfen hatten. Danach rotteten sich die Antifa-Aktivisten zu einer Blockade gegen die Gebetswache der Lebensrechtler zusammen und verhinderten stundenlang deren Prozession zum Dom. Das Christoferuswerk erklärte dazu gegenüber der Staatsanwaltschaft: „Für Christen in Münster muß es doch möglich sein, an Gottesdiensten und Prozessionen ungestört und unbehelligt teilnehmen zu können."

Image"Genauso wichtig ist es für uns jetzt, die Unterschriftenaktion gegen die Beratungsscheine zu unterstützen, damit in der Evangelischen Kirche endlich ein Umdenken im Umgang mit dem Lebensrecht ungeborener Kinder kommt", erklärte Felizitas Küble im Gespräch mit MEDRUM.

Küble hatte sich bereits als Verlagsleiterin der christlichen Jugendzeitschrift KOMM-MIT Ende der 90er Jahre gegen den Beratungsschein stark gemacht. 1998 schrieb KOMM-MIT: "Die so genannte Rechtslage ist genau genommen eine Unrechtslage, weil sie ungeborenen Kindern den Schutz des Gesetzes verweigert. Daß Abtreibung ein Menschenleben für immer vernichtet - diese Wahrheit läßt sich auf Dauer nicht verdrängen."

Das Christoferuswerk wurde 1971 vom kath. Jugendschriftsteller Günter Stiff in Münster gegründet. Nach seinem Tod wurde Felizitas Küble 2003 zur Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter sind Günter Mayer aus Kaiserslautern, Justizoberamtsrat i.R., Autor juristischer Fachbücher (Walhalla-Verlag) und Adelheid Terberl aus Münster. Das Christoferuswerk ist unter der Anschrift erreichbar: Christoferuswerk e.V., Schlesienstr. 32, 48167 Münster oder Postfach 1963, 48007 Münster, Email: felizitas.kueble(at)web.de.


Pressemeldung Christoferuswerk: Lebensrechtler wehren sich gegen ultralinke Störaktionen in Münster

KOMM-MIT -> Die Diskussion um den Beratungs-Schein


-> Unterschriftenaktion Gemeindehilfsbund