Christival 2008 - Ermutigung, Kraft und Geborgenheit

06.05.08 


Christival 2008 - Ermutigung, Kraft und Geborgenheit

Eindrücke und Begegnungen eines „Christival-Oldies"

Das Christival 1988 in Nürnberg hat sie als Teilnehmerin voll erlebt. Jetzt, als Frau und Mutter mit vierzig Jahren, wollte sie in Begleitung ihrer beiden Kinder wieder „Christival-Luft" schnuppern, diesmal in Bremen, der Heimatstadt ihres Mannes.

Das Christival in Bremen war für sie eine Stätte der Begegnung mit Menschen, die sich für den christlichen Glauben entschieden haben. „Entschiedene Christen" hat sie einige getroffen, auch Roland Werner, den Leiter von Christival. Er hat sie offensichtlich durch seine überzeugende und schlichte Sprache positiv bewegt. Beeindruckt war sie ebenso durch viele andere Begegnungen und Beiträge. Als ansprechend und inspirierend schildert sie eine Predigt, die den Zuhörern Mut machte und dazu aufrief, die Gemeinschaft mit anderen Christen in der Kirche und Gemeinden zu suchen, Gemeinschaft mit Gott im Gebet und durch Lesen in der Bibel.

Wie diese Suche und Glaube konkret werden können, erlebte sie in der Begegnung mit einer jungen Frau aus Pforzheim, die Gemeinschaft mit Gott gesucht und gefunden hat. Gemeinsam mit zwei anderen Christen gründete sie an ihrer Schule vor Jahren einen Schülerbibelkreis. Inzwischen treffen sich Schülerinnen und Schüler an allen Tagen der Woche dort zum Beten, Bibellesen und Aktivitäten in der Schule! Es bewegt sie, wie diese Frau durch ihren mutigen Beginn zum Segen geworden ist. Ebenso beeindruckt hat sie ein Afrikaner, der auf „schlimmen Wegen" gewesen sein muss (Drogen, etc.). Eines Tages, so hat er erzählt, ist er jedoch zum Glauben an Jesus gekommen und binnen 24 Stunden kamen weitere sieben Leute allein durch sein Zeugnis zum Glauben. Er plädierte dafür, stets mit einem Menschen über den Glauben im Gespräch zu sein. Neben dem Reden über dem Glauben hielt er es aber für wichtig, auch durch das Leben Zeugnis vom Glauben abzulegen.

Das Erlebnis von Christival war durchweg positiv und bestärkend für sie. "Schade dass sich die Friedensgemeinde nicht für Christival geöffnet hat", meint sie zur Frage, was sie denn davon halte, dass die Friedensgemeinde Bremen keine Räumlichkeiten für Christival bereitstellen wollte. Selbstverständlich hatte die Friedensgemeinde das Recht, so zu entscheiden, meint sie und fügt hinzu, sie hätte sich aber mehr Toleranz gegenüber „entschiedenen Christen" gewünscht. Das einzige Erlebnis, was vielleicht fremdartig auf Menschen wirkt, die dem Glauben kritisch gegenüberstehen, war ein Lied gewesen, in dem "der König Jesus" angebetet wird, räumt sie ein. Sie zeigt Verständnis für eine kritische Distanz, die sie zum Teil auch für sich selbst in Anspruch nimmt, wenn es etwa um ein „allzu frommes Auftreten" geht. Im Vergleich zum heutigen Personenkult um Stars und Sternchen hält sie die Anbetung Gottes aber für legitim.

Sie ist mit ihrer Teilnahme an Christival offensichtlich hochzufrieden. „Ich habe jedenfalls auf dem Christival erneut gemerkt, dass der Glaube, dass Gott mich zu eigenem Engagement ermutigt und Kraft gibt." Sie zieht für sich den Vergleich mit David und Goliath und meint: „Ich bin reich beschenkt, wir sind reich beschenkt durch die Geborgenheit." Christival hat sie tiefe Gemeinschaft im Glauben erleben lassen und sie bestärkt, auch künftig mit anderen Christen in Gemeinschaft den Weg durchs Leben und zu Gott zu gehen.


03.05.08 MEDRUM Gegnerschaft zu Christival 2008 setzt sich fort