Absolut keine Ausnahme mehr


26.11.09

Absolut keine Ausnahme mehr

Europäische Kommission macht ernst mit der Abschaffung religiöser Freiheitsrechte zugunsten Homosexueller

(MEDRUM) Die Europäische Kommision macht der britischen Regierung in einem Brief klar, dass Gesetze abgeschafft werden müssen, die der Religion Freiheitsrechte gegenüber der "sexuellen Orientierung" gewähren. Dies berichtete Lifesitnews am 24.11.2009.

Es könnte der erste Testfall der neuen rechtlichen Situation in der EU werden, die durch den Lissabonner Vertrag geschaffen wurde, meinte Hilary White, Verfasserin des Artikels "EU Commission Demands UK Abolish Religious Freedom Rights" in Lifesitenews. Sie berichtet über einen Brief der Europäischen Kommission an die britische Regierung, in dem es heißt: "Es dürfen absolut keinerlei Ausnahmen mehr in Sachen Anti-Diskriminierungsgesetze gestattet werden."

EU-Kommissar Vladimir Spidla stellte Lifesitenews zufolge fest, Großbritannien habe eine genaue Umsetzung der Anti-Diskriminierungsrichtlinie des EU-Rates verfehlt. Die britische Regierung sei aufgefordert, so rasch wie möglich die völlige Übereinstimmung mit den EU-Bestimmungen herbeizuführen.  Die Ausnahmen, die die britische Regierung zum Beispiel für kirchliche Arbeitgeber erlaube, seien größer als es die EU-Richtlinien zuließen. Gegenwärtig ist es in Großbritanniern noch erlaubt, einem homosexuellen Bewerber eine Einstellung in Kirchen oder religiöse Organisationen zu versagen, um Konflikte mit Glaubensüberzeugungen zu vermeiden. Ebenso ist es gegenwärtig religiösen Gemeinschaften noch möglich, die Adoption von Kindern an homosexuelle Partner zu verweigern oder eine kirchliche Trauungszeremonie zu verweigern. Dies soll auch nach der Vorstellung homosexueller Aktivisten bald der Vergangenheit angehören.

In den USA haben sich gegen staatliche Eingriffe in die Gewissens- und Religionsfreiheit zahlreiche leitende Persönlichkeiten aus Kirchen und Religionsgemeinschaften zusammengeschlossen. Sie wollen einer Beugung des Gewissens und Einschränkung der Religionsfreiheit mit entschiedenem Widerstand begegnen. So wollen sie es beispielsweise nicht hinnehmen, wenn Kliniken in der Verantwortung der Kirche etwa gezwungen werden sollen, Abtreibungen vorzunehmen. In der so genannten "Manhattan Declaration - A Call of Christian Conscience" haben sie erklärt, dass sie sich einem Zwang zur Beugung ihres Gewissens nicht unterwerfen werden. Zu den mehr als 100 namhaften Erstunterzeichnern gehören unter anderen 15 katholische Bischöfe. In MEDRUM besteht die Möglichkeit, eine von den Unterzeichnern der amerikanischen Initiative authorisierte Solidaritätserklärung zu unterstützen.

Lifesitenews: EU Commission Demands UK Abolish Religious Freedom Rights

MANHATTAN DECLARATION -> Solidarität mit den Unterzeichnern der Manhattan Declaration


Leserbriefe

Keine Ausnahme mehr! Wirklich lachhaft!

Was ist denn mit der Diskriminierung der ANDEREN? Die Gewissensfreiheit ist ein Menschenrecht. Sie ist im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte in Artikel 18 garantiert. Sie schützt die Bildung und das Innehaben eines Gewissens und das Ausrichten des Verhaltens am Gewissen. Als Bereich des Gewissens werden die Integrität und die Identität der Persönlichkeit anerkannt. Als konstituierendes Element der Menschenwürde und des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist die Gewissensfreiheit ein hohes Rechtsgut, sodass Eingriffe in den Schutzbereich dieser Freiheit einer besonderen Rechtfertigung bedürfen. Es ist sicher immer wieder Joh.14,1 Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Bemerkung

Ein älterer Mann möchte auswandern. Bei den Formalitäten auf der Behörde wird er gefragt, warum. Antragsteller: "Wegen der Homosexualität". Beamter: "??????" Antragsteller: "Nun ja, unter Hitler stand auf Homosexualität noch die Todesstrafe, danach Zuchthaus, später Gefängnis. Irgendwann wurde es straffrei, und jetzt können die sogar heiraten. Ich möchte auswandern, bevor es Pflicht wird." (vor einigen Monaten gelesen auf www.arno-backhaus.de)