Bibel verbrannt


01.10.2009

Bibel verbrannt

Gegner des Lebensschutzes mißachten die Glaubensfreiheit in Berlin

(MEDRUM) Beim Berliner Schweigemarsch "1000 Kreuze für das Leben" am vergangenen Samstag verbrannten linksradikale Fanatiker eine Bibel und warfen sie den Lebensschützern vor die Füße, schildert Manfred Libner vom Bundesverband Lebensrecht.

Libner zeigte sich zufrieden, dass die Demonstration für das Leben  ungeborener Kinder dank Schutz der Polizei weitgehend ungestört verlaufen konnte. Nicht akzeptabel sei jedoch gewesen, dass linke Agitationsgruppen den Teilnehmern der Demonstration weiße Kreuze entrissen und in die Spree geworfen hatten, so Libner. Die undemokratische und anti-christliche Geisteshaltung habe darin gegipfelt, dass Gegner der Demonstration in ihrer Feindseligkeit auch eine Bibel anzündeten und das brennende Buch vor den Augen der Teilnehmer auf den Boden warfen. Auch der Weihbischof von Salzburg, Andreas Laun, zeigte dafür kein Verständnis. Laun, der die Demonstration in Berlin begleitete, meinte gegenüber MEDRUM, es sei erschreckend, dass die Gegner des Lebensschutzes Methoden praktizieren, die nicht an die Werte einer freiheitlichen Demokratie, sondern an die Unwerte einer Diktatur und die Bücherverbrennung des Dritten Reiches erinnern.