Erfreulich Klare Worte


16.07.09

Erfreulich Klare Worte

Christdemokraten für das Leben unterstützen Initiative gegen den "Tötungsschein"

(MEDRUM) In der neuesten Ausgabe "CDL Aktuell" nehmen die "Christdemokraten für das Leben" Stellung zur Initiative für die Abschaffung des Beratungsscheines in der Schwangerschaftskonfliktberatung der EKD und erklären ihre Untertützung für die Unterschriftenaktion.

In der Begründung der Initiative, die vom  Gemeindehilfsbund ausging und von mehr als zwanzig Organisationen unterstützt wird, sehen die CDL "erfreulich klare Worte". In der Ausgabe 2 / Jahrgang 12 von CDL Aktuell vom Juli 2009 heißt es:

Der evangelische Gemeindehilfsbund startet nun eine Unterschriftensammlung „für eine Neuorientierung der kirchlichen Hilfe für schwangere Frauen". Dabei geht es um den Verzicht auf den sog. „Beratungsschein", der die straffreie Tötung des ungeborenen Kindes ermöglicht.

Zudem erklärt der Gemeindehilfsbund, daß die Beratung als solche keineswegs „ergebnisoffen", sondern vielmehr „ergebnisorientiert" sein müsse, denn kirchliche Schwangerenberatung sei „an das Evangelium gebunden". Daher ruft die evangelikale Aktion nun den Rat und die Synode der EKD (Evang. Kirche in Deutschland) „dringend" dazu auf, „das System der nachweispflichtigen Beratung zu verlassen". Gleichzeitig soll ein eigenes kirchliches Beratungs- und Unterstützungsmodell aufgebaut werden, das „eine Beratung gewährleistet, die dem Leben des Kindes verpflichtet ist".

Das sind erfreulich klare Worte, die der Gemeindehilfsbund unter das passende Psalmwort stellt: „Kinder sind eine Gabe Gottes" (Ps 127,3). Die Unterschriftenaktion für das Leben und gegen den „Tötungsschein" läuft bis 15. Oktober 2009 und wird von zahlreichen evang. und kath. Initiativen unterstützt, auch von der CDL, dem Bundesverband Lebensrecht (BVL), den „Ärzten für das Leben" und dem Familiennetzwerk.

Vor 10 Jahren war die kath. Kirche endgültig aus dem System der staatlichen Schwangerschaftskonflikt-Beratung ausgestiegen, nachdem Erzbischof Johannes Dyba als mutiger Vorreiter agierte und für sein Bistum Fulda schon zuvor den „Ausstieg" aus der Beratungsbescheinigung durchgeführt hatte.

Der Vatikan bestätigte sodann sein Vorgehen und verpflichtete alle anderen Bistümer ebenfalls dazu. Auf evangelikaler Seite gab es bereits damals klare Unterstützung für den Kurs von Erzbischof Dyba, vor allem seitens der Evangelischen Allianz und der KALEB-Lebensrechtsgruppen.

Die Christdemokraten für das Leben e.V. sind eine Initiative in der CDU/CSU, die sich für den Schutz des menschlichen Lebens einsetzt. Bundesvorsitzende der CDL ist Mechthild Löhr, die in CDL Aktuell zum Lebensschutz erklärte:

Image"Wir dürfen gegenüber derzeitigen Mehrheiten nicht resignieren! Zeigen wir also den Verantwortlichen in Politik, Kirche und Gesellschaft auch zukünftig, daß beim Schutz der Ungeborenen und Schwächsten keine Gleichgültigkeit und Gewissenlosigkeit erlaubt ist! Setzen wir, wo immer wir können, weiter klare Zeichen des Widerspruchs!"

Zum Bundesvorstand der CDL gehört unter anderen der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe. Zu den Mitgliedern der CDL gehören die Abgeordneten des Europa-Parlaments Martin Kastler und Manfred Weber (beide CSU) sowie die MdEPs Bernd Posselt und Elisabeth Jeggle (beide CDU).

Weitere Information - Internet -> www.cdl-online.de Email -> cdlbv(at)aol.com


Online-Unterzeichnung der Initiative ->  Unterschriftenaktion Gemeindehilfsbund