Barbarischer Tötungsakt der ISIS an 21 koptischen Christen


16.02.15

Barbarischer Tötungsakt der ISIS an 21 koptischen Christen

(MEDRUM) BILD wartet mit der Schlagzeile auf: "Barbarisches Video. ISIS richtet 21 Christen in Libyen hin". Erstmals soll sich der IS in einem seiner Tötungsvideos direkt an Christen gewandt haben.

ImageÜber den Terrorakt, der vom IS an Christen begangen worden ist, berichtet Spiegel-Online: "In dem Internet-Clip des IS ist zu sehen, wie insgesamt 21 Gefangene von vermummten Tätern enthauptet werden. Bei den Opfern soll es sich um eine Gruppe koptischer Christen aus Ägypten handeln, die seit dem Jahreswechsel in Libyen als vermisst gelten." 

Als Vergeltungsmaßnahme soll Medienberichten zufolge Ägypten begonnen haben, den IS in Libyen mit Luftangriffen zu bekämpfen.


16.02.15 ISIS richtet 21 Christen in Libyen hin Bild
16.02.15 Nach Mord an Christen: Ägypten fliegt Vergeltungsangriffe gegen IS in Libyen Spiegel

Leserbriefe

Keine Hinrichtung, sondern Massenmord!

Ich fass es mal wieder nicht. Wieder ein entsetzliches Verbrechen, ein Massenmord im Namen des islamischen Gottes. Und unsere Medien sprechen von "Hinrichtung". Welches Verbrechen haben diese 21 Menschen begangen? Welches legale Gericht hat über sie geurteilt? Wo waren die Verteidiger? Wo das rechtsstaatliche Verfahren? Nein! Hier gab es keine Hinrichtung, sondern einen verbrecherischen Massenmord und das sollte man auch den Machern der Bild-Zeitung und anderer Blätter, die sich hier verbal derartig vergreifen deutlich sagen. Das legalistisch wirkende und verharmlosende Wort "Hinrichtung" hat an dieser Stelle nichts, rein gar nichts zu suchen.

Von Europa im Stich gelassen

Es war die Hamas, die die Morde an Christen in Ägypten verurteilte. Von den Kirchen in Europa ist nicht viel zu hören, wenn es um Verbrechen an Glaubensbrüdern durch Islamisten geht. Kein Aufschrei der Politik, wenn es um Christenverfolgung geht. Aber man reagiert sehr empfindlich, wenn Islamkritik geäußert wird. Diese europäische Poltik ist geradezu eine Ermutigung für den Terror und sein politisches Umfeld.